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 Betreff des Beitrags: Re: Heiligabend/25. Dezember
BeitragVerfasst: Do 1. Sep 2011, 21:00 
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7. Klasse Hufflepuff
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Na da wird er sicherlich Recht behalten. Ganz bestimmt. Warum sollte diese Schule ihnen auch etwas vollkommen Gefährliches abverlangen? Sicher sind die Eltern von Magiebegabten auch nicht anders als andere Eltern, sprich stets um ihren Nachwuchs besorgt. Apropo Sorge. Ihre Mutter hat noch kein Wort von ihr gehört und das ist für Vianne arg seltsam. Normalerweise weiß ihre Mum alles. Sie wurde zu fast jeder Zeit von allen Neuigkeiten unterrichtet. Sie haben einfach einen wirklich guten Draht zueinander. Was auch daran liegt, dass ihre Mum noch gar nicht so alt ist. Es war fast ein wenig skandalös wie jung ihre Mutter zu ihrer Geburt gewesen ist. Das spricht sich in einer so kleinen Stadt wie Ely auch schnell herum und führte wohl auch dazu, dass sich Vianne stets abgekapselt gefühlt hat. Diese Blicke, so bohrend und unfreundlich. Menschen können so fies sein.
Aber Halt. Das sind keine Gedanken, die sie hier und jetzt haben sollte. Immerhin ging es bis eben noch um diese tolle Vorstellung des Fliegens. Wenn auch auf unbequeme Art und Weise. Nur, kann es denn so unbequem sein, wenn nach Aatu so viele Zauberer diese Art der Fortbewegung nutzen und wertschätzen? Na da wird sie sich ganz bestimmt drauf einlassen und sehen was passiert. Wenn Hogwarts wie Durmstrang ist, dann würde sie wohl eh kaum drumherum kommen. Am Ende fängt sie gleich am zweiten Tag damit an. Yay.
Aufregung durchflutet ihren Körper bei den Vorstellungen. Andererseits gibt es da noch das bodenständige Lernen aus Büchern. Pauken bis der Kopf brummt. Das wird sie sicherlich auch bald über haben. Da konnte dann ein Ausflug auf dem Besen etwas Abwechslung verschaffen. Oder mit den mystischen Wesen in Lars Obhut ein wenig Kontakt schließen. Ach, da wird es sicher genug für sie zu tun und zu lernen geben.
"Mal weg von dem Thema mit dem Fliegen. Immerhin werde ich ja sehen wann sie mir so einen Besen vorhalten und mich zum Probieren auffordern", versucht Vianne eine Überleitung zu einem Thema, das ihr auch sehr wichtig ist. "Wie sieht es denn mit der Kommunikation aus? Ich weiß ja, dass es keine Telefone gibt. Was mich zugegebenermaßen überrascht hat. Aber wie lasse ich meiner Mum eine Nachricht zukommen? Irgendwie wäre es schön ihr zu sagen, dass es mir gut geht." Immerhin geht es ihr auch gut. Und da gibt es so viel zu erzählen. Vor allem auch über den Finnen, den sie sich immer wieder von der Seite her ansieht. Wie gut kann man eigentlich aussehen? Hachja...zum Küssen...ohja...


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Do 1. Sep 2011, 21:00 


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 Betreff des Beitrags: Re: Heiligabend/25. Dezember
BeitragVerfasst: So 4. Sep 2011, 17:29 
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Nachhilfe... unweigerlich schweifen die Gedanken des Finnen ab. In etwas zweideutigere Richtungen und irgendwie kann er gerade nichts dagegen tun. Vianne ist, hoho, zauberhaft. Wie sie eingepackt durch den Schnee stapft. Auch wenn hier gar nicht mehr viel zu stapfen ist, da schon einige Schüler unterwegs sind und um die Kutschen herum tollen. Allerdings ist er sich nicht ganz schlüssig darüber, ob ihre Verpackung ausreichend ist für einen ganzen Tag im Freien. Bei dem Wetter und den Temperaturen. Er wird sie wärmen. Ganz sicher wird er das bei Bedarf tun.
Zurück zum Jetzt und Hier und überhaupt. Alleine schon deswegen, weil Vianne wirklich nicht wirkt, als könnte ihr in nächster Zeit kalt werden. Sie strahlt wie ein Heizofen und das nicht nur einfache Wärme sondern vor Begeisterung und Neugier. Vermutlich würde sie am liebsten sofort und gleich alles ausprobieren und lernen. So wie am vergangenen Abend. Irgendwie lassen sich da ziemlich deutliche Verbindungen zu Drogen ziehen. Hm. Zauberei, die Droge. Für jemanden, der nicht damit aufgewachsen ist, trifft das vermutlich auch ziemlich gut zu. Bis er an den Punkt kommt, wo es tatsächlich Alltag wird.
Themenwechsel. Nicht nur in Aatus Kopf, sondern auch von dem Mädchen eingeleitet was die Unterhaltung zwischen ihnen angeht. Weg von Besen und anderen luftigen Dingen, hin zur Kommunikation. Verdammt. Da ist sie wieder die Luft. Doch kommt der Finne nicht dazu, diese Verbindung zu bemerken, denn er mustert aufmerksam das Mädchen. Kann er ahnen, wie sehr sie den Wunsch verspüren muss ihrer Mutter zu schreiben. Bzw. sich ihr mitzuteilen. Leider wird er ihr keine Telefon ähnliche Möglichkeit nennen können. „Du wirst ihr wohl schreiben müssen. Ganz altmodisch, einen Brief. Verschickt wird per Eule.“ Ehrlich gesagt, hat er nie verstanden, warum eine Gemeinschaft die Magie benutzt, nie auf etwas... besseres gekommen ist. Eulenversandt. Klar, günstiger und einfacher als Postboten sind Eulen schon. Aber so etwas wie Telefon ist unschlagbar praktisch. Ganz zu schweigen vom Internet. Klar, gibt es ähnliche Dinge, aber sie sind nie so alltäglich geworden wie das Telefonieren in der Muggelwelt. „Das ist die alltägliche Methode von Magiern über Entfernungen miteinander zu sprechen. Ziemlich unpraktisch wenn man Telefone und Internet gewöhnt ist, wenn du mich fragst.“ Hm. Er könnte ihr anbieten, Tonttu, Akis Eule die eigentlich nur noch für den Briefverkehr zwischen ihnen beiden genutzt wird, zu nehmen. Doch bis sie wieder da ist, wird es wohl noch ein bis zwei Tage dauern. So lange wird Vianne wohl kaum warten wollen. Also Notiz in den Hinterkopf heften, kann man ja später vermutlich drauf zurück kommen. Stattdessen fällt dem Finnen etwas anderes ein. „Im Dorf gibt es eine Poststelle.“ Eher nebenbei wirft er seinen Blick mal zur Abwechslung nicht auf Vianne, sondern in die Kutsche neben ihnen. Leer. Hei, unglaublich. Er deutet hinüber. „Diese ist noch frei.“

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 Betreff des Beitrags: Re: Heiligabend/25. Dezember
BeitragVerfasst: Mo 5. Sep 2011, 17:48 
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Eulenpost? Ernsthaft? Purer Ernst? Eulen. Eulen, die Briefe tragen. Briefe schreiben wird dann wohl auch noch ganz altmodisch betrieben, oder wie? "Aber es reicht wenn ich ein Blatt Papier mit dem Kugelschreiber bearbeite, oder?" Vianne weiß gar nicht was alles in ihrem Koffer ist und inwiefern sie es gebrauchen kann. Aber einen Stift sollte es ganz sicher geben. "Oder willst du mir erzählen, dass ihr noch mit der Feder samt Tinte über das Papier kratzt?" Ein leichtes Lachen verlässt ihre Lippen. Nur an seinem Blick kann sie ablesen, dass es keinen Grund zum Lachen gibt. "Echt jetzt? Das ist nicht dein Ernst...das ist ja vorsintflutlich. Da ist man doch mit der Schreibmaschine noch schneller." Überrascht lässt sie diese Information einwirken und schüttelt dann den Kopf. Wieso? Wieso machen es sich die Menschen nur so schwer? Da können sie Papier in Form zaubern und herumfliegen lassen und trotzdem schreiben sie Briefe, die per Eule verschickt werden. Heisa.
"Diese Poststelle ist dann wohl der Eulenschlag?" Heisa. Heisa...ohje. Dazu fällt ihr nichts weiter ein. Wie gern hat sie doch Emails geschrieben. Zack und abgeschickt. Kein Papierverbrauch, keine Tinte zum Herumklecksen. Mit etwas Übung fliegen die Finger dann über die Tasten und schon eröffnet sich dank dem WorldWideWeb eine vollkommen andere Welt. Demnach heißt das auch, dass sie wohl kaum Google zur Recherche nutzen kann. Also doch echte Bibliotheksarbeit. Heisa. Nun gut. Wenn Zauberer auch kein Internet nutzen, würde darin sowieso nicht viel für ihre Fragestellungen zu finden sein. Aber wie einfach die Welt doch sein könnte...
Die Information verdauend wie einen Stein, nickt Vianne nur bei seinem Kommentar zur freien Kutsche. Sie hatte weder Rhonda, noch Jolly oder eine andere bekannte Hufflepuff unterwegs gesehen. Nun denn. Vielleicht würden sie mit viel Glück zueinander finden. Hauptsache Vianne ist nicht komplett allein. Mit Aatu allein zu sein ist auf jeden Fall nicht verkehrt. Dieser letzten Gedankengang lässt ihr warm werden, als sie einsteigt und sich hinsetzt. Diese Kutschen sind auch gar nicht so groß. Wohin aber wird er sich setzen? Nebenan oder gegenüber? Wah...da ist es wieder. Das Kribbeln im Bauch. Beinahe hat sie der Schock über das veraltete Kommunikationsnetzwerk davon abgehalten über ihn nachzudenken. Oder sich diese dunklen Augen anzusehen und diese verlockend seidig wirkenden Haare. Ach Mensch. Ja, sie verspürt Lust ihn zu erkunden. Einfach mal alles anfassen. Allein bei dem Gedanken färben sich ihre Wangen rot, doch zeigen sich die Gedanken als recht persistent. Aber warum auch nicht? Sind schließlich keine schlechten Gedanken. "Da kann ich ja eigentlich von Glück reden, dass ich mir nicht erst das Wasser aus dem Brunnen holen musste, als ich heute morgen duschen wollte...Läuft denn noch mehr in dieser Welt im Stil des Mittelalters ab?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Heiligabend/25. Dezember
BeitragVerfasst: Mo 5. Sep 2011, 21:39 
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Sie nimmt ihn nicht ernst. Würde er sich ernst nehmen? Aatu hat verdammtes Glück, dass er in beiden Welten aufgewachsen ist. Es erleichtert das Leben ungemein, wenn man sich nicht erst großartig umstellen muss. Von hier auf dort und umgekehrt. Vianne wird noch vieles entdecken, was ihr sehr hinter weltlich vorkommen wird. Wie zum Beispiel das Schreiben mit Feder und Tinte. Keine Heizungen und Glühbirnen, nur offenes Feuer. Was wiederum ja auch seinen Charme hat. Trotzdem meistens eher unpraktisch ist. Wie vieles in der magischen Welt, wenn man das moderne 21. Jahrhundert gewohnt ist. Wissend und vielleicht ein ganz klein wenig mitleidig, allerdings nicht negativ gemeint, lächelt der Finne die frisch gebackene Hexe an. Er kann sehen, wie ihr Kopf arbeitet und vermutlich gerade überlegt, auf welchen Komfort sie ab jetzt wird verzichten müssen.
Bevor Aatu der Hufflepuff seine Hilfe beim Kutsche erklimmen anbieten kann, ist diese auch schon darin verschwunden. Hmpf. Aber zumindest gab es für den jungen Herrn einen netten Anblick von hinten. Schmunzelnd folgt der Finne Vianne. Dabei denkt er über seine Platzwahl nach. Neben sie und damit wieder nah an ihren Körper heran? Oder wie es sich gehört gegenüber, mit dem besten Ausblick den er sich momentan wünschen kann? Die Entscheidung fällt, noch bevor er die Gedanken zu ende gebracht hat. Natürlich hat er absolut kein Problem mit ihrer Nähe, ganz im Gegenteil. Doch zum Unterhalten ist eine frontale Platzierung einfach praktischer. Außerdem möchte er sie ansehen. Der Finne wird belohnt, kaum dass er sitzt. Viannes Wangen verfärben sich rötlich, so dass Aatu seinen Blick nicht einmal von ihr nehmen könnte, würde draußen die Welt unter gehen. Sie ist so... süß. Den Grund der Gesichtsfarbe wird er wohl nicht erfahren. Zur Auswahl stehen ihm gerade nur die plötzliche Wärme der Kutsche und... dass ihr Gedanken abgedriftet sind. Wäre das der Fall, wäre er gerne Mäuschen in ihrem Kopf um zu erfahren, wohin. Er selbst wird von ihren Worten wieder aus seiner Gedankenwelt zurück geholt.
„Einiges befürchte ich“, antwortet er ihr offen. „Auch wenn sie es geschafft haben, Rohrleitungen zu verlegen, leben die Magier in einer ziemlich... ja, mittelalterlichen Welt. Keine fortgeschrittene Technik. Nicht mal Stifte, wie du ja eben schon erkannt hast. Kein Strom. Manche, gerade die alten reinblütigen Familien, wehren sich standhaft gegen den Fortschritt, den man sich von den Muggeln abschauen kann. Ich bin froh, dass ich in beiden Welten aufwachsen durfte. Mein bester Freund und ich, während der Schulzeit nutzen wir seine Eule und in den Ferien haben wir unsere Handys. Wobei das nur für jetzt gilt natürlich. Innerhalb der Schule braucht es keine Eulen. Da gibt es andere Lösungen.“ Da Aatu bekannter Maßen ein Mensch der Tat ist, durchsucht er seine Taschen nach einen Stück Papier, wird in der rechten Manteltasche fündig (ein Notizzettel mit daraufgeschmierten Buchtiteln) und zieht gleichzeitig seinen Zauberstab. Ein stummer Zauber später, faltet sich das kleine Blatt zu einem schlichten Papierflieger und setzt sich Richtung Vianne in Bewegung. Nur um sich dann auf ihrem Schoß nieder zu lassen. „Doch das funktioniert nicht auf große Entfernungen.“

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 Betreff des Beitrags: Re: Heiligabend/25. Dezember
BeitragVerfasst: Di 6. Sep 2011, 09:48 
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Nun gut, so eine Kutsche hat sie sich etwas größer vorgestellt. Mit Rhonda, Jolly, Yaruna, Gwyn und Paige würde es wirklich verdammt kuschelig werden. Auch jetzt ist es ihr unendlich warm, weswegen Vianne sich aus dem Schal schält. Runde um Runde um Runde an Wolle, die sich auf der Bank neben ihr mehrfach faltet. Sie hat fast vergessen wie lang ihr Schal ist. Vielleicht sollte man das einmal messen. Dann folgen die Knöpfe ihres Mantels, den sie wenigstens öffnet, aber nicht ablegt. Das sind dann vielleicht etwas übereilte Signale für den Finnen. Falls es denn Signale sind...wenn sie Signale senden möchte... Ohja, irgendwie möchte sie. Aber zugleich ist es doch zu früh. Was für Signale soll sie ihm denn auch senden? Was soll sie ihm vermitteln? Dass sie es toll findet, dass er in ihrer Nähe ist und es noch viel besser fände, wenn es noch näher wäre? Ei ei ei ei ei. Jetzt ist es wie in der Sauna, nur mit weniger Luftfeuchtigkeit.
Da kommt die Kutsche Vianne noch viel kleiner vor. Zugleich aber auch kuscheliger und sie überlegt, wie es wäre, wenn das Wageninnere je nach Anzahl der darin befindlichen Personen anwachsen würde. Eine Vorstellung, die aus ihrer Fantasie entspringt, aber vielleicht doch zur Wahrheit werden kann. Immerhin befindet Vianne sich in einer magischen Welt. Zugleich in ihrer eigenen normalen Welt. So wirklich anders ist grundlegend nichts. Die Schwerkraft dominiert und auch sonst ist in der Physik kein Sprung. Nur wenn sich ein Zauberstab einmischt und einige gebrummelte Worte, dann beginnt es seltsam zu werden und dann kann auch leicht die Physik sich verändern. Aber bislang auf recht schöne Art und Weise. So wie es auch Aatu ihr erneut beweist, als er ein Papierstück zauberhaft faltet und zu ihr gleiten lässt.
So schön. So unglaublich schön. Ihre Finger ausstreckend, berührt sie das Flugobjekt sanft. "Das ist eine schöne Art sich Nachrichten zu schreiben. Aber wohl auch nicht komplett sicher. Solche kleinen Flieger können doch leicht abgefangen werden, oder verbrennen sie dann praktischer Weise gleich?" Obwohl dann die Nachricht noch immer nicht beim Empfänger ankommen würde. Aber egal. Worüber sie sich schon wieder Gedanken macht. Schrecklich.
"Ist das denn ein einfacher Spruch gewesen, den ich auch versuchen kann?" Ja, wenn sie denn schon einmal dabei sind, kann sie auch Lernen. Immerhin hat sie am letzten Abend auch von ihm gelernt Licht zu erzeugen. Das war so unglaublich schön gewesen. Da will man doch mehr wissen.
Fest entschlossen lächelt sie den Finnen wissbegierig und neugierig an und klebt regelrecht an seinen Lippen. Wobei sie das auch gern still tun würde...mit ihren Lippen. Herrje.


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 Betreff des Beitrags: Re: Heiligabend/25. Dezember
BeitragVerfasst: Di 6. Sep 2011, 19:56 
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Der Finne verspürt das leichte Verlangen, seine Hand dem Papierflieger hinter her zu schicken. Oder gleich seinen ganzen Körper. Nah an Vianne heran... aus! Sitz, Platz!Böser Aatu. Allerdings... dass Viannes gerötete Wangen bleiben spricht entweder wie schon mal erwähnt für ein sehr warmes Empfinden der Kutschentemperatur, wobei das Mädchen sich schon wieder halb ausgepackt hat, oder ihre Gedanken sind ebenfalls unterwegs. Vielleicht auf ähnlichen Wegen? Wäre Aatu eine Frau, wäre er vielleicht auf diese Überlegungen gekommen und würde sich den Kopf darüber zerbrechen, da er es aber nicht ist... bleibt er bei seinen eigenen nicht wirklich braven Gedanken hängen. Papierflieger hin, Papierflieger her. Vianne bekommt erneut diesen wundervollen Ausdruck von Neugier und Begeisterungm der dem Finnen ziemlich den Kopf verdreht. Wie genau geht Sprechen noch mal? Das wäre echt gut zu wissen um ihr zu antworten. Ach und Zaubern... das konnte er auch mal. Eben noch. Aber irgendwie hat der Finne das Gefühl gerade eben vergessen zu haben wie das geht. Ist doch auch überhaupt nicht wichtig... oder? Doch. Aufwachen! Es hilft zumindest dabei, diesen Ausdruck in ihren Augen fest zu halten. Na dann wollen wir mal.
„Nein, sicher ist das nicht. Man sollte keine Geheimnisse und lebenswichtige Informationen damit verschicken. Sollte man aber auch nicht per Mail oder SMS.“ Kurz betrachtet der Finne das hübsche Gesicht ihm gegenüber. Solange kein Schal Teile davon bedeckt, muss man den Anblick ja noch genießen. Auch wenn es mit Schal ja nicht schlechter wird...
„Zauberstab?“, spricht er es zwar als Frage aus, meint es aber ganz eindeutig als Aufforderung. Kurz gibt er dem Mädchen Zeit zu reagieren, bevor er fortfährt. „Berühre das Papier mit der Spitze des Zauberstabes. Der Spruch lautet 'nuntium mitte'. Wenn der Name nicht sowieso auf dem Papier steht, musst du dabei eben an den Empfänger denken.“ Kann dabei etwas großartiges schiefgehen? Im schlimmsten Fall fängt das Papier vielleicht Feuer... aber das so etwas passieren könnte kann sich Aatu beim besten Willen nicht vorstellen. Gestern Abend mit dem Licht hat es doch auch ohne Probleme funktioniert. Das Schloss steht noch und keiner wurde dauerhaft geblendet. Und falls hier gleich doch Flammen aufsteigen, hat er seinen Stab ja ebenfalls in der Hand um zu retten, was zu retten ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Heiligabend/25. Dezember
BeitragVerfasst: Mi 7. Sep 2011, 08:08 
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Hachja, diese dunklen Augen. Wie sie so offen und konzentriert zu ihr blicken. Seinen Blick für sich zu wissen ist Balsam für ihre Seele. Viannes Herz pocht sanft, doch schnell in ihrem Brustkorb und ihr ist wohlig warm. An sich gibt es keinen Grund etwas an der Situation zu ändern. Vielleicht nur den Abstand zwischen ihnen ein klein wenig verkürzen...sich an ihn drücken, die Nase an seinem Hals vergraben und...nicht in Tagträumen versumpfen. Herrje!
Der Finne macht sie vollkommen kirre. Wie kann man nur so gut aussehen, so eine angenehm tiefe Stimme haben und zugleich so...so...so...keine Ahnung...so...mh...unglaublich unglaublich sein? Da fehlen ihr die Worte. Selbst wenn sie keine aussprechen muss. Da ist nicht einmal mehr viel was zum Denken übrig bleibt. Einzig und allein kann sie ihn ansehen und dabei lächeln. Es ist ein friedliches und glückliches Lächeln. Ja, sie ist verdammt glücklich. Beinahe so als würde ihr Glück einzig und allein von ihm kommen. Er erfüllt sie auf diese unbeschreibliche Art und Weise und das obwohl sie kaum Kontakt miteinander haben. Nichts verbindet sie direkt. Aber dennoch ist da etwas...etwas Wunderschönes und Unsichtbares...
Zauberstab? Moment. Was? Wo? Gedanken sortieren und überlegen wo sie den hingepackt hat. Die Manteltasche. Genau. Das Holz zückend, beobachtet sie ihn und hört aufmerksam zu. Vielleicht lernt sie doch einfach jetzt alles von ihm und mal sehen wie schnell sie dann ihren Abschluss in der Tasche hat. Oder es geht herrlich schief und sie bekommen gleich mächtig Ärger. Wenn denn einer der Lehrer anwesend ist. Aber sicher fahren die Lehrkörper auch über die Ferien nach Hause. Zumindest teilweise. Wäre vorstellbar. Stopp.
Konzentration auf den Zauberstab, der sich angenehm in ihrer Hand anfühlt und dann auf die Worte. Seine Worte. Ihren Zauberstab richtet sie daher mit dem Ende auf das Papier aus und geht die Worte im Kopf durch. Nuntium Mitte. Klingt komisch, ist wohl aber so. Also einfach auf die Plätze, fertig, los. "Nuntium Mitte", spricht sie so deutlich wie sie kann und denkt ganz definitiv an Aatu. An jemand anderen kann sie derzeit gar nicht denken. Ob es nun auf dem Papier steht oder nicht, ist ihr eigentlich egal. So deutlich wie sie an ihn denkt, kann der Papierflieger gar nicht falsch fliegen. Es sei denn er fliegt gar nicht. Aber entgegen ihrem sonstigen Verhalten hat Vianne nun Vertrauen in ihre unbekannten Fähigkeiten und ist sich nicht einmal unsicher bei dem was sie tut.


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 Betreff des Beitrags: Re: Heiligabend/25. Dezember
BeitragVerfasst: Mi 7. Sep 2011, 20:09 
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Als es endlich soweit ist, wird Lars davon überrascht, dass die Kutschen sich in Bewegung setzen. "Ey!" Er gleitet aus seiner Kutsche, die sich mit Erstklässlern angefüllt hat, um neben ihr her zu gehen. Aufsichtspflicht bis zum Bahnhof, dann wieder zurück, eigentlich als Chef, nicht als Anhängsel. Die Thestrale scheinen ihren Job zwar auch ohne ihn erledigen zu können, doch so ist das natürlich nicht gedacht. Irgendwer muss doch aufpassen, dass nichts geschieht. Lars Amundsen wirkt dabei vielleicht wie eine Fehlbesetzung, aber bisher waren die Hin- und Her-Transporte erstaunlich unfallfrei, sogar jene am Schuljahresanfang, die mit den Booten stattfinden. Auch diesmal läuft alles glatt - langsam gleiten die Kutschen durch den hellen Wintertag und kommen wenig später am Bahnhof von Hogsmeade an. Sehr rasch füllt sich dieser mit sich umarmenden Schülern. Es wird geküsst, geknufft und sich Briefe versprochen. Ein bisschen wenig sind es schon, die diesmal nach Hause fahren, eventuell wegen dem Feuerwerk. Man darf zwar für diese besondere Nacht kurz in Hogwarts einfallen, aber erstaunlich viele scheinen sich entschlossen zu haben, lieber gleich hier zu bleiben. In den Ferien ist Hogwarts sonst wie ausgestorben, dieses Jahr wird es sicher mehr zu tun geben für jene Lehrer, die nicht nach Hause reisen werden. So wie Lars. Es ist erst das dritte Jahr, in dem er Schweden fern bleibt, trotzdem fühlt es sich an, als wäre es schon viel zu viel. Er wird das herzliche Chaos vermissen. Naja, vielleicht kneift ihn ja die ein oder andere Schülerin mal ordentlich in die Backe, damit er nicht zu sehr am Heimweh leidet.
Kurz vor Abfahrt des Zuges setzt Lars sich wieder in die erste Kutsche, beobachtet das Treiben auf dem Bahnhof und winkt dann, so wie die zurückbleibenden Schüler, dem Hogwarts Express hinterher, als dieser dampfend in Richtung London loslegt. Auch Lars legt wenig später los. Als der Hogwarts Express außer Sichtweite und alle restlichen Schüler in die Kutschen eingestiegen sind, schnalzt er mit der Zunge und die Thestrale bringen Sack und Pack zurück zum Schloss. Wahrscheinlich auch ohne Zungeschnalzen, aber man will sich ja nicht völlig überflüssig vorkommen. Zurück in Hogwarts muss Lars die Tiere von ihrem Geschirr befreien und in den Wald entlassen, während sich die Daheimbleiber in ihre Ferien stürzen. Viel davon wird sicherlich in Hogsmeade stattfinden. Oder, bei den Strebern, in der Bibliothek.

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"Jede Sache hat drei Seiten - eine positive, eine negative und eine komische."
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 Betreff des Beitrags: Re: Heiligabend/25. Dezember
BeitragVerfasst: Do 8. Sep 2011, 21:44 
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Pippa schaut unverwand und dreht die Sticks langsam in ihren Fingern, verstaut sie dann aber in ihrer Zauberstabtasche."Ich weiß ja noch garnicht ob das klappt zu Silvester bei euch zu sein, und wenn ja wer sonst noch alles hier ist. Sprich wenn, und das ist ein wenn wenn wenn, ich alle zusammengetrommelt bekomme spielen wir bestimmt zu Silvester." In dem Augenblick geht ein Ruck durch die Kutsche, offensichtlich geht es los Richtung Bahnhof. Miss Butters erschrickt obdies , faucht einmal auf und verzeiht sich wieder auf Pippas Schoß, welche sie beruhigend streichelt, und rausschaut . "Los gehts, nehme ich an." Sie seufzt einmal laut und schaut dann zu Daniel, der jetzt nichtmerh an Lysator rumspielt. "Was sollte das eigentlich grade mit Lysators Schwanz?" fragt sie eher in den Raum als direkt an Daniel gerichtet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Heiligabend/25. Dezember
BeitragVerfasst: Fr 9. Sep 2011, 13:29 
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Den Kommentar seiner Schwester, dass sich Amber möglicherweise an Pippas Anwesenheit im Haus der Greenwoods stören könnte, straft Daniel mit Nichtbeachtung. Das Thema wird er jetzt sicher nicht in Pippas Gegenwart aufrollen; wenn er es denn je tun sollte.
Ein Ruck geht durch die Kutsche, die Tür schlägt zu und plötzlich geht es los. Endlich. Daniels Züge entspannen sich langsam wieder zu dem lässigen, aber durchaus freundlichen Lächeln, das man von ihm gewohnt ist. Still atmet er auf und dreht das Geschenk in seinen Händen. Ob er nun noch schnell irgendein Muster draufklatschen soll? Oder es gar Mia mit dem Wortlaut Mach mal! in die Hand drücken? Daniel kommt zu keiner Entscheidung, denn Pippa äußert sich plötzlich zu seinem vorherigen Verhalten und ein zartes Rosa steigt ihm die Ohren hinauf.
"Ach, manchmal braucht er jemanden, der ihn ärgert.", antwortet Daniel schnell, während er das Tier auf seinen Schultern demonstrativ mit seinem eigenen Schwanz bepinselt. "Sonst wird er noch übermütig."
Für diesen Kommentar erntet Daniel ein beleidigt klingendes Murren und sein Nackenwärmer verabschiedet sich mit vorsichtigen Pfoten auf Mias Schoß, um sich dort wie ein Teppich auszubreiten. Daniel sieht ihm mit einem etwas säuerlichen Grinsen nach, ehe er seine Aufmerksamkeit an die vorbeiziehenden Schlossgründe verliert und in seine Gedanken gerät. So langsam sollte er sich die Worte zurechtlegen, mit denen er Amber den Laufpass geben will. Oder? Er ist sich unsicher, wie sie reagieren wird und Lust darauf zu Düngemittel verarbeitet zu werden hat er keine. Besonders nicht vor allen Leuten.

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« Was man freie Form in der Musik nennt, ist meist: nicht gekonnte Form. »
~ A. Mendelssohn



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 Betreff des Beitrags: Re: Heiligabend/25. Dezember
BeitragVerfasst: Sa 10. Sep 2011, 23:50 
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Mia heißt Lysator mit ein paar Streicheleinheiten auf ihrem Schoß Willkommen. Daniels Triezen mit dem Schwanz hat den Knieselmischling nun schon das zweite Mal in Mias Arme getrieben, das könnte man fast schon als (Hoch-)Verrat auslegen. Ihr soll's recht sein, sie schmust gerne mal mit ihrem Viertelhaustier, das sonst selten von Daniels Seite weicht und sich höchstens mal im Gemeinschaftsraum zu ihr bequemt.
Während ihre eine Hand mit dem Nackenfell des Katers spielt, rückt die andere ihre Wollmütze zurecht und deponiert sich anschließend hinter ihrem Kopf in einer der Kutschenecken, um Mia zu einer gemütlicheren Fahrt und einer lässigen Pose zu verhelfen. So könnte sie glatt nochmal eindösen, aber es dauert nicht mehr lange, bis sie am Hogsmeade-Bahnhof ankommen. Durch das Fenster auf der anderen Seite kann sie sogar schon den etwas heruntergekommenen Unterstand erkennen. Ein weiteres Rucken der Kutsche, und sie stehen. Mia lässt Lysator von ihrem Schoß auf den Kutschenboden gleiten, ihre ausgestreckten Beine teils als Rutsche benutzend, und hängt sich den Rucksack über die rechte Schulter. Beim Aufstehen wird ihr allerdings kurz schwummerig, ihr wird schwarz vor Augen und sie muss sich kurz an dem erstbesten Arm, den sie zu fassen kriegt, festhalten. Es hat ihren Bruder getroffen. »Danke«, murmelt sie, hält nochmal kurz inne und steigt dann als Letzte mit einem vorsichtigen Hüpfen aus. Hätte sie doch etwas Wurst und Speck zum Frühstück zu sich nehmen sollen? Das Bisschen Waffeln und Obst war offenbar nicht genug für ihren Kreislauf.
Die Allerletzte, die aus der Kutsche kommt, ist sie dann allerdings doch nicht. Lysator sitzt mit anmaßendem Blick an der Kante und wundert sich vermutlich, warum ihn niemand aus dem Gefährt genommen hat. Immerhin liegt da unten immer noch kalter Schnee. Nicht ähnlich zu Pippas vorangegangenem Verfahren knickst nun auch Mia und drückt den Kater Daniel in die Arme, der etwas zweifelnd durch die Gegend schaut. »Eure Hoheit«, erweist sie dem Tier zusätzlich die Ehre. Man kann ihn ja nicht einfach nur 'Kater' oder 'Kniesel' nennen. Wäre ja Blasphemie...

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 Betreff des Beitrags: Re: Heiligabend/25. Dezember
BeitragVerfasst: So 11. Sep 2011, 10:03 
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Aufenthaltsort: Rockteil, große Halle, ein Stehtisch
Gesellschaft: Mia
Kurz muss Pippa schmunzeln als sich auch das zweite Katzentier auf einen Schoß zum Kuscheln verzieht. Als es Mia sich dann bequem macht kommt sie nicht umhin es hier gleich zu tun und legt die Füße auf den Platz ihre gegenüber. Achja Hogwarts wird sie vermissen, und sei es nur für wenige Tage. Allzu schnell näheren sich die Kutschen dem Bahnhof daher kramt sie kurz nochmal in den Innentaschen ihres Umhanges, sie hätte vielleicht doch nicht alle Wintersachen in den Koffer Packen sollen. Jedenfalls hat sie keine Lust auf dem Bahnsteig zu Frieren, es ist dort doch immer zugig, daher zückt sie ihren extrem zerknitterten Spitzen Hut, welcher zur Uniform gehört.setzt ihn auf, und versucht ihn sich über die Ohren zu ziehen was aber nicht gelingt. Als die Kutsche zum Stehen kommt behält sie Miss Butters beim Aufstehen dann erst einmal im Arm, die Ohnehin keine Anstalten macht sich zu rühren, und legt sie sich schließlich wie einen Schal um den Nacken, sodass auf Einer Schulter der Kopf zu liegen kommt und auf der anderen die Hinterläufe runter baumeln. Es ist doch immer wieder erstaunlich wie anschmiegsam so eine große dicke Katze wie Miss Butters sein kann wenn sie es denn will, jedenfalls wird die hängende Lage auf dem Nacken nur mit einem zufriedenen schnurren quittiert, und einem bisschen zupfen mit der Vorderkralle. Etwas ratlos schaut Pippa nach dem aussteigen zu ihrem Koffer, unsicher ob sie hier noch zaubern darf. Wenn nicht wie bekommt sie den Koffer denn jetzt da runter? Soll sie Mia oder Daniel fragen? Naja eher nicht, Letzterer bekommt von ersterer grade etwaige Kater-Kniesel in dem Arm gedrückt und ist mit dem Flauschetier schon gut beladen. Vielleicht nach einem der Lehrer Ausschau halten? Mit ernstem Blick schaut sie die Kutschkolonne entlang. Na toll und ewig warten und dann kein gutes Abteil bekommen - besser nicht. Selbst ist die Frau, beschließt sie, und wäre es nicht so kalt würde sie sich in die Hände spucken, so knackt sie aber nur einmal mit den Knöcheln. Daraufhin klettert sie erst einmal wieder an der Kutsche hoch, für das Gewackel bedankt Miss Butters sich indem sie sich noch etwas mehr festkrallt. Erst will sie den Koffer einfach vom Dach ziehen, merkt dann aber das das böse Schief gehen würde und knufft das Gepäckstück dann bis es runterfällt, und die Greenwoods fast erschlägt, aber eben nur fast. Einen Augenblick später steht sie neben ihnen und hat den Griff des schweren Gepäckstückes in der Hand, bereit es durch den Schnee zu schleifen, in Richtung des Bahnsteiges. „Kommt ihr noch mit ins Gedränge?“

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 Betreff des Beitrags: Re: Heiligabend/25. Dezember
BeitragVerfasst: So 11. Sep 2011, 16:26 
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Beziehung: -
Aufenthaltsort: Buffet auf den Wiesen
Gesellschaft: -
Das Geräusch jedes fallenden Tropfens hallt laut von den gekachelten Wänden wider. In immer gleichen Abständen tropft es der jungen Frau kalt in den Schoss. Ein kühler, unregelmässiger Film aus Wasser benetzt ihre helle Haut. Ihr Atem scheint sich dem Rhythmus der Tropfen angepasst zu haben. Ein abwesender Blick ziert ihr Auge während sie mit einem Finger die Fuge rund um eine der einst weissen Kacheln nachfährt. Immer wieder, im Kreis, wie ihre Gedanken.
Was tut sie hier? Was sucht sie hier? Was will sie hier noch? Hogwarts beschert ihr nur Schmerzen, Leid und Einsamkeit. Was soll sie hier überhaupt noch? Sie sollte von hier weg. Sich irgendwo ein neues Leben verschaffen.
Sie hält inne. Ihr Finger am oberen rechten Ecken der Fliese.
Sie hat keine Ahnung welche Zeit es ist oder wie lange sie hier in der Dusche hinter ihrem geheimen Trainingsraum verbracht hat.
Genau wie ihr Finger, den sie mit leeren Blick anstarrt, ist ihre Gedankenspirale zu einem Ende gekommen. Einige Augenblicke verstreichen.
Und dann steht sie auf und verlässt die Dusche.

Es ist noch tiefe Nacht. Nasse Fussspuren verraten welchen Weg Cassandra zum Gryffindorgemeinschaftsraum nimmt. Nur in das kleine Badetuch gehüllt, dass ihr der Vertrauensschüler übergeben hat, ziert eine sachte Gänsehaut ihre Arme, Brust und Rücken während sie ihre Kleider zu einem Knäul zusammengefasst unter dem einen Arm trägt.
Die dunklen Gänge des Schlosses, von deren Wänden das schmatzende Geräusch der nassen Schritte widerhallen, scheinen verlassen zu sein. Vertrauensschüler und Lehrer haben am Weihnachtsabend besseres zu tun, als sich mit öden Nachtwachen auseinanderzusetzen.
Sicher mit gleichmässig langsamen, festen Schritten navigiert sich die Gryffindor durch die Dunkelheit, die nur stellenweise durch das fahle Licht des Mondes durchbrochen wird, bis zum Gemälde der alten Dame, welche laut schnarchend und an ihrem Bilderrahmen angelehnt eingeschlafen ist. Mit einem Tritt an den Rahmen wird sie geweckt und wenig später steht die Heranwachsende auch im Gemeinschaftsraum.
Einige Mitschüler sind auf den Sesseln und Couches eingeschlafen, scheinbar haben sie hier noch ziemlich lange gefeiert. Andere Schüler sind auf den Polstergruppen anderweitig miteinander beschäftigt, so dass Cassandra, unbemerkt wie ein Geist, durch den Gemeinschaftsraum schreiten kann und sich in ihren Schlafsaal dem Packen ihrer Sachen widmen kann.

Nicht all zu später, stösst die Gryffindor das grosse schwere Tor der Eingangshalle auf und verlässt das Schloss. Kalte Luft und Schnee peitscht ihr sofort ins Gesicht, doch hat der Sturm deutlich nachgelassen. Es liegt in der Luft, dass der nächste Tag ein schöner sein wird.
Cassandra nimmt einen tiefen Zug frischer Luft, während das Tor hinter ihr langsam zu gleitet und wirft einen Blick in die Nacht hinaus. Die Wolken sind tatsächlich weniger geworden. Der Mond lässt inzwischen den Schnee hell aufleuchten und durch Lücken zwischen den Wolken sind mit Sternen gesprenkelte Fetzen des Nachthimmels zu sehen.
Eine ungewöhnliche, zuversichtliche Ruhe macht sich in der Brust jungen Frau breit als sie ihren langen Marsch beginnt.
Schritt für Schritt, immer begleitet durch das sanft Knistern des Schnees, bringen ihre Füsse sie weg vom Tor den Hang runter, in Richtung Wald und Hogsmeade.
Beim See jedoch hält sie inne. Ein unangenehmer Geruch fällt ihr auf und lässt sie etwas unruhig werden, bis sie schliesslich stehen bleibt und sich umblickt.
Tatsächlich erblickt sie einen hochgewachsenen, blonden Mann am Ufer des Sees, der scheinbar Regungslos auf den See hinaus starrt. Ohne ihn aus den Augen zu lassen schreitet Cassandra weiter, bis der Mann in der Dunkelheit hinter dem Vorhang aus langsam fallenden Schnee verschwindet.

Inzwischen ist es hell. Die Sonne scheint auf ihr Gesicht. Schnee hat sich in ihren Augenbrauen und Haaren angesammelt und festgefroren. Inzwischen hat sich auch Schnee auf ihren Schultern angesammelt. Der Himmel ist blau und die Sonne scheint auf Hogsmeade und den Bahnhof runter, welche sie Aufmerksam beobachtet.
Sie ist dem Wald entlang gewandert, während Kilometer, fernab der Schule, wo sich kein Schüler hin traut. Der Schneefall hat langsam nachgelassen, bis er schliesslich ganz versiegte und einer langsam aufgehenden Sonne Platz machte.
Cassandra ist daraufhin auf einen der Bäume geklettert um dem Naturschauspiel zu zu sehen und ist anschliessend an Ort und stelle eingeschlafen.
Nun, wieder wach, strahlt die Sonne von einem blauen Himmel herab und zeigt Cassandra die ungerechte Realität. Eine Masse an Schülern macht sich auf dem Bahnsteig breit, bereit den scharlachroten Zug zu entern. Jeder der Schüler hat einen Ort an dem er hingehen kann. Ein Zuhause. Ein Fluchtort.
Und Cassandra?
Wo soll sie hin?
Zurück ins Waisenhaus? Auf der Strasse leben? Sie kann ja nicht mal zaubern ohne dass jemand vom Ministerium sie wieder einfängt.
Sie ist alleine. Keine Familie. Keine Verwandte. Keine Freunde.
Kein Ort zum hinflüchten.
Ihr Blick wandert zum entfernt auf der Bergkuppe tronenden Hogwarts – ihr Gefängnis. Und ihr einziges Zuhause.
Wieder wirft sie all den glücklichen Schülern einen Blick zu, wie sie scherzen und lachen und glücklich sind. Der Wind trägt verschiedene Stimmen zu ihr, das laute Lachen und Kichern irgendwelcher Schülerinnen, der Geruch von heissem Motoröl und verbrannter Kohle.
Auch Cassandra stimmt in ein Lachen ein. Ein Lachen über ihre Naivität und Dummheit. Ein Lachen das bald in ein stilles Weinen übergeht.

Es vergeht wieder unbestimmte Zeit. Eine verschwindende Dampfsäule am Horizont deutet an, in welche Richtung der Zug nach London fährt. Cassandra trocknet sich die kalten Wangen und gleitet vom Ast auf den gefrorenen Waldboden, bevor sie dann mit hängenden Kopf und feuchten Augen den Rückweg zum Schloss antritt.

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