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 Betreff des Beitrags: 15. September [Jahr 2]
BeitragVerfasst: So 13. Sep 2009, 23:04 
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Mittwoch, 15. September

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Homo doctus in se semper divitias habet.
(Ein gebildeter Mensch hat immer Reichtum in sich.)


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Verfasst: So 13. Sep 2009, 23:04 


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 Betreff des Beitrags: Re: 15. September
BeitragVerfasst: Di 15. Sep 2009, 20:29 
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Wolf des Hausmeisters
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Nieselregen. Dazu Wind. Dann dazu noch ein angegelbtes Fellknäuel. Und nicht zu vergessen der typische Geruch von nassem Fell.
So in etwa darf man sich den stattlichen weißen Wolf, der draußen umherstromert, vorstellen. Nass, stinkend, aber fröhlich. Denn es ist wirklich toll wie der Erdboden riecht, wie klar die Luft, sodass all diese unterschiedlichen Gerüche fast wie greifbar sind. Das ist einer der Vorzüge des Regens, der wie so ziemlich alles im Leben, auch Nachteile mit sich bringt – z.b. das kühle, durchnässende Gefühl. Es ist eben doch kein richtiger Sommerregen.

Mal hier geschnüffelt, mal dort um die Ecke gelinst, hier entlang gelaufen, dort dem einen Schüler aus dem Weg gegangen, da dem anderen am Bein entlang. Ja.. so sah der Tag des Schulwolfes bisher aus. Er sehnt sich sogar schon nach Lars Amundsen mit seinen doofen Verniedlichungen, denn auch Edgar ist gerade eigenartigerweise nicht gewillt, mit ihm draußen herumzutollen. Nagut, er scheint krank zu sein – wie anfällig Menschen doch sind. Dass Menschen, die komische maunz-bellende Laute von sich geben, ungern an die Luft gehen, wenn Wasser von oben auf sie herabfallen könnte, hat Amarok jedoch schon des Öfteren beobachten können. Doch wieso das bei seinem Freund so lange anhält, weiß er nicht recht zu sagen.. die Schüler sind davon meist recht schnell geheilt. Vielleicht liegt das an der sympathischen Miss im weißen Kittel, die hat doch ein Wundermittel gegen alles. Sogar ihn hat sie von einer leichten Magenverstimmung geheilt … Ja, doch, es war ihm etwas peinlich wegen so einer Lappalie zu ihr geschleppt zu werden, doch Ed hatte darauf bestanden und der Wolf verstimmt ihn doch recht ungern. Doch sein Freund selbst geht nur höchst ungern zu ihr - obwohl er, wie Amarok schon erschnüffelte, sie auch sehr sympathisch findet. Vielleicht so eine Menschen-Phobie, wer weiß das schon.

Aaaaber genug vom krank sein und dem menschlichen Schnupfen.
Wer spielt denn jetzt mit mir?
Die feine Nase nur wenige Zentimeter vom nassen Erdboden entfernt, trottet er leicht verstimmt weiter.


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 Betreff des Beitrags: Re: 15. September
BeitragVerfasst: Mo 21. Sep 2009, 22:22 
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Gestern Abend ist er angekommen, heute wusste er nach dem Aufwachen nicht sofort, wo er ist. Seltsam, dieses Gefühl will einfach nicht mehr weichen. Dabei hat man ihn heute vom Unterricht freigestellt, damit er sich orientieren kann, aber sämtliche Orientierung läuft darauf hinaus, sich zu verlaufen. Im Endeffekt ist er vor Korridoren, die ihn damit veralbern wollen, dass sie plötzlich wieder dort enden, von wo er losgegangen ist, und vor Treppen, die sich nicht darum scheren wo Mister Donally hinmöchte, nur an einem Ort sicher - draußen! Hier gibt es keine Korridore und Treppen, keine Wände und Gemälde, die einen mit gutgemeinten Ratschlägen noch weiter in die Verzweiflung treiben. Man sieht, wo man ist, weil einem nichts im Weg steht. Außer vielleicht das Schloss, aber das behindert die Orientierung höchstens subjektiv.
Leider ist es nass, das ist der Nachteil am Draußen. Thespian hat versucht seine Schuluniform, die er der Form halber und um sie einzutragen trägt, wasserabweisend zu machen. Sowas zählt gemeinhin unter Haushaltszauber und er ist, ganz ehrlich gesagt, mies darin. Ob magischer Abwasch oder Hemdenfaltzauber, es endet immer damit, dass er kurz vor einem Avada Kedavra (dem Abwasch oder dem Hemd gegenüber) steht. Einem rein theoretischen Avada Kedavra natürlich, weil Thes diese Art von Magie nicht beherrscht und auch gar nicht beherrschen will. Langer Rede kurzer Sinn: Thespian ist leicht aufgeweicht von seinem Herbstspaziergang, will aber noch nicht wieder hinein in das Labyrinth - Verzeihung - Schloss. Zwar sieht er die Eingewöhnung optimistisch bei plus minus einer Woche und er ist Hogwarts samt Lehrern und Schülern gegenüber gut gestimmt, aber dieser erste Tag ist... schwer. Er war noch nie länger als ein paar Wochen von seinen Eltern getrennt. Auch wenn das Zusammenleben oft nur aus Wir sehen uns dann beim Abendessen, Schatz bestand, ist es doch was ganz anderes, sie erst an Weihnachten wieder zu sehen und der Einsamkeit nur dadurch zu entgehen, längerfristige Bindungen einzugehen. Mit Menschen, die Thes nie zuvor gesehen hat. Drei Viertel davon in anderen Häusern, von denen er nicht weiß, wie getrennt sie im Alltag wirklich gehalten werden. Macht es überhaupt Sinn, sich häuserübergreifend zu befreunden?

Thespian bleibt stehen, als er sich mit einem weißen Hund konfrontiert sieht, der sich mit dem zweiten Blick als Wolf herausstellt, auf den dritten - allein der Hoffnung halber - doch wieder als Hund und mit dem vierten Blick, sich der Wahrheit stellend, dann doch wieder als Wolf. Ist er aus dem Verbotenen Wald gekommen? Nein - Thes glaubt sich daran zu erinnern, dass er beim Frühstück etwas von einem Schulwolf aufgeschnappt hätte. Er hatte es für eine Legende gehalten oder für überbordende Phantasie der Mitschüler, aber Hogwarts scheint wirklich einen Wolf zu haben. Warum eigentlich nicht? Auf seinen Reisen hat Thespian schon von Tieren gehört, die zu einem Internat oder einer Schule gehören. In Indien gibt es eine Schule mit einem weißen Tiger, nur so als Beispiel.
"Hallo." grüßt Thespian prophylaktisch. Ein wilder Wolf würde doch auch nicht mitten am Tag hier herumlaufen. Ein wilder Wolf würde auch nicht abwarten, bis sich der Mensch seine Gedanken gemacht hat, sondern entweder wegrennen oder ihm an die Kehle springen. Unbewusst zieht Thespian seinen langen, schwarzen Schal enger um seinen Hals, während er das nasse Tier skeptisch beäugt.

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 Betreff des Beitrags: Re: 15. September
BeitragVerfasst: Mi 23. Sep 2009, 19:43 
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Wie unglaublich schön kann leichter Regen sein! Ella fühlt sich wie befreit. Wochenlang hat sie sich bestenfalls mit Lernmaterial nach draußen gewagt, natürlich auch nur bei einigermaßen anständigem Wetter, damit das Papier der Bücher sich nicht wellt und die Aufsatzrollen nicht fortwehen. Da tut ihr das bisschen 'schlechtes' Wetter nur gut, dabei wird sie zumindest nicht an Hausaufgaben und Unterricht erinnert. Reingehängt hat sie sich ordentlich, ja, sie musste sogar Freunden und Bekannten absagen, die ihre Zeit mit Daniella verbringen wollten. Dies ist ihr beileibe nicht leicht gefallen, doch zumindest sind es nicht mehr so viele Anfragen wie letztes Jahr, als ihre Stufe noch da war. Aber das macht sie mittlerweile nicht mehr traurig, sondern schenkt ihr die Zeit, die sie braucht, um sich den bekannten Stoff besser einzuprägen und zu üben.
An ihrem Gebaren ist die Freude über die Freistunde, in der sie nun wirklich mal nichts zu tun hat, zu erkennen. Auch, wenn man sie nach diesem Eindruck nicht unbedingt in die siebte Klasse stecken würde, geschweige denn in die theoretische Achte. Die ersten Momente im Freien bringt sie damit zu, mit weit ausgebreiteten Armen und geschlossenen Augen über die Wiesen zu laufen und vor sich hinzuglucksen. Zumindest, bis sie mit den glatten Sohlen ihrer Schuhe auf dem feuchten Rasen ausrutscht, es ihre Beine nach vorne wegschlägt und sie mit ihrem Hintern auf dem Boden landet. Doch nicht einmal das kann ihre Laune trüben, und nachdem das Gesicht kurz verzogen wurde, ist Ella auch schon wieder auf den Beinen.
Und sie bemerkt den weißen Wolf, der über das Gelände trottet. Wie lange hat sie ihn schon nicht mehr gesehen? Schnell ist die Entscheidung gefällt, zu ihm zu eilen, und nur wenige Meter vor ihm beginnt sie, ihren Lauf abzubremsen. "Amarok!", ruft sie, um ihre abschreckende Wirkung zu verdeutlichen - oder doch eher ihre Freude darüber, ihm zu begegnen. Und über den Regen, über die Freistunde, über alles.
Rechtzeitig, also noch bevor sie über Amarok springen müsste, um ihn nicht zu verletzen, kommt sie zum Stehen. Und bemerkt erst jetzt den jungen Mann, vor dem der Wolf steht - oder der vor dem Wolf steht, je nachdem. Er kommt Ella nicht im Entferntesten bekannt vor, obwohl er mit so manchem ihrer Mitschüler Ähnlichkeiten hat. Die Haare erinnern sie entfernt an Rhyll Hemslaye, welcher nun mit ihr in einer Klassenstufe ist, das schicke Auftreten mit dem langen, schwarzen Schal eher an Loomis Bantum. Lange mustert sie ihn allerdings nicht, sondern blickt ihm in die kleinen Augen, begrüßt ihn und fragt kurzerhand mit einem kleinen Lächeln: "Kannst du mir deinen Namen sagen? Ich erinnere mich gerade nicht an dich." Unter den älteren Neulingen ist er auf jeden Fall nicht gewesen.

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 Betreff des Beitrags: Re: 15. September
BeitragVerfasst: Do 24. Sep 2009, 13:26 
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Wolf des Hausmeisters
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Hm, hier müsste ich mal erneuern, nicht dass hier noch jemand auf komische Gedanken kommt. Noch gibt es mich.
Argwöhnisch schaut der weiße Wolf Richtung Wald und zieht dann wieder seinen eigenen, jedoch schwachen Duft ein. Markierung ist schon notwendig, sonst tanzen ihm die anderen Kleintiere – Haustiere der Schüler und anderes Viehzeug – noch auf der Nase herum. Also setzt er ganz selbstverständlich eine kurze Markierung hier und trottet weiter. Kurz schüttelt er sich, denn der Regen hat noch immer nicht aufgetaucht und begann schon in sein Nackenfell zu sickern, was er so gar nicht leiden kann. Wer mag das schon?
Als ihm gerade der unangenehme Geruch nach Nikotin in die Nase steigt, bemerkt er noch anderes, das nicht ganz stimmig hier erscheint. Denn unter seinen empfindsamen Pfoten spürt er, wenn auch leichte, Erschütterung. Diese macht er als Schritte aus, die sich nähern. Unterschiedlich schnell, unterschiedlich schwer. Und wie seine Nase ihm unmissverständlich mitteilt auch von unterschiedlichem Geschlecht. Gut, er wollte mit jemandem spielen, menschliche Nähe haben, aber ob er diese beiden wohl ertragen kann?
Während er noch grübelt, schnüffelt und nervös den Schwanz zucken lässt, ist der männliche Schüler schon als erstes bei ihm angekommen. Und etwas Besseres als „Hallo.“ fällt ihm nicht ein? Also, wäre Amarok ein Mensch, würde er jetzt wohl mit den Augen rollen. So hebt er nur mit müdem Blick den Kopf und blickt den dunkelhaarigen Schüler aus seinen braunen Augen an. Da er dessen Nervosität erschnüffelt, legt er pflichtbewusst den Kopf schief – und kommt sich einmal mehr an diesem Tag vor wie einer seiner Verwandten, die von ihm verabscheuten Flohschleudern namens canis lupus familiaris. Die Menschen lassen ihnen noch den Begriff Wolf in der formellen Bezeichnung zu! Reicht doch wirklich, dass sie sich ähnlich sehen… Woher diese Abneigung gegenüber Haushunden kommt, weiß der Wolf selbst nicht so genau. Vielleicht ist es genetisch veranlagt?

Er betrachtet den Jungen vor sich also mit schief gelegtem Kopf, von dem er weiß, dass die meisten Menschen das ‚süß’ finden und wartet ab. Das muss er jedoch nicht lange, da sich nun auch deutlich lauter die zweite, die weibliche Person nähert. Und diese, ja die kennt er!
Halb aufjaulend springt er an dem noch immer verstört und verwirrt riechendem Jungen vorbei, direkt auf Ella zu und schmeißt sie mit seiner Wucht fast um. Seine schmutzigen Pfoten liegen auf ihren Schultern und er lässt freudig die Zunge aus seinem Maul hängen. Ja, nun sollte es sogar für Menschen ersichtlich sein, dass er sich freut. Er sieht nach menschlichen Gesichtspunkten wohl auch aus, als ob er grinse. Hach, so lange hat er sie nicht mehr gesehen. Aber hey, so glücklich wie sonst wirkt sie nicht, wenn auch fröhlich. Ob sie sich wohl auch freut ihn zu sehen? Und was wohl sonst los mit ihr ist?


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 Betreff des Beitrags: Re: 15. September
BeitragVerfasst: Do 24. Sep 2009, 21:14 
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Langsam und leise wie immer läuft Freya durch die Gänge von Hogwarts. Diesmal hat sie, ausnahmsweise, mal nicht ihre Schuhe mit den Glöckchen an und kann somit ohne weitere Blicke auf sich zu ziehen durch die Gänge laufen.
Wohin wollte sie eigentlich?
Achja. Raus. Ins Freie. Sie liebt das Gelände um Hogwarts herum. Als sie aus einem Fenster sieht muss sie feststellen, dass es regnete. Egal.
ann wird sie eben ein bisschen nass werden. Sie ist ja schließlich nicht aus Zucker.

Wie so oft wünschte sie sich ihre Schwester hätte vor vier Jahren ebenfalls beschied bekommen hier, auf Hogwarts, zur Schule gehen zu können.
Woher waren beide unzertrennlich gewesen und nun sah sie ihre Schwester so selten. Nur in den Ferien.
Eigentlich könnte sie ihrer Schwester mal wieder einen Brief schreiben oder so. Sie seufzte.
Egal. Daran will sie im Moment keinen Gedanken verschwenden. Immerhin will sie ihre eigentlich gute Laune noch ein wenig länger behalten. Jetzt erst einmal raus.

Kommt es ihr nur so vor oder laufen wirklich mehr Schüler als sonst durch die Gänge?
Sie erreicht die Eingangshalle. Sieht sich ein wenig um. Schüler kommen aus der Großen Halle oder laufen die Treppe runter.
Sie geht weiter. Öffnete die Einfangstür und geht raus.

Ein wenig spazieren. So trottet sie übers Gelände.

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 Betreff des Beitrags: Re: 15. September
BeitragVerfasst: Do 24. Sep 2009, 23:17 
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Es... er... sie? ...der Wolf legt den Kopf schief. Das ist ein gutes Zeichen. Wenn Tiere angreifen wollen, dann legen sie nicht den Kopf schief, sondern die Ohren an. Sogar Drachen. Interesse an Pflege magischer Geschöpfe lohnt sich eben doch. Thespian lächelt, bevor ihm plötzlich die Gesichtszüge wieder entgleiten - ein Ruf schallt über die Wiesen und er weiß im ersten Moment nicht, ob das eine ihm unbekannte Sprache oder gar ein Fluch ist. Amarok? Was bedeutet das? Thespian dreht sich um und sieht ein Mädchen auf sich zu stürmen, deren blondes Haar wie eine Siegesfahne hinter ihr her weht. Ihre Freude gilt allerdings dem Wolf (der dann wohl Amarok heißt), auf den sie zielstrebig zusteuert und ihn dabei fast umrennt. Thespian ist seltsamerweise enttäuscht, so als hätte er gedacht, dass sie ihm gleich um den Hals fällt wie einem Soldaten, auf den sie einen ganzen Krieg lang sehnsüchtig gewartet hat. Warum sollte sie das wohl tun? Was hätte er überhaupt getan, wenn sie ihm um den Hals gefallen wäre?

Bevor Thes auf ihre Frage nach seinem Namen antworten kann, springt der Wolf sie an und dabei fast um. Nein, eigentlich hat sie nicht nach seinem Namen gefragt sondern danach, ob er ihn ihr nennen kann. Eine perfekte Chance zum Klugscheißen mit der Antworte: 'Natürlich. Soll ich?' Thespian kann sich aber prächtig beherrschen. Nachdem der Wolf sich beruhigt hat und die Blondine nur noch nachdenklich (?!) ansieht, sagt der frischgebackene Ravenclaw: "Thespian Donelly." Kurz und knackig. Den Zusatz 'Freunde nennen mich Thes' lässt er bleiben, denn er hat keine Freunde die ihn Thes nennen. Hätte er welche, dann würden sie ihn vielleicht wirklich so nennen. Allerdings ist das Mädchen kein Freund. Beziehungsweise keine Freundin. Nein, das schon gar nicht. Leicht verwirrt blinzelt Thes einen Tropfen weg, der sich an seinen Wimpern gesammelt hat. Der Nieselregen wird langsam aber sicher aufdringlich.
"Ich bin erst gestern angereist. Meine Eltern hatten zu kurzfristig beschlossen mich hierher zu schicken. Hm, na gut.", lenkt er ein. "Eigentlich haben sie nur zu lange gebraucht, um mich von der Notwendigkeit zu überzeugen." Thespian lächelt. "Aber kurzfristig war es auch. Nennst du mir deinen Namen?" Gleichberechtigung ist eine feine Sache. Jetzt wo sie weiß wie er heißt, sollte er auch wissen dürfen, wie sie heißt. Vielleicht kennt er ihren Namen sogar - ihre feinen, zarten Gesichtszüge deuten auf eine behütete Kindheit ohne Entbehrungen hin, somit vielleicht auf englischen Adel.

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 Betreff des Beitrags: Re: 15. September
BeitragVerfasst: Fr 25. Sep 2009, 17:59 
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Schick sieht er aus, mit den glatten Haaren, die er...
"Uaaah!"
Beinahe kippt Ella einmal mehr am heutigen Tag hinterrücks um, diesmal jedoch nicht aufgrund des feuchten Grases. Nein, es liegt an Amarok, der nun nach ihr beinahe seine umwerfende Wirkung demonstriert. Obwohl sie von dem Jungen abgelenkt war, hat sie noch rechtzeitig ihr Gleichgewicht wiederherstellen können, nachdem der weiße Wolf sie angesprungen hat. Aber nach dem Schreck und der wiedergewonnenen Kontrolle und Fassung kann sie darüber lachen - was Ella natürlich auch tut - und sich über die stürmische Begrüßung freuen. Immerhin zeigt das, dass er sie schnell wiedererkannt hat und auch mag, oder? Sie grinst über beide Ohren, während sie vor dem mittlerweile wieder ruhigeren und mit allen Vieren auf dem Boden stehenden Amarok in die Knie geht, um ihm mit beiden Händen durch das Fell hinter den Ohren zu fahren. Die Nässe stört sie dabei nicht sonderlich.
Der Unbekannte offenbart ihr nun auch seinen Namen, der Daniella genausowenig sagt wie seine Optik. Aber immerhin kennt sie ihn nun und kann ihn nach der kleinen Erläuterung auch besser einordnen. Ein Neuling also, aber ein sehr frischer. Also ein Frischling, haha... Es klingt allerdings nicht so, als hätte er auf Hogwarts gehen wollen. Wieso nicht?
Diese Frage wird sie aber erst klären, nachdem sie ihm höflicherweise ihren Namen genannt hat. "Ich bin Ella - also Daniella, die Zweit- und Drittnamen willst du bestimmt nicht wissen - Hufflepuff." Durch sein vornehmes Auftreten fühlt sich Ella beinahe dazu genötigt, ihm zur Vorstellung die Hand zu geben, aber da er dies anscheinend bei Gleichaltrigen nicht zu tun pflegt und ihre eigene rechte Hand gerade mit Sicherheit nach feuchtem Hund, pardon, Wolf, riecht, lässt sie's bleiben. Stattdessen lächelt sie ihn einfach weiterhin an und fährt fort: "Und bevor du fragst: Ja, ich bin mit Helga Hufflepuff verwandt. Wie viele 'Ur's du vor das 'Oma' hängen musst, kann ich dir aber leider gerade nicht sagen." Sie gluckst und wendet sich zur Abwechslung wieder Amarok zu, dem sie einen Eskimokuss gibt. "Wie es scheint, hast du auch schon den Hausmeisterwolf kennen gelernt. Manchmal ist er ein bisschen scheu, kann aber auch ganz schön temperamentvoll sein." Natürlich eine Anspielung auf die kleine Attacke, der Thespian gerade beiwohnen durfte.
Jetzt muss sie aber doch mal herausfinden, weswegen er so unwillig nach Hogwarts gekommen ist. Dazu nimmt sie einen etwas ernsthafteren Gesichtsausdruck und Tonfall an und sieht ihrem Gesprächspartner wieder ins Gesicht, wobei ihr Blick schnell an seinen Augen hängen bleibt. "Du wolltest also gar nicht hierherkommen? Wieso nicht? Wo warst du vorher? Wie haben deine Eltern dich überreden können? Und in welcher Klasse bist du eigentlich, und in welchem Haus?" Okay, das waren jetzt etliche Fragen, bemerkt Ella und beißt sich etwas verlegen auf die Unterlippe. Hoffentlich fühlt er sich nicht zu sehr überrumpelt.

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 Betreff des Beitrags: Re: 15. September
BeitragVerfasst: Di 29. Sep 2009, 18:49 
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"Die Fesseln der Gewohnheit sind meist so fein, daß man sie gar nicht spürt, sagte schon Samuel Johnson." Thespian steckt die Hände in die Taschen und denkt gleichzeitig daran, dass das abweisend wirken könnte. Seine Hände finden also ihren Weg zueinander und zwar hinter seinem Rücken, was ihn dafür nun viel steifer aussehen lässt, als er ist. "Ich hatte mein Leben lang Unterricht zuhause, zum Teil von meinem Vater selbst gehalten. Es schien mir nicht nötig und umständlich, jetzt an eine Schule zu wechseln, zumal für nur ein einziges Jahr. Nur für diesen Abschluss." Er lächelt und zuckt mit den Schultern. "Gewohnheit eben. Ich weiß, ich werde froh sein, diese Fesseln abgestreift zu haben. Neue Erfahrungen sind immer gut." Kurz muss er nachdenken, welche Fragen da noch waren. Ella hat ihm ein ganzes Paket überantwortet und er will ihr gerne auf alles auch eine Antwort geben. "Ravenclaw. Abschlussklasse." Natürlich Abschlussklasse, er hatte gerade davon geredet. Doppelt hält besser? "Diese Häuserteilung finde ich interessant. Es bringt ein wenig Konkurrenzkrampf in die Schule und kanalisiert damit den Eifer. Ich schätze, Ravenclaw ist auch sehr passend für mich. Es soll ja angeblich das Haus der Bücherwürmer und Bibliotheksjunkies sein." Thespian lächelt erneut und schenkt der Blondine einen aufmerksamen Blick. "Bist du als Hufflepuff-Nachfahrin dann auch in Hufflepuff?" Diese Frage bekommt sie sicher nicht zum ersten Mal gestellt, aber er kennt die Antwort schließlich nicht. Doch. Er kennt die Antwort. Innerlich schlägt er sich mehrmals mit der flachen Hand an die Stirn - Ella trägt die Schuluniform und daran ist durchaus zu erkennen, dass sie eine Hufflepuff... in Hufflepuff ist. "Ja, bist du.", antwortet Thespian sich also rasch selbst und fragt sich, ob er heute hätte im Bett bleiben sollen. Warum ist er so durcheinander und leicht zu verwirren? Das macht jedenfalls keinen guten ersten Eindruck auf alle neuen Bekanntschaften. Aktuell auf Ella. Dabei wirkt sie sehr nett; sie wirkt wie jemand, mit dem man sich anfreunden könnte. Obwohl dabei ein Teil von Thespian sofort daran denkt, dass sie wohl auch eine große Ablenkung wäre. Sie wirkt nicht wie jemand, mit dem man stundenlang schweigend zusammen lernen kann. Wozu sollte man auch stundenlang schweigend zusammen lernen, dann kann man doch gleich alleine lernen... Dieser Gedankengang ist höchstwahrscheinlich daran schuld, dass Thespian keine Freunde hat. Freunde erweisen sich immer als lernhinderlich und das Fazit ist, sich keine zuzulegen. Unmöglich, wirklich unmöglich. Thes sieht Ella an und fragt sich, was sie dächte, würde sie all diesen Unfug in ihm lesen können. Dann fragt er sich, ob es nicht schlimmer ist, dass sie das nicht kann, denn so bleibt nur sein ruhiges, fast steifes Äußeres mit den teuren Klamotten und dem Auftreten eines Staubsaugervertreters. Sie muss ja denken, er hätte keinerlei Interesse an ihr. "Ähm.", schafft er sich eine Brücke. "Ich bin jedenfalls den guten Argumenten meiner Eltern erlegen und nun deshalb hier. Die Nachricht vom Trimagischen Turnier hat mich auch schon für die Entscheidung belohnt, es muss toll sein, bei diesem Event live dabei sein zu können. Wirst du deinen Namen in den Kelch werfen?" Thespian lobt sich für den Salto Mortale ins Konversationsnetz der Gesprächmanege und ist nun wirklich gespannt auf die Antwort. Statistisch gesehen ist nur ein Drittel der Bewerber der letzten fünfzig Jahre weiblichen Geschlechts gewesen, teilt ihm sein Zentrum für unnützes Wissen mit.

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 Betreff des Beitrags: Re: 15. September
BeitragVerfasst: Di 29. Sep 2009, 23:07 
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(1. Posting)

Mittwoch. Ja und? Jonnys Alltag ödet ihn so sehr an, dass es ihm mittlerweile schon völlig egal ist, welcher von den unendlich vielen, so zäh fließenden Tagen gerade der heutige ist. Dabei sind seit Schulanfang erst zwei Wochen vergangen! Es könnten aber nach Jonathans Meinung genauso gut zwei Monate gewesen sein, er hätte keinen Unterschied bemerkt. Die Zeit, seine Zeit, scheint gar nicht mehr voranzugehn. Verlangsamt Schmerz die Zeit? Anscheinend schon. Doch unglaublicherweise hat der junge Ravenclaw, trotz seines hauseigenen Fleißes immer noch zu wenig von dieser öden Zeit, um den Berg von Schulaufgaben zu bewältigen, den die Hogwartslehrer zusammen aufgeschichtet haben. Muss wohl eine Verschwörung sein! Warum müssen die aber auch immer gleichzeitig auf die Idee kommen, dass Jonnys Stufe nun zu einem UTZ-Jahrgang geworden ist? „Scheiß auf den verfluchten UTZ!“
Seit Schulanfang ertappt sich Jonny immer öfter dabei, wie er (mehr als sonst) vor sich hinflucht, dauernd verbittert ist und ihm die Schule sehr sehr egal geworden ist. „Was bin ich nur für ein Mensch geworden?“ denkt er sich. „So wollte ich nie werden, und so bin ich noch nie gewesen!“ Eine Motivation ist ihm doch geblieben. In seinem ständigen Unmut klammert er sich jede Sekunde an die Übung der Metamorphmagie. Auf seiner Bank sitzend schafft er es in 4 Sekunden, seine Beine um 50cm wachsen und wieder auf die Normalgröße schrumpfen zu lassen. Nicht schlecht für einen Anfänger. „Vielleicht trainiere ich nur so hart, weil ich ein anderer Mensch werden will.“ Flugs lässt er sein Haar schwarz werden, seine Augen dunkelbraun, seine Brauen buschiger und seine Figur gedrungener und muskulöser werden. Probeweise steht er auf und geht ein paar Schritte. Mit einem grimmigen Nicken beschließt er, dass er sich mit seiner jetzigen Verfassung schon viel wohler in dem neuen Körper fühlt. Hoffentlich erkennen ihn die Lehrer überhaupt noch. Aber wenn die noch nicht mitgekriegt haben, dass er ein Metamorphmagus ist, dann kann er ihnen auch nicht helfen. Ist ihm doch egal. Was Morven wohl dazu sagen wird? Sie findet es bestimmt schrecklich. Der liebe süße Jonny ist jetzt aber nicht mehr da, Morven! Niemand mehr da, der dir in den Arsch kriecht und alle deine Spielchen mitmacht, niemand mehr da, der sich vor allem und jedem verleugnen lässt, niemand mehr da, mit dem du wohl die ersten und letzten sorgenfreien Sommerferien deines Lebens verbracht hast!
„Fass nie mehr ne adlige Prüde an, John!“ murmelt er sich selbst zu. „Ab jetzt gibt’s nur noch unkomplizierte Frauen, wenn überhaupt.“ Wieder fängt er an innerlich zu brodeln. Mit langen Schritten geht er den Waldrand entlang. Ja, den verfluchten Waldrand, weil der große böse Wald ja nicht von den Schülern betreten werden darf! Stur lenkt er seine Schritte auf einen leicht angedeuteten Pfad, der in den dunklen Wald führt. Gesenkten Hauptes geht er weiter. „Mittlerweile finde ich Morvens Idee gar nicht mehr so schlecht, den Kontakt abzubrechen, was soll ich auch mit der? Ich hätte sie ja in Hogwarts nicht einmal anfassen dürfen. Ha! Dabei war sie für ein Adelstöchterchen doch ganz schön aufgeblüht in meinem Bett in Schweden!“ Ein leises diabolisches Lachen stößt aus seinen Lippen. Ja auch er kann böse und gemein sein, sein ganzes Leben hat er damit verbracht, nett und freundlich zu allen zu sein. Immer hat er zugehört, jedem geraten, ebenfalls so unwiderstehlich nett und freundlich zu sein. Warum? Hat es ihm am Ende auch nur irgendwas gebracht? Freunde? Nein, Arschkriecher, die ihn zur persönlichen Müllhalde ihrer überschüssigen Depression ernannt haben. Und Morven… das war ja wohl nur ne Zeitverschwendung. All die Monate, in denen er gelitten hat, ihr dauernd nachgelaufen ist, jede kleinste Berührung von ihr erstrebt hat – Verschwendung! Was haben ihm die schönsten Ferien gebracht, wenn hinterher alles vorbei ist? Damit er noch tiefer falle? Nein, das lässt John nicht mehr mit sich machen. Wütend kickt er gegen einen losen Ast. Als er aufschaut bleibt er stocksteif stehn. Der Ast hat mehr als nur bildlich das Ziel seines Zornes erreicht. Morven steht vor ihm und starrt fassungslos auf den brauen Fleck, den der Ast an ihrer weißen Strumpfhose hinterlassen hat.
„Shit!“, ruft John.

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Atra esterni ono thelduin
Mon'ranr lifa unin hjarta onr
Un du evarìnya ono varda

(christopher paolini: eragon)


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 Betreff des Beitrags: Re: 15. September
BeitragVerfasst: Di 29. Sep 2009, 23:58 
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(1. Post)

Hat sie sich früher schon einmal wirklich einsam gefühlt? Freunde waren bei ihr schon immer sehr rar gesät gewesen und in ihrer Familie erfuhr sie auch nicht die Wärme, die sie gerne gesucht hätte. Doch bisher hat Morven immer Zuflucht gefunden – zuhause bei ihrem Pferd, dem Meer, den Robben und hier in der Schule in ihren Spaziergängen, der Musik, den Büchern. Und bei Johnny. Doch diese Zufluchtsstätte ist nun von ihr abgeschnitten. Sie selbst hatte es so entschieden – und fängt an, dies zu bereuen. Tief im Innern. So sehr sie ihre Nase auch in den Unterrichtsstoff vergräbt, die Bücher geben ihr keine Ruhe mehr zurück. Die Buchstaben auf den beschriebenen Seiten, die früher einmal zu ihr geflüstert hatten, sind nicht länger ihre Freunde, die ihr den Seelenfrieden geben können. Die Worte bleiben stumm. Und Morven fühlt sich wahrhaftig einsam und allein inmitten all ihrer Mitschüler.
Selbst dem Unterricht zu folgen fällt ihr seit kurzem schwerer, da ihr ständig die Gedanken entgleiten und es ihr schwer fällt, sich zu konzentrieren. Statt aufmerksam dem Unterrichtsstoff zu folgen, geht ihr immer wieder durch den Kopf, was sie nur falsch gemacht hat. Ob sie eine Wahl hatte, Ende des Sommers doch anders zu handeln? Hätte sie zumindest die Freundschaft zu dem anderen Ravenclaw irgendwie retten können, anstatt in einer eisigen Funkstille zu versinken? Er fehlt ihr. Sein Lachen, seine Umarmungen, die mentale Stütze, die er ihr bot. Doch seit Schulbeginn hat sie kein wirkliches Wort mehr mit ihm gewechselt. Ob es ihm wohl gut ging?

Tief in trübe Grübeleien versunken wandert Morven am Waldrand entlang. Es ist beinahe schon verbotenes Gebiet, doch sie achtet nicht darauf. Es ist ihr sogar so egal, dass sie hin und wieder einige Biegungen in den Wald hinein geht, nur um in Schlangenlinien wieder heraus zu treten. Ein unterbewusstes Spiel mit Gefahr? Vielleicht, doch es ist ihr beinahe egal, was mit ihr geschehen könnte. Niemand würde sie mehr vermissen. Morven erschreckt ein wenig darüber, wie egal ihr das Leben geworden zu sein scheint, wo es vor wenigen Wochen noch so viel glückliche Momente für sie bereit gehalten hatte. Neben einer Wasserpfütze bleibt sie einen Moment lang stehen und starrt hinunter zu ihrem Spiegelbild. Ein Schatten ist aus ihr geworden. Appetitlosigkeit der letzten Wochen haben ihr ein kränkliches Äußeres verpasst und der Glanz aus ihren Augen scheint ebenso verschwunden zu sein. Angewidert von sich selbst wendet sie sich von dem Bildnis ab und schlendert weiter – bis ein Ast sie hart am Schienbein trifft und auf ihrer Strumpfhose einen unschönen Fleck hinterlässt. Der Schmerz rüttelt sie etwas auf und lässt sie denjenigen überrascht anstarren, der ihr den Ast gegen das Bein gekickt hat. Ein ihr fremder, kräftiger Junge mit schwarzen Haaren, braunen Augen und buschigen Augenbrauen steht ihr in kurzer Entfernung gegenüber und stößt einen Fluch aus. Im ersten Moment ist Morven versucht, ihn anzufahren. Ihm vorzuwerfen, was ihm einfalle, ihr den dreckigen Ast gegen das Bein zu kicken. Doch sogleich erschlafft ihr Elan dazu wieder. Wozu einen Streit anfangen? Passiert ist passiert und sicher hatte der Junge nicht vorgehabt, sie absichtlich zu treffen. „Den Fleck kann man waschen.“, antwortet Morven mit leicht müder Stimme und wünscht sich, dass man sie selbst ebenso wegwischen könnte, wie einen Dreckfleck. Beinahe will sie sich wieder desinteressiert abwenden, als ihr Blick doch noch etwas auffängt, was sie auf der Stelle verharren und den Jungen genauer mustern lässt. Etwas an ihm kommt ihr bekannt vor. Wie eine alte Erinnerung. „Kennen wir uns?“, fragt Morven schließlich, legt den Kopf leicht schräg und die Stirn in nachdenkliche Falten.

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 Betreff des Beitrags: Re: 15. September
BeitragVerfasst: Do 1. Okt 2009, 21:59 
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´Oh nein, ausgerechnet Morven, was wird das jetzt bloß für ne Aktion!´, denkt sich John, als sein erster Schreck sich allmählich in resignierende schlechte Laune umwandelt. Auch Morven hat ihre Überraschung überwunden und einen kurzen Moment lang glaubt Jonathan, Ärger in ihren Augen aufleuchten zu sehen. Doch als er genauer hinschaut, sieht er nur den Blick der mutlosen Gleichgültigkeit, den er nur zu gut von sich selber kennt. ´Na wenigstens geht’s ihr ähnlich wie mir.´ Sein Gemüt fängt an, sich etwas zu beruhigen und er denkt ernsthaft darüber nach, Morven anzulächeln. Diese erste Konfrontation seit dem Abschied in Schweden ohne irgendwelche Schülerscharen um sie herum lässt Jonathan erkennen, dass sie ihm, zugegebenermaßen, schon gefehlt hat. Doch unverändert ist sie nicht geblieben. Von ihrer ungewohnten Frische am Ende der Ferien, ihrem federnden Gang und den leicht hochgezogenen Mundwinkeln bleibt nur eine neblige Erinnerung in ihren einst strahlenden Augen. Traurig schaut Johnathan sie an. `Warum hast du das denn getan, Morven? Warum, wenn es dir so schlecht geht?`, fragt er sie leise in Gedanken. Es könnte doch jetzt, hier, in diesem Augenblick alles so leicht sein, alles einfach wieder gut sein, wen schert diese dämliche Abmachung, wenn zwei Menschen sich lieben? Wer würde sie denn daran hindern? Niemand stört sie, niemand steht zwischen ihnen, keine Väter, keine Verlobten. Keiner. Gerade als der junge Mann den Entschluss gefasst hatte, sie einfach zu umarmen, läuft alles schief.

„Kennen wir uns?“, fragt Morven unsicher. Es trifft ihn wie ein Faustschlag in die Magengrube, der unverzeihliche Satz hämmert ihm in den Ohren Kennen wir uns??? Kennen wir uns??? Kennen wir uns??? Johns Blut gerät ihn Wallung, das ständige Echo in seinen Ohren wird von einem Rauschen untermalt, Zorn keimt in ihm auf und droht auszubrechen, droht, ihn zu zerreißen. Er legt den Kopf in den Nacken, seine Nasenflügel blähen sich, als er tief einatmet, nach Luft schnappt, bevor er in seiner Wut ertrinkt. Sein Körper bebt. Seine Gedanken überschlagen sich ob dieser wahnwitzigen Dreistigkeit, die in dieser simplen Frage steckt. Er schließt die Augen, zwingt die Bestie, die in ihm tobt, noch zu warten, sich noch zu bändigen. Nach wenigen Sekunden geht er gleichmäßig und schnell die wenigen Schritte, die ihn noch von Morven trennen, auf sie zu, bis er hautnah vor ihr steht. Er blickt auf sie herab mit feuerroten Augen, sein Haar ist noch dunkler, schwarz wie die Nacht geworden. Zitternd von der Anstrengung, ruhig zu bleiben, sprich er zu ihr, sieht ihr direkt in ihre Augen. „So junges Mädchen, du kennst mich also nicht. Das ist äußerst schade, denn ich bin ein äußerst freundlicher und netter Mensch! Ich bin so freundlich und nett, dass ich glatt alles hinschmeißen und mein Leben dir widmen würde!“ Noch einmal atmet er durch, dann packt er fest ihren Arm und zischt „Ich bin John, nur dass du´s weißt!“ Er will diesem gebrechlichen Weib wehtun, es verletzten. Er will ihr klarmachen, mit wem sie es zu tun hat. Was sie aus ihm gemacht hat! Beinahe! Beinahe.
Irgendwie schafft Jonathan es, seinen Griff von ihr zu lösen und dreht sich abrupt weg. Nein, so weit kann er nicht gehen, er kann sie nicht einfach zerstören. Von innen und von außen. Dafür hat er gerade eben noch zu sehr gespürt, dass er sie liebt.
„Verflucht!“ ruft er aus und stolpert in Richtung Waldinneres.

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Atra esterni ono thelduin
Mon'ranr lifa unin hjarta onr
Un du evarìnya ono varda

(christopher paolini: eragon)


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 Betreff des Beitrags: Re: 15. September
BeitragVerfasst: So 4. Okt 2009, 22:29 
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Ella lacht leise. Natürlich hat ihr Lachen nichts von Häme, obwohl sie sich doch darüber amüsiert, wie Thespian sich von einer interessanten Aussage zur nächsten hangelt und sich dabei wahlweise gelehrt, belehrt, plauderisch und verwirrt gibt. Ja, sogar verwirrt, obwohl er so gar nicht danach aussieht - aber man kann eben nicht auf alles achten, wenn man erst wenige Stunden an einem fremden und so komplexen Ort verbracht hat. Nicht einmal solche abgestimmten und scheinbar durchorganisierten Gestalten. Er hat noch schnell genug an der Krawatte oder dem Pullover ihrer Schuluniform ablesen können, dass auch Hufflepuff drin steckt, wo Hufflepuff drauf steht, oder was zumindest so heißt.
Nach einer kurzen Pause, in der sich Ella wieder ein wenig dem Wolf zugewandt und ihn mit einer Art trocknendem Kraulen gesegnet hat, kommt dann die Frage nach dem Trimagischen Turnier. ~Er hat also schon davon Wind bekommen~, versucht Ella, sich gedanklich von dem abzulenken, das sie bis gerade noch sehr gut zu verdrängen gewusst hat und sich wieder auf Thespian zu konzentrieren. ~Und er findet, es ist eine spannende Aussicht. Wenigstens etwas, das ihn in seiner Entscheidung für Hogwarts bestätigt. Dabei klingt er aber nicht, als würde er selbst teilnehmen wollen...~ Aber natürlich erwartet er eine Antwort auf seine Frage, und in ihrer Ehrlichkeit kommt Ella auch nicht drum herum, ihm auch ihre Gründe mitzuteilen und somit an das anstrengende bevorstehende Unterrichtsjahr zu denken, und an die Arbeiten, die sie demnächst noch zu bewältigen hat. "Nein, ich werde mich nicht zur Verfügung stellen", sagt sie, zumindest mit nur kurz gesenktem Blick, und steht dabei auf. Huh, sie ist doch nicht etwa genauso groß wie er? Ach, nein. Sie befinden sich ja auf unebenem Gelände, und Ella steht näher an der Spitze des leichten Hügels als Thespian. "Ich... sollte jetzt eigentlich schon meinen Abschluss in der Tasche haben, aber leider hat es nicht dazu gereicht." Ein Seufzen. "Naja, beim zweiten Anlauf klappt's bestimmt! Zumindest, wenn ich mich nicht zum Trimagischen Turnier anmelde und fleißig weiterlerne." Optimistisch blinzelt sie ihm entgegen und fragt sich, ob er nachfragen wird oder sie einfach für blöd hält. Hm. Doch lieber Themenwechsel?
"Es wäre aber sicher auch krass gewesen, wenn ich in Slytherin gelandet wäre... abgesehen davon, dass ich nicht reinpasse", greift sie die Sache mit den Häusern nochmal auf und kichert sogar. Sie merkt gar nicht, wie sie zunehmend in lockereren Plauderton verfällt, als sie fortfährt: "Wobei mein Bruder wie du in Ravenclaw war. Aah, oder noch besser, wenn ich von Salazar Slytherin abstammen würde und in Hufflepuff gelandet wäre! Oder gar in Gryffindor! Ich weiß zwar nicht, wie das mit den Slytherin-Ahnen so ist, aber nach der Klischeevorstellung hätten die mich doch gebraten und gegessen."
Ein wenig verdächtig muss das aber doch gewesen sein, fällt ihr im Nachhinein ein, aber da ist es auch zu spät, das Gelaber zurückzunehmen. Ihm wird doch sicher aufgefallen sein, dass es ihr unangenehm war, darüber zu sprechen, dass sie das Jahr wiederholt. Und außerdem bleibt da noch immer die Frage, ob er eigentlich mitmachen möchte beim Turnier, obwohl er erst frisch auf der Schule - nein, das Frischlingsbild geht ihr nicht mehr aus dem Kopf - ist. Zwar bezweifelt Ella dies, da sie von vergangenen Aufgaben weiß und Thespian vielleicht auch davon gelesen hat. Und zu diesen Aufgaben passt er zumindest in seinem aktuellen, vornehmen Auftreten ihrer Ansicht nach überhaupt nicht. Noch nicht einmal auf einem Besen kann sie sich ihn vorstellen, obwohl ihr das bei Timothy Block bestimmt genauso gegangen wäre, hätte sie ihn nicht schon im Alter von elf Jahren das erste Mal gesehen. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt, auch kein Wissen. "Du möchtest auch nicht am Trimagischen Turnier teilnehmen, oder?"

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 Betreff des Beitrags: Re: 15. September
BeitragVerfasst: Mo 5. Okt 2009, 20:44 
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Die Mimik des Jungen bleibt Morven schleierhaft. Zunächst wirkt er beinahe verärgert als er sie erblickt, dann entspannt er sich jedoch wieder als er ihre Antwort hört. Bis zu ihrer Frage. Hat sie etwas falsches gesagt? Die ganze Haltung des Jungen verändert sich mit einem Mal, verwirrt und verunsichert Morven in einem. Er ist doch nicht etwa…wütend auf sie? Wegen dieser simplen Frage? Doch, definitiv. Die ganze Ausdrucksweise – das nach Luft schnappen, die Anspannung, das Zurücklegen des Kopfes - schreit förmlich danach, dass er einen Wutausbruch unterdrückt. Plötzlich nervös verlagert Morven ihr Gewicht von einem Bein auf das andere und wünscht sich an einen anderen Flecken Erde. Vielleicht sollte sie besser gehen. Dieser Gedanke wird besonders laut in ihr, als der Junge auf sie zugeht und sich sein Äußeres dabei verändert. Das Haar wird rabenschwarz und die Augen…von einem Moment auf den anderen nehmen sie eine dämonische, feuerrote Farbe an, fixieren sie zornig. Morvens Verunsicherung wandelt sich zu Angst und zu gerne hätte sie ihre Beine in die Hand genommen und wäre weggerannt. Stattdessen bleibt sie jedoch wie versteinert stehen und starrt den auf sie zukommenden Jungen mit weit aufgerissenen Augen an, bis dieser so dicht vor ihr stehenbleibt und auf sie herunter blickt, dass Morven seinen Atem auf ihrem Gesicht spüren kann. Mit einem Mal begreift Morven mit einem Schrecken, wen sie da vor sich stehen hat – und weshalb ihr im ersten Moment an dem Jungen etwas so bekannt vorkam – und er im Gegenzug auf ihre Frage so wütend geworden ist. Jonathan. Sie weiß nur von einem Metamorphmagus im Schüleralter, der sich in Hogwarts aufhält…was die Veränderungen der Äußerlichkeiten leicht erklärt. Merlin, er muss sie jetzt, nach der sich in diesem geänderten Kontext völlig ignorant anhörenden Frage sicherlich für den allerletzten Dreck halten – falls er das nach allem nicht eh schon tut. Und sie könnte es ihm nicht einmal verübeln. Jonathans Antwort ist dementsprechend auch schneidend und Morven versucht nicht all zu sehr zusammenzuzucken, während sie einen Schritt vor ihm zurückweicht. Es misslingt ihr endgültig, sich klein und unsichtbar zu machen, als Jonathan sie schmerzhaft am Arm packt, sie damit wieder näher zu sich zieht und ihr die nachdrückliche Erklärung, wer er ist, förmlich entgegenspuckt. „Lass mich, du tust mir weh!“, kommt es flehend über Morvens Lippen, als sie die Augen fest zukneift und das Gesicht von Jonathan abwendet. Das letzte Mal, dass man sie in dieser Art gepackt hatte, war sie in Händen eines Schwarzmagiers gewesen – eine verdrängte Erinnerung, die mit einem Mal wieder da ist und sie mit plötzlicher Panik erfüllt. Kurz bevor Morven wild um sich schlagen kann, gibt Jonathan ihren Arm wieder frei und sie reibt sich die schmerzende Stelle, während sie atemlos zu ihm starrt und sieht, wie er sich abwendet.
Was ist nur in ihn gefahren? Sie hat ihn noch nie so aggressiv, voller Hass erlebt…oder wie soll sie es benennen, was soeben gerade passiert ist? Mit einem lauten Fluchen stolpert er letztlich davon und Morven verharrt noch immer perplex und wie angewurzelt auf der Stelle, sieht ihm nach.

Was ist nur aus ihnen beiden geworden? Er soll nicht gehen…nicht so. Ehe Morven begreift, was sie tut, geht sie ihm langsam nach. Ihre Füße tragen sie wie von selbst vorwärts. „Warte…so warte doch! Es tut mir leid!“ Alles tut ihr leid. Ihre dämliche Frage vorhin, selbst wenn sie ihn in dieser Erscheinung gar nicht erkennen konnte. Die Funkstille zwischen ihnen seit Ende der Ferien. Die traurige Entwicklung aller Dinge, die im abrupten Ende ihrer erst erblühenden Beziehung gemündet hatte. Der Verlust eines engen Freundes, eines Partners. Morven beißt die Zähne zusammen bei der Erkenntnis, dass die seit Wochen niedergerungenen Gefühle immer noch unvermindert präsent sind. Sie ist des Kampfes so müde geworden. Es wäre doch für sie alle so viel einfacher, wenn sie einfach aufgeben würde, ihre familiären Pflichten in die Luft schlagen und auf ihre Gefühle hören würde. Morvens Schritte beschleunigen, bis sie Jonathan hinterher rennt, ihn in einigen Metern eingeholt hat und ihn am Arm packt. Sie rechnet mit allem – ein zorniges Wegschlagen ihrer Hand, ein Wegschubsen, damit dass er sie anschreit – und es wäre vielleicht sogar berechtigt, doch fürchtet sie eine solche Reaktion. Warum ist sie ihm nachgelaufen? Will sie ihn um Vergebung bitten, die sie sicher nicht erhalten wird? Soll sie ihm sagen, was sie noch immer für ihn fühlt? Soll sie ihm ihre Ängste erklären?
„Jonathan….“ Der Name kommt ihr fast wie ein Flüstern über die Lippen, doch mehr sagt sie nicht, bricht den Satz ab, bevor er überhaupt wirklich begonnen hat und sieht den Jungen vor ihr einfach nur mit großen Augen an.

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 Betreff des Beitrags: Re: 15. September
BeitragVerfasst: Mi 21. Okt 2009, 12:23 
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Gesellschaft: Steven
Mine läuft über die Wiesen in Richtung Wald. Sie liebt den Geruch von Regen und ist betrübt dass es gerade aufgehört hat. Herbst. Die Bäume tragen rote und braune Blätter, der Wind weht ihr durch die Haare. Ihre Lieblingsjahreszeit. Mine denkt nach und ihr fällt Steven ein. Sie hat länger nicht mit ihm geredet, schade eigentlich. Aber sie fühlt sich ohnehin unwohl in seiner Anwesenheit zurzeit. Sie weiß nicht, was für eine Art Beziehung das im Moment sein soll. Wie gerne wäre sie mit ihmerv zusammen, würde viel Zeit mit ihm verbringen. Aber was er von ihr hält weiß sie natürlich auch nicht. Und das, obwohl sie Rawenclaw ist. Sollte sie nicht viel wissen? Irgendwie hat sie den Eindruck, Steven war eifersüchtig auf sie, weil sie mehr Zeit mit ihrem gemeinsamen besten Freund als er verbringt. Oliver, soll ich ihn fragen, ob Steven ihn schon mal nach mir gefragt hat? Oder reagiert er dann negativ darauf? Oder lacht sie aus, weil sie sich sowas einzubilden wagt?
Plötzlich sieht sie Steven in der Nähe stehen und sie fängt an zu lächeln. Wie immer, wenn sie ihn zu Gesicht bekommt. Sie denkt sich 'Wieso frag ich ihn nicht einfach selbst was er von mir denkt?!' ; fasst einen Entschluss und geht auf ihn zu. "Heeey, Steven... Was machst du denn hier unten bei diesem Wetter?" Sie lächelt und bereut sofort, ihn angesprochen zu haben. Rasch guckt sie einmal in sein hübsches Gesicht und danach wieder sofort süchtern auf den Boden.

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