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 Betreff des Beitrags: 13. Mai [Jahr 1]
BeitragVerfasst: Mo 1. Dez 2008, 01:28 
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Samstag, 13. Mai, 16 Uhr.

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Homo doctus in se semper divitias habet.
(Ein gebildeter Mensch hat immer Reichtum in sich.)


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Mo 1. Dez 2008, 01:28 


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 Betreff des Beitrags: Re: 13. Mai 01
BeitragVerfasst: Mo 8. Dez 2008, 19:31 
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Alumni [Hufflepuff]
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Stille. Rein gar nichts regt sich. Schon eine ganze Weile nicht. Seit Weihnachten ist Ruhe eingekehrt. Das Gras wiegt sich sachte im Wind und das Wasser hat seine natürliche wunderschöne blaue Farbe. Ein leichter Windhauch spielt mit wenigen blonden Haarsträhnen. Die große, schwarz gekleidete Gestalt steht wie ein Stein auf der grünen Wiese. Kein Laut geht von ihr aus, keine Bewegung ist zu sehn. Die Augen sind geschlossen, sehen einen anderen See. Kleiner, dunkler. Doch auch nur blau. Keine rote Farbe, nur graue Felsen und grünes Gras. Ein Schritt nach vorn. Nur Dort. One step… . Nichts passiert. Jonathan hängt in der Luft. Sein Bruder ist an dieser Stelle gefallen. Er weiß es. Doch er selbst schwebt, schwebt über der Wand aus grauem Felsen. Unter ihm irgendwo die Wiese. Bunte Blumen haben sich auf ihr verteilt. Es sieht so friedlich aus. Friedlicher als das Bild, das der blasse Junge sieht wenn er die Augen öffnet. Die Stimmen seiner Mitschüler hat er auch ausgeblendet. Die Schreie, das Lachen. Hauptsächlich von kleineren. Jene, die noch nicht ins Dorf hinunter dürfen. Warum müssen Menschen immer laut sein? Wenn er nicht wüsste, dass es in Hogsmeade genauso laut ist, würde er ja den Weg auf sich nehmen. Auch ist er sich nicht sicher, ob ihn die Ausstellung interessiert oder nicht.
Ein Schatte zieht an ihm vorbei. Erst bekommt Jonathan einen Schreck, doch er bemerkt, dass es nur im Hier war. Nur irgendetwas, das nun von einem kleinen lauten Ding verfolgt wird. Dieses zieht auf dem Weg zu seinem Spielzeug einen großen Bogen um den Hufflepuffjungen. Als würde sich Jon gleich auf ihn stürzen. Hm. Wenn das alle erwarten wäre das vielleicht sogar mal angebracht… Nein, zu anstrengend, zu sinnlos. Und warum verdammt ist seine Aufmerksamkeit eigentlich im Hier? Genervt öffnet der hellblonde Junge seine Augen. Schaut sich kurz um und entdeckt eine Gruppe von winzigen Schülern in der Nähe, welche verängstigt zu ihm herüber sehen. Ach stellt euch nicht so an. Er setzt sich in Bewegung. Durchs einen langen Umhang sieht es wie immer so aus, als würde er schweben. Auch das Gras zeigt kaum Bewegung unter ihm und nichts ist zu hören. Kein Rascheln… kein Schleifen. Langsam bewegt sich die Gestalt über die Wiese. Betritt nach einer Weile den Weg der vom Schloss nach Hogsmeade führt und bleibt stehen. Wohin jetzt? Na gut. Wenn er sich ein wenig beeilt, lohnt es sich auch noch ins Dorf zu gehen. Bei ihm ist das ja immer so eine Sache. So schlägt Jonathan Linney die Richtung ein, die ihn von der Schule weg bringt. Nicht zu schnell, aber deutlich schneller als sonst, schwebt er weiter. Ein leises Summen ist in seiner Nähe zu hören.

(Hogsmeade)

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"Look up to these fallen stars
in a broken light sky shape
Where all these tongues in my head
all these tongues are still lancing"


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 Betreff des Beitrags: Re: 13. Mai 01
BeitragVerfasst: Do 18. Dez 2008, 18:00 
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7. Klasse Hufflepuff
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1. Post

Aufgeregt zappelt Leyla vor ihrem Kleiderschrank herum. Die Frage, die bei manchen Mädchen das ganze Leben zu bestimmen scheint, beschäftigt heute sogar die bescheidene Hufflepuff. Soll es doch die normale Jeans-Baggy sein, oder wird es die neue, engere schwarze Jeans? Oder doch eine kürzere Hose? Es ist ja schon Mai. Ein kurzer Blick nach draußen zeigt ihr auch einen sonnigen Tag, also wird es wohl nicht allzu kühl werden.

Eine viertel Stunde später hat sie sich für eine knielange, schwarze Jeans und ein Top in orange entschieden und kämmt gerade noch die letzten Lockensträhnen durch, bevor sie sie locker im Nacken zusammenbindet. Nun nur noch die überstreifen und die Tasche greifen, in der alles Wichtige wie Geld, ein Buch gegen Langeweile und ein Notizblock plus Stift – ganz muggelisch – enthalten sind. Diese schmeißt sie sich über die Schulter und rennt auch schon die Treppe hinunter.
Die letzten Wochen und Monate waren schön gewesen, wirklich. Sie hatte Zeit mit Sam verbracht und sogar seine Freunde kennen gelernt, was ja nicht von Anfang an so gewesen war. Wie sie eigentlich an diesen tollen Menschen, den sie sogar ihren Freund nennen darf, gekommen ist, fragt sie sich noch immer. Aber wie es eben Leylas Natur ist, freut sie sich über das, was sie hat, und denkt nicht großartig darüber nach, was sein wird und was vorher war. Sonst würde sie wohl irgendwann nicht mehr wissen, wo das Hier und Jetzt ist, aber eben das zählt. Das Hier. Und das Jetzt. Viel zu wenig Menschen machen sich das bewusst. Zu wenige leben den Moment, ohne großes Drumherumdenken, einfach den Moment, in dem man sich befindet. Jeden Moment bewusst leben und erleben, das ist ihre Devise, so unangenehm es auch sein kann. Aber natürlich kann nicht einmal eine Leyla Melek das für jeden Moment durchziehen, aber doch für ein paar. Die Intensität der Gefühle – welcher Art auch immer – kommt dann mehr zum Vorschein. Leben.. ja, das ist etwas Schönes.

Die Stufen hüpft sie trällernd hinunter und bleibt dann für einen Augenblick mit geschlossenen Augen in der Sonne stehen, die sie gleich am Eingang empfängt. Freudestrahlend blickt sie sich um, erfreut über all das Leben um sie herum, als sie einen ihrer Mitschüler etwas weiter Richtung Hogsmeade entdeckt. Ja.. nicht nur sie scheint spät dran zu sein. Auch Jonathan Linney ist einer der Nachzügler.
Der orange-schwarze Wildfang hüpft fröhlich in Richtung ihres Klassenkameraden und verlangsamt ihre Schritte, als sie freudestrahlend bei ihm angelangt ist.
„Hallihallo.“, plappert sie daher, kaum außer Atem – das morgendliche Joggen bringt wirklich etwas. „Darf ich dich nach Hogsmeade begleiten?“
Leyla ist ja nicht so naiv zu glauben, dass jeder Gesellschaft mag und ihre ja nun auch nicht unbedingt, und da sie Jonathan selten – sehr, sehr selten – bisher in einer Gemeinschaft gesehen hat, fragt sie lieber mal nach. Könnte ja sein… na, lassen wir ihn das entscheiden.

(Hogsmeade)

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Glück ist eine Oase, die zu erreichen
nur träumenden Kamelen gelingt.

Beduinenweisheit


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 Betreff des Beitrags: Re: 13. Mai 01
BeitragVerfasst: So 28. Dez 2008, 03:10 
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Alumni [Gryffindor]
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1. Post

Knack. Raschel. Knistern und Blätterrauschen. Also man kann nun nicht unbedingt sagen, dass Alexios Angst hat. Immerhin war es ja seine Idee gewesen, hier in den Wald zu gehen. Nachdem Trisha über die Osterferien mit ihm zusammen wirklich in Griechenland gewesen war und sie den Pilion besucht hatten, hatte der Grieche sich nämlich in den Kopf gesetzt, die hier heimischen Zentauren zu befragen, ob sie vom Pilion stammen. Immerhin ist Vòlos, die Stadt in der seine Verwandtschaft lebt, auch als 'Tor zum Pilion' bekannt und der Pilion wiederum ist bekannt als Heimat der Zentauren. Jedenfalls heißt es so in den Mythen und Legenden, die sich um diesen wunderschönen Landschaftszweig mit den Ruinen und Wanderwegen ranken.
Zentauren haben sie dort allerdings keine gefunden, dafür alle möglichen schönen Orte und auch das Wetter hatte gut mitgespielt, so dass sie richtig schöne Wanderungen hatten unternehmen können. Für sie beide als volljährige Zauberer, die ihre Apparationsprüfung bestanden hatten, war es auch kein Problem gewesen die nicht ganz so kurze Strecke von Vòlos zu den Wanderwegen zu überbrücken und so hatten sie die kompletten Tage dort verleben können. Am Tag hin, am Abend zurück, damit sie dort im weichen Bett hatten schlafen können und am nächsten Tag ohne Zeitverlust genau dort weitermachen, wo sie aufgehört hatten. Gut, ein oder zwei Mal hatten sie auch direkt vor Ort übernachtet, das war viel schöner. Einfach so in der Wildnis schlafen, mit dem Rauschen der Blätter einschlafen... ja. Das war wirklich schön gewesen. Allerdings hatten sie trotz der ganzen Ruinen und hübschen Plätze (es waren auch einige schöne blaue Lagunen dabei, die allerdings zum Schwimmen in dieser Zeit viel zu kalt waren) hatten sie eins nicht gefunden: Zentauren.

Und genau deshalb sind sie jetzt hier im verbotenen Wald. Denn HIER gibt es welche, das wissen sie. Alexios kratzt sich am Kopf und schaut zu der rothaarigen Gryffindor hin, die neben ihm steht und den Stab in ihrer Hand hält, genau wie er. Wenn sie jetzt nämlich noch tiefer gehen, werden sie ihn brauchen. Nicht zwingend um sich zu wehren, sondern allein schon um Licht machen zu können. Da drin ist es so was von finster, das ist schon nicht mehr feierlich. Alexios war ein oder zwei Mal schon recht tief in den Wald vorgedrungen - einmal im Rahmen einer Strafarbeit und einmal... na ja, das war der Grund der Strafarbeit gewesen, hehe. Mit der Erklärung, wenn er eh schon im Wald war, könnte er auch gleich noch mal rein.
Nun ja, jetzt ist er wieder hier - noch nicht so weit drin, wie damals, aber immerhin - und schaut zu Trisha. Dass sie als Vertrauensschülerin überhaupt mitgekommen ist... yay, das spricht vollkommen für die rothaarige Hexe. Alexios grinst, dann bindet er sich die Haare in einen Zopf und schaut sich um. Mh... wie war das, wo sind die Reviere der Zentauren doch gleich... was hatte Amundsen da gesagt... hmhm... argh. Irgendwo südlich jedenfalls. "Süden.", murmelt der Grieche nun und kratzt sich wieder am Kopf. Nein, er hat sich nicht verlaufen und nein, er ist auch nicht planlos. Er ist nur... joa... vielleicht könnte man sagen ein wenig ratlos? Aber das heißt nicht, dass sie die Zentauren nicht auch finden würden. Er will ja nur wissen, ob sie ursprünglich auch vom Pilion stammen. Mehr nicht... keine Revierkreuzungen, keine Angriffe... nur eine einfache Frage. Er will nicht mal wissen wann Mars und Jupiter in Kongruenz mit Venus und Saturn stehen oder weiß der Teufel was. Oder war es Saturn in Opposition zu Uranus? Na, den Viechern würde schon was einfallen, was man betrachten und deuten könnte. Ob die sich mit Professor Fisterfield verstehen? Mh... vermutlich. Oder aber sie würden sagen, das, was Menschen an Wahrsagerei verstehen ist ein Dreck zu dem, was Zentauren so drauf haben. Nun gut, ihm geht’s eh nur um die mythischen Aspekte. Zentaur, Satyr... all solche Gestalten.
"Versuchen wir es hier.", brummt er und läuft einfach mal los. Wird schon passen... zur Not kommen sie in Hogsmeade raus oder so... da wollen sie später eh noch hin - sofern sie wieder rausfinden, hehe. Aber dafür gibt es ja die Vier-Punkte-Zauber.

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 Betreff des Beitrags: Re: 13. Mai 01
BeitragVerfasst: Fr 2. Jan 2009, 14:29 
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Wildhüter
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(13. Mai)

Letztes Hogsmeade-Wochenende. Heya! Letztes vor den Ferien, letztes vor dem Schulabschluss! Argh! Panik!
Raven wirkt äußerlich wie immer. Ein wenig gereizt, ein wenig düster, ein wenig leck-mich-am-Arsch. Doch innerlich steckt er im selben Abschlussnervositätsdrama wie fast alle Siebtklässler. Das heißt, er liest mehr, er lernt mehr, er denkt dauernd an die Prüfungen (sowohl an jene, die er schon hinter sich hat, als auch an die, die noch vor ihm liegen) und an den Abschluss. Den Abschluss! Ab-schluss! Ende, aus, finito! Das war's dann mit Hogwarts ... argh ... also als Schüler war's das dann. Kein Unterricht mehr, man stelle sich das mal vor. Irgendwie gruselig, irgendwie geil. Die Lehrer werden, und das ist der Höhepunkt des ganzen Dramas, dann Kollegen sein. Kollegen! Kollegen!
Ruhig, Raven, ganz ruhig.
Kollegen!
Natürlich Kollegen, die weit, weit, weit über ihm stehen werden. Aber Kollegen. Im weitesten Sinne. Denn Raven wird sich dann Wildhüter in Ausbildung schimpfen können. Das letzte Gespräch mit dem Schulleiter ist ein paar Tage her und jetzt ist alles mehr oder weniger amtlich. Auszubildender zum Wildhüter. Pah! Voll krass, ey ... um es mal umgangssprachlich zu formulieren. Er wusste es schon länger, aber jetzt ist es erst so richtig real geworden und mit jedem verdammten Tag, der ihn dem Abschluss näher bringt, wird es realer. Noch ein letztes Mal Sommerferien und mit dem Beginn des nächsten Schuljahres beginnt dann auch die Wildhüterausbildung. Er hat die Abende frei und auch die Wochenenden. Allerdings weniger Ferien. Bedeutend weniger als die Schüler, aber das ist nicht so schlimm. Er kann Brooke schließlich oft sehen, sie sind nicht, wie manch andres Pärchen, allein auf die Ferien angewiesen. Das ist gut. Sehr gut. Und der einzige Lichtblick im Nervositätschaos von Ravens Innenleben. Brooke, seine persönliche Happy-Pille.

Mit ihr an der Hand marschiert er auch gerade gen Hogsmeade. Es soll ein schöner Abend werden mit Essen gehen, rumhängen, Spaß haben. Eine Art Vorfeier für seinen Abschluss, denn dass er ihn erreichen wird und dass er ihn zu einem großen Teil Brooke zu verdanken hat, steht jetzt schon fest. Sie war seine Motivation zu mehr Anstand, generell gesehen, und das führte zu besserem Verhalten im Unterricht. Und da er ohnehin nicht dumm ist, hat das ausgereicht, um ihn die Prüfungen bisher alle ganz gut hinter sich bringen zu lassen. Na gut, sie war nicht die einzige Motivation. Es gibt noch zwei andere: die Wildhüterhütte, die er dann sein eigen nennen darf, und das Ende von Sechmet Sokaris als seiner Hauslehrerin. Nie wieder unter ihrer Fuchtel stehen. Nie wieder irgendwelche dämlichen Extra-Aufgaben. Nie wieder Erniedrigung vorn an der Tafel. Ha!

"Hab ich dir schon gesagt, wie toll du heute aussiehst?", fragt Raven und blinzelt in das Licht einer Sonne, die durchaus zum Problem werden würde, wenn er nicht demnächst in das angenehme Dunkel irgendeines Restaurants abtauchen könnte. Und natürlich hat er es ihr schon gesagt. Er sagt es ihr immer, wenn es ihm auffällt. Was oft genug geschieht und kein Wunder ist, da sie nun mal sein Typ ist und er sie wunderschön findet. Da braucht's dann nur ein sexy Oberteil oder eine besonders schicke Frisur, um ihm Komplimente zu entlocken.

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 Betreff des Beitrags: Re: 13. Mai 01
BeitragVerfasst: Mi 7. Jan 2009, 23:06 
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7. Klasse Hufflepuff
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(Erster Post – 13.Mai)

„Ja, hast du.“ Antwortet Brooke, die heute mal wieder mit der Sonne um wie Wette strahlt. Es ist ein herrlicher Tag, dazu noch Hogsmeade-Wochenende und die Prüfungen hat sie auch bald hinter sich gebracht. So wie all die anderen Schüler. Die Hufflepuff würde ihren Weg an liebsten im Hopserlauf zurücklegen, aber dazu würde Raven sich wohl eher nicht bereit erklären…der freut anders. Schlichtes Glück, das scheint momentan ihr Lebenselixier zu seinen. Und dieses Glück bedarf nicht einmal einer rosaroten Brille, nur eines schwarzhaarigen Slytherins. Von Nervosität und der gleichen scheint zurzeit kein Platz im Leben der Hufflepuff zu sein. Und so beschleunigt sie ihre leichten- betont nicht hopserlaufmäßigen- Schritte in Richtung Hogsmeade.

Brooke hat in den letzten Wochen ihre Freude am Ausgehen entdeckt. Ausgelassen durch die Gassen von Hogsmeade zu ziehen, mit Raven zusammen zu sein. Solche Unternehmungen festigen ihre Beziehungen. Und wenn sie sich in den Sommerferien vielleicht auch mal außerhalb der magischen Welt aufhalten würden, vielleicht nach London, um Raven ganz offiziell ihrem Vater vorzustellen. Außerdem würde sie Raven so gern den kleinen Garten zeigen, die sie auf dem Dach ihrer Wohnung unterhält. Auch wenn Raven nicht so pflanzenbegeistert ist. Man teilt schließlich gern das, was einem am Herzen liegt. Oder sie könnten auch verreisen, einfach mal in der Welt rumschippern. Von der Welt hat der Slytherin bis jetzt schließlich recht wenig gesehen…na ja, vielleicht sind das auch eher Pläne für eine Zeit, in der sie beide den Abschluss haben.
„Komm, Großer, Leg mal nen Zahn zu. Ich will heute noch ankommen.“ Meint sie verspielt, wobei es größtenteils der Hunger ist, der aus ihr spricht. Das einzige was fehlt um den heutigen Tag perfekt zu machen: was zu Essen. Zuerst zieht sie Raven mit, löst sich dann aber von ihm um in einer Mischung aus Laufen und Hopserlauf weiter auf Hogsmeade zuzusteuern. Erst als sie die Grenzen zu dem Zauberdorf passiert, bemerkt sie das Zittern in der Luft und dieser ohrenfeindliche Ton… Brookes Gespür für magische Aktivitäten war noch nie sonderlich ausgeprägt. Und das plötzliche Flimmern lenkt sie noch zusätzlich ab, sodass aus der laufenden Hufflepuff, eine am bodenliegende wird. Was zur Hölle…? Die Hufflepuff scheint anscheinend eine Grenze zu einer anderen Welt überschritten zu haben. Angsterfüllte Dorfbesucher kommen ihr entgegengestürmt. Stimmengewirr. Hektik. Brooke richtet sich lieber schnell wieder auf, bevor sie noch zu Tode getrampelt wird. Wie betäubt dreht sie sich um, um zu sehen wie die Leute versuchen aus dem unsichtbaren Käfig zu entkommen. Ein Käfig, in dem sie steckt und jemand anderes, mit dem sie sich nun um einiges sicherer fühlen würde, nicht. Raven.

Brooke ist schlicht und ergreifend fassungslos. Irgendwer will ihr doch wirklich das Wochenende versauen! Sie hält von der unsichtbaren Mauer Abstand, blickt an den Menschen vorbei, die verzweifelt versuchen hier raus zu kommen, direkt zu Raven. Einfach nur dastehen. Mehr kann sie gerade nicht. Wahrscheinlich schaut sie genau so drein wie ein Reh, dass von Scheinwerfer geblendet, mitten auf der Straße stehen bleibt.
Dabei ist ihr einziger Gedanken...Scheiß Hopserlauf, ich sollte mir ne andere Art suchen, mich zu freuen.

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 Betreff des Beitrags: Re: 13. Mai 01
BeitragVerfasst: Do 8. Jan 2009, 19:00 
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Wildhüter
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Sie sind etwas spät losgezogen und so, wie sie trödeln, kommen sie vielleicht erst morgen an. Da mag die fröhliche Hufflepuff durchaus recht habe. Aber Raven ist nie besonders zügig unterwegs, seine Gangart hat etwas kompromissloses, aber nichts eiliges. Wo er hintritt, wächst kein Gras mehr, scheinen seine Schritte zu sagen. Sie sagen aber nicht, hey, der Junge ist mit Speedy Gonzales verwandt. Deshalb lässt Raven seine hopsende Freundin auch vorlaufen, ohne ihr direkt nachzuwetzen wie ein Jagdhund der Beute. Sie wird ihm schon nicht weglaufen. Denkt er und grinst, bis er die Schreie hört. Sie sind sehr leise, weil sie weit weg sind, aber sie scheinen näher zu kommen. Irgendwas riecht seltsam. Irgendwas fühlt sich seltsam an. Raven bleibt stehen. Brooke fällt hin. Und dann stürmen Menschen heran, Zauberer und Hexen, die meisten davon sehen aus wie Schafe, die vor einem Wolf flüchten. In ihren Gesichtern steht keine Panik, eher Verwirrung und Angst, die Angst, nicht rechtzeitig vor dem fliehen zu können, das die anderen, die mit der Flucht eher angefangen haben, so entsetzt hat. Aber es sind auch einige dabei, in deren Gesichtern man Todesangst sehen kann. Sie müssen etwas erlebt haben, das sie dazu veranlasste, ein friedliches Zaubererdorf Hals über Kopf hinter sich lassen zu wollen.
Als ob die Szene nicht schon grotesk und irreal genug wäre, gipfelt sie darin, dass etwas schimmerndes sich auszudehnen scheint wie eine Art Luftballon und direkt auf Raven zu kommt. Er taumelt einen halben Schritt zurück, doch das wie Glas wirkende Etwas stoppt ganz plötzlich, gerade mal so weit vor Raven, dass er nur den Arm ausstrecken müsste, um es zu berühren. Und dann geschieht alles auf einmal. Menschen branden an die Barriere, richten ihre Stäbe darauf, feuern nichts ab, beginnen mit den Fäusten dagegen zu schlagen, schreien und rufen, versuchen zu disapparieren. Auch von außerhalb kommen Schüler heran, die wie Raven von Freunden getrennt wurden, und suchen nach einem Weg hinein in das Ding, das aussieht wie eine gigantische Käseglocke.

Erst jetzt regt sich wieder etwas in Raven. Gedanken, Gefühle. Er streckt den Arm aus und berührt die Barriere. Sie fühlt sich nach gar nichts an, nach hart gewordener Luft oder nach ... Energie. Nicht kalt, nicht warm. Es prickelt nicht, es tut gar nichts. Es ist einfach nur da. Und Brooke ist drinnen, während Raven draußen ist. Das - ist - nicht - gut!
"Brooke?", ruft Raven und klopft an die Barriere. Er hört die Stimmen der Menschen im Inneren gedämpft, doch relativ deutlich, also muss auch er zu hören sein. "Brooke? Alles in Ordnung mit dir?" Blöde Frage. Es ist sicher nicht so tragisch, wenn sie sich bei ihrem Sturz das Knie aufgeschürft hat, sie hat andere Probleme.
Raven möchte glauben, dass es ein fehlgeschlagener Zauber ist, ein Streich vielleicht. Ja, der große Finalstreich von Deryll Sanders. Oder ein Unfall. Vielleicht ist ein Artefakt losgegangen, weil es jemand berührt hat. Doch irgendwie wirken all diese Ideen schal und falsch. Die Wahrheit scheint hinter ihm zu stehen und ihm bedrohlich in den Nacken zu atmen. Raven unterdrückt das Bedürfnis, wie die anderen verzweifelt auf das Unsichtbare einzuprügeln. Statt dessen legt er nur die Hand flach daran, den brennenden Blick auf Brooke gerichtet.

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 Betreff des Beitrags: Re: 13. Mai 01
BeitragVerfasst: Fr 9. Jan 2009, 19:22 
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7. Klasse Hufflepuff
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Perfekte Tage…was für ein Optimistengelaber. Brooke kommt sich selbst gerade so unsagbar dumm vor. Wie kann man nur so naiv sein und vergessen, dass es nichts aber auch absolut gar nichts Perfektes gibt? Zumal das Schicksal sie doch sowieso hasst. Es baut massenhaft Stolperfallen in ihr doch eigentlich so süßes und ruhiges Hufflepuffleben. Und selbst nach 15 Jahren Erfahrung rennt…hopst sie blind hinein. Beinahe sogar noch mit einem freudigen ‚Juchhe!’. Und trotzdem bleibt ihr in solchen Situationen nichts anderes übrig als alles rosa zu denken. Sie ist unverletzt- na ja gut ihre Knie tun vom Sturz etwas weh, aber das ist kaum der Rede wert. Was denn noch? Im Gegensatz zu ihren ähm… Mitgefangenen ist sie recht gelassen oder zumindest noch weit von Panik entfernt, was wohl auch nur daran liegt, dass sie noch einen winzigen Kontakt zur Außenwelt hat, nämlich den Augenkontakt zu Raven. Noch was? Wenn man das ganze mal richtig sonnig machen will, könnte man sagen, dass jetzt eine klasse Zeit zum Shoppen wäre, die Geschäfte sind sicher menschenleer…Langsam schleicht sich dann doch der Zynismus in Brookes Denken ein.

Der durch Ravens Frage bestärkt oder besser gesagt geradezu angefacht wird. Alles in Ordnung? Joa, klar. Alles klärchen. Brookes Augenbrauen ziehen sich zusammen und legen so auch ihre Stirn in Falten. Das dürfte für ihren Freund ein vollkommen neuer Gesichtsausdruck sein, der soviel sagt wie: Die Frage ist jetzt nicht dein Ernst, oder? Ja. Und eigentlich ist Brooke davon überzeugt, dass es eine Scherzfrage ist. Trotzdem nicht der Knaller. Er soll sich gefälligst ran halten und sich unter der Barriere durchgraben und sie retten!
Sie seufzt und ihre Stirn glättet sich wieder. „Soweit alles…“ okay. Damit wollte sie eigentlich den Satz beenden, während sie vorsichtig die Hand zur Barriere hin auszustrecken gedachte (Wäre sicher ein schönes Bild gewesen…). Aber so wie ihr Satz unterbrochen wird, so geschieht es auch mit ihrer Geste, die sie eigentlich noch mit einem aufgesetzten Aufmunterungslächeln unterstützen will. Sie friert ein, wird steif wie ein Brett, als sich ein fremder Arm um ihre Hüfte legt und sich ein Schwert, wenn auch nur die Spitze, in ihr Blickfeld schiebt. Ein eisiger Schauer streift über ihren Rücken, der sie dazu veranlasst die Augen zu schließen, um zu hoffen, dass sie gleich aus diesem Albtraum aufwacht, doch als sie wieder in die grauen Augen hinter der Barriere blickt und sich nichts an der Situation geändert hat, kann sie die Verzweiflung nicht mehr zurückhalten. Verzweiflung gepaart mit langsam aufsteigender Angst. In der nächsten Sekunde, als die tiefe Stimme hinter ihr zu ihr spricht, folgt ein weiterer Schauer, der das Emporklimmen der Übelkeit zu begünstigen scheint. Sie dreht den Kopf leicht, darauf bedacht, den Abstand zur Klinge zu wahren, aber entkommen, kann sie der Hand nicht, die nun durch ihr Haar streift. Das darf niemand, aber wirklich niemand außer Raven! Sie zittert, weiß aber selbst nicht ob aus Angst oder Wut.
Zurück zu ihrem Prinzen, mh? Brooke blickt zu Boden, dann kurz zu Raven. Was soll sie nur machen? Wehren kann sie sich nicht, weder mit dem Zauberstab noch mit Körperkraft- zumal sie davon nicht so wirklich viel besitzt. Also was bleibt? Mitgehen? Freiwillig? Oder einfach sagen: ‚Danke, für die Einladung, aber ich verzichte.’ Damit er ihr irgendwas vor Ravens Augen antut und dieser halb wahnsinnig wird, weil er nichts unternehmen kann? Brooke schluckt. Sie wundert sich ein wenig über die Klarheit ihrer Gedanken. Noch einmal fixiert sie Raven, versucht sich jedes Detail seiner Gestalt einzuprägen, wer weiß wann sie ihn wieder sieht und ob überhaupt…. Sie spürt wie in ihr die Tränen aufsteigen und lächelt trotzdem ihr ‚keine Sorge’ - Lächeln, das sie auch immer auf den Lippen hat, wenn Raven sie mal wieder nach einem Treppensturz im Krankenflügel besucht. „Dann mal ab rein, mh?“ ihre Stimme ist heiser. Sie dreht sich leicht, bedeutet, dass sie brav mitgehen wird…und verflucht still sich und diese gemeine Welt.


(>Hogsmeade, 13.Mai)

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 Betreff des Beitrags: Re: 13. Mai 01
BeitragVerfasst: Sa 10. Jan 2009, 20:17 
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Wildhüter
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Beziehung: Verlobt mit Brooke Lucid
Wie es scheint, verlässt sich Raven mehr auf Gehör- und Geruchssinn, als er denkt. Denn den Mann bemerkt er erst, als er direkt hinter Brooke steht. Aber was hätte es genutzt, ihn früher zu bemerken? Raven kann nur zusehen, wie der Mann seinen kräftig aussehenden Arm um Brooke legt und ihr ein Schwert an die Kehle hält. Nicht einmal für eine warnende Geste hat die Zeit ausgereicht. Vielleicht ist es sogar besser so, vielleicht hätte sie ein anderes Schicksal ereilt, wenn sie versucht hätte, wegzulaufen.
Ravens Hand, die immer noch auf der unsichtbaren Barriere liegt, ballt sich zur Faust. Ebenso seine andere Hand. Er knirscht mit den Zähnen, als er dem Fremden ins Gesicht sieht und darin Dinge entdeckt wie Grausamkeit und Hinterlist. Und dann grinst der Mistkerl auch noch dreckig. Raven wird so wütend, dass er glaubt, explodieren zu müssen, doch er steht weiterhin einfach nur wie erstarrt. Alles an ihm ist angespannt. Er hat aufgehört zu atmen, aufgehört zu blinzeln. Einzig sein Herz schlägt wie wild, als wolle es aus seiner Brust entkommen. Es tut fast schon weh.

Als Brooke sich in Bewegung setzt und ihm den Rücken zuwendet, löst sich der Bann. Raven schreit auf und holt aus ... Eine halbvampirische Faust saust mit übermenschlicher Kraft auf die Barriere herab, während sich der Fremde mit Brooke entfernt, um Raven zurück zu lassen, hier allein zurück zu lassen ohne die geringste Ahnung, ob er seine Freundin je wieder sehen wird.
Menschen, die Geschichten mögen, erwarten vielleicht, dass die Verzweiflung eines Liebenden schafft, was niemand für möglich hält. Und sicher wäre es eine tolle Geschichte, wenn Ravens Faust auf die Barriere träfe, alle den Atem anhielten und sich dann, ganz plötzlich, ein haarfeiner Riss bilden würde. Ein Riss, der sich fortsetzt, bis die Barriere in einem Regen aus Kristall zerbestet.
Doch nichts dergleichen geschieht.
Ravens Faust trifft hart auf die Kuppel aus Energie. Es erklingt nicht einmal ein Geräusch, außer einem unangenehmen Knacken in der Hand des Slytherin. "Brooke!", ruft er und tritt die Barriere, schlägt erneut darauf ein und setzt dieses närrische Verhalten wie in Rage fort, bis er Brooke und ihren Entführer nicht mehr sehen kann. Anschließend verharrt er erschöpft keuchend, an die Barriere gelehnt und mit schmerzenden Fäusten, lauscht seinem rasenden Herzschlag und versucht, durch die blutrote Wut in seinem Kopf hindurch einen klaren Gedanken zu fassen.
Geheimgänge!
Raven rennt los.

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 Betreff des Beitrags: Re: 13. Mai 01
BeitragVerfasst: Di 13. Jan 2009, 15:56 
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Registriert: So 11. Jan 2009, 18:56
Beiträge: 311
Wohnort: Pays de la Loire- Challans
Hogwarts: (Sonstige Räume) <-- nicht vergessen, sonst kann man den Weg deines Charas nicht nachvollziehen

Felicitas kommt von der Eulereri, sie schlendert mit ihrem Zeichenblock unterm Arm durch die Gegend und sucht ein gutes Motiv. Auf einmal sieht sie am Rand des Waldes einen Zentauren stehen. Sie hockt sich auf die Wiese, angelt einen Bleistift aus der Tasche und skizziert ihn. Zuerst den menschlichen Kopf, dann den Pferdekörper. Ihr Bleistift huscht über das Papier, ihre Augen konzentrieren sich entweder auf ihre Zeichnung oder auf den Zentaur. Als sie fertig ist , macht sie sich an den Hintergrund, die Bäume, jeder einzelne Ast, den Waldgrund mit seiner dunkelbraunen Erde und den Unebenheiten. In den Himmel , ein Stück über den hohen Baumskizzen, zeichnet sie noch einen
, ihr Lieblingsvogel.

P.S.: Und ein bisschen mehr Text beim nächsten Mal wäre auch schön. Lies mal ein paar andere Postings, da lernt man viel in Sachen Rollenspiel.

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»Warum ist Schmerz der einzige Weg zum Glück?«»Ich glaube, dass uns nur durch Schmerz wirklich bewusst wird, was Glück ist. Das macht das Glücksgefühl unglaublich stark und lässt uns den Moment bis in kleines Detail auskosten.«


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 Betreff des Beitrags: Re: 13. Mai 01
BeitragVerfasst: Mi 14. Jan 2009, 14:31 
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Aufeinmal blickt der Zentaur ihr genau in die Augen.
Feli erschrickt und denkt: Oh-oh. Hoffentlich schießt der jetzt nich mit Pfeilen nach mir!
Langsam steht das braungelockte Mädchen auf, klemmt ihren Zeichenblock unter den Arm, steckt den Bleistift in die Hosentasche.Der Zentaur wendet den Blick nicht von ihr ab. In Zeitlupe dreht Felicitas sich um. Den Blick auf die Füße gerichtet stolpert sie davon. Ruhig Feli, ruhig. Warum sollte er dir etwas tun? Weil du ihn gezeichnet hast? Weil er die Urheberrechte für das Bild haben will? Eigentlich kann er doch geehrt sein, dass ich ihn gezeichnet habe.....der Clown auch...
Feli schwelgt in Erinnerungen. Vor ein paar Jahren, als Feli 9 war, war ein Straßenfest in der Stadt. Sie hatte sich vors Karrussel gesetzt und einen jonglierenden Clown abgezeichnet, der ein paar Meter vor ihr stand und die kleinen Kinder begeisterte. Felicitas zeichnete ihn, wie ihm einer der Bälle auf den Kopf fällt, und die Kinder lachen. Aufeinmal fällt ihm wirklich ein Ball auf den Kopf, gerade als Feli den Gesichtsaußdruck vom Clown zeichnen wollte und sich gewünscht hatte, dass dem Clown wirklich ein Ball auf den Kopf fällt, damit sie eine gewissen Ahnung hatte, wie sie ihn zeichnen sollte.
Als sie später ihren Eltern davon erzählte, war ihrer Mutte sofort klar: Feli ist eine Hexe. Zuerst war die kleine Französin beleidigt, weil sie dachte, dass ihre Mutter das böse meint. Und jetzt lauf ich hier bei Hogwarts, der größten Zaubererschule der Welt....
BAMM!
Feli ist mit ihrem Kopf vor einen Baum gelaufen. Jetzt steht sie vor ihm und reibt sich den Kopf.
Scheiße
Ihr wird schwindelig....Hoffentlich keine Gehirnerschütterung...

(----> Krankenflügel)

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»Warum ist Schmerz der einzige Weg zum Glück?«»Ich glaube, dass uns nur durch Schmerz wirklich bewusst wird, was Glück ist. Das macht das Glücksgefühl unglaublich stark und lässt uns den Moment bis in kleines Detail auskosten.«


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 Betreff des Beitrags: Re: 13. Mai 01
BeitragVerfasst: Mi 21. Jan 2009, 16:39 
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Wildhüter
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Erste Treppe links runter, Kerker, links, links, rechts, Statue der Gefiederten Abraxia.
Raven berührt sie nicht, wie man es tun muss, um sie beiseite schwingen zu lassen, nein, er schlägt sie fast vom Sockel. Sie schwingt halb auf, halb fällt sie. Irgendein Gemälde brüllt etwas von Sachbeschädigung, doch Raven ist schon im dunklen Loch hinter der Statue verschwunden. Er ist gerannt und er rennt immer noch. Sein Herz hämmert und er ist beseelt von dem Verlangen, sofort bei Brooke zu sein. Jetzt. Auf der Stelle! Er will den asiatischen Langhaardackel in Grund und Boden rammen, ihn in tausend Stücke reißen, zerfetzen, vernichten. Der Vampir in ihm wütent mit fast schon zu viel Enthusiasmus, denn es geht nicht um die Rache, um Vergeltung, es geht allein um Brooke. Und wenn Raven mit Gewalt nicht weiterkommt, dann eben mit Flehen und Betteln. Es ist völlig gleich, was es braucht, um Brooke wieder zu bekommen. Er würde sich selbst, alle anderen Schüler, ja, die gottverdammte Schule ausliefern, wenn er sie dafür wohlbehalten wiederbekommen würde. Ihr letztes, fast aufmunterndes Lächeln hat sich in ihn eingebrannt. So will er sie nicht das letzte Mal gesehen haben. Nicht nach all dem, was gewesen ist. Nicht bei all dem, was noch sein könnte. Und während er rennt wird ihm klar, dass er die Zukunft mit ihr nicht als eine Möglichkeit angesehen hat, sondern als Voraussetzung. Er wird sie eines Tages heiraten, er wird ihre viele hübsche kleine Kinder machen. Kleine Mädchen mit kupferfarbenem Glanz im Haar. Und nein, dieser widerliche Kerl mit seinem Angeberschwert wird ihm das nicht zunichte machen!

Raven muss so abrupt anhalten, dass er das Gleichgewicht verliert und zur Seite fällt, wo ihn zum Glück eine relativ weiche Wand aus Erde auffängt. Mit einem Wutschrei berührt er das fast Unsichtbare, das den Gang versperrt wie eine perfekt geputzte Glasscheibe. Der Gang ist total abgeriegelt dadurch. Es gibt kein Weiterkommen. Keine Kuppel. Es ist eine Kugel.
Heftig atmend lehnt Raven sich an der Wand des unterirdischen Gangs an, schließt die Augen, lauscht dem Dröhnen des Blutes in seinem Kopf und der Frage: Was jetzt? Sicher werden Auroren kommen, die Lehrer werden die Barriere angreifen. Aber sie wird sich nicht so einfach zerstören lassen. Immerhin mussten die Schwarzmagier wissen, auf was sie sich einlassen und wer ihre Gegner sein werden. Sie haben die Barriere so gestaltet, dass sie durchhalten wird, lange genug, um die Artefakte zu stehlen.

Es ist einfach, sich von Wut lenken zu lassen. Wut nimmt immer den direkten Weg. Doch Wut kann einem nicht helfen, wenn der direkte Weg versperrt ist. Wut würde gegen die Barriere schlagen, bis Ravens Fäuste blutig sind. Was würde das bringen? Was er braucht, ist eine Idee. Und es bildet sich eine weitere Frage in seinem brennenden Gehirn: Ist es wirklich eine Kugel?
An dieser Frage hält Raven sich fest, als er zurückrennt. Es gibt uralte Geheimgänge, die vielleicht niemand außer ihm kennt, denn er wohnt in diesem verdammten Schloss. Uralte Gänge, die er nie benutzt hat, da sie dreckig, gefährlich oder einfach nur ungünstig sind, weil man mehr Zeit braucht als bei anderen Gängen. Gänge, die viel, viel tiefer liegen als alle anderen. Zum Beispiel der Gang hinter dem Korridor mit den Paradiesvögelgemälden ...

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 Betreff des Beitrags: Re: 13. Mai 01
BeitragVerfasst: Mi 21. Jan 2009, 18:20 
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Man nehme einmal diese Treppe, gebe ein wenig dieser Richtung hinzu, füge noch etwas Geschwindigkeit, gemischt mit geistiger Abwesenheit und schon hat man den Salat! Natürlich, natürlich musste ihm das passieren, es passiert ihm doch immer, wenn er gerade mal ernsthaft über etwas nach denkt, er rennt in jemanden rein. Aber er wählt sich da ja nicht irgendeinen, sondern den lieben netten Slytherin Mr McCloud von nebenan. Nun sitzen sie beide mit dem Hintern auf dem Boden, Liam sieht ihn böse an, was wohl sagen soll: Was tust DU eigentlich in MEINEM weg?
Doch er bemerkt etwas an McCloud, dieser wirkt irgendwie ein wenig durcheinander und, ja das geht, wütender als sonst. Irgendetwas muss ihm über die Leber gelaufen sein, allerdings dämmert ihm auch schon bald was es sein könnte. Von draußen und aus allen Gängen des Schlosses vernimmt er nun ein heilloses Stimmengewirr, welches vorher natürlich nicht zu ihm durch gedrungen ist. Es klingt nach einer Panik und die eigentlich ständig herum wuselnden Lehrer hat er auch schon seit einer ganzen Weile nicht mehr gesehen.
Langsam bilden sich Sorgenfältchen und wachsen zu einer anständigen groben Linie auf seiner Stirn zusammen. Was ist, wenn etwas passiert ist, wenn etwas schlimmes passiert ist?
Liam erhebt sich und bietet seinem Gegenüber höflicherweise die ausgestreckte Hand an, als dieser schließlich steht beginnt die Fragestunde, natürlich erst nach einer genuschelten Entschuldigung, versteht sich.
„'Tschuldige. Sag mal, weißt du was hier los ist?“
Nur das Nötigste, McCloud ist ja auch nicht gerade als Plappermaul bekannt.

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 Betreff des Beitrags: Re: 13. Mai 01
BeitragVerfasst: Do 22. Jan 2009, 03:00 
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Wildhüter
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Den Kopf voller Paradiesvögel und Erinnerungen an schöne Momente mit Brooke macht es plötzlich RUMMS und der Sprint findet ein jähes Ende. Raven findet auch etwas und zwar den Steinboden, der nicht so freundlich ist, den Sturz abzufedern, sondern mit Eiseskälte auf seinem Recht besteht, der härtere von ihnen beiden zu sein. Dass es keine gute Idee war, sich mit der angeknacksten Hand abstützen zu wollen wird Raven im selben Moment klar, in dem er es versucht. Nur deshalb kommt er nicht vor Liam auf die Beine und nur deshalb springt er den Klassenkameraden auch nicht an, obwohl sich gerade sämtliche Wut auf ihn entladen möchte. Er hat keine Zeit für Zusammenstöße, verdammt! Trotzdem verschmäht er die Hand des anderen Jungen nicht, zieht sich daran hoch, reibt sein Handgelenk und will damit loslegen, ihn zusammenzufalten, ehe er seinen Weg fortsetzt. Doch Liam ist schneller und schon die genuschelte Entschuldigung stimmt Raven versöhnlicher. Liam ist kein Mensch, der mit Entschuldigungen um sich wirft.

"Du weißt nicht, was ...?", blafft Raven nach Liams himmelschreiend dämlicher Frage danach, was hier los sei. Was soll los sein? Die Welt geht unter, du Idiot! Aber Liam kann es nicht wissen, wenn er die ganze Zeit im Schloss war und vielleicht auch noch in irgendwelchen Kerkerkorridoren unterwegs. Ob der Schulleiter schon von allem weiß? Zum ersten Mal, seit die Barriere ihn von seiner großen Liebe getrennt hat, denkt Raven auch mal daran, dass er jemanden hätte informieren sollen. Können. Müssen? Ach was, die werden es schon selbst merken. Er war nicht der einzige auf der Außenseite der Barriere. Raven schiebt den Gedanken beiseite und sieht Liam mit einem Blick an, der in Flammen steht. Wie erklärt man jemandem, der es nicht gesehen hat, in aller Kürze, dass Hogsmeade unter einer Glocke eingeschlossen wurde? Noch dazu, wenn man selbst nur eine einzige Sache im Kopf hat ...
"Brooke!", stößt Raven hervor und klingt so zornig, als ob Liam der Entführer wäre. Aber momentan würde er alles und jeden so anfahren, denn seine Wut ist eine Sonne die in alle Richtungen strahlt. "Sie haben Brooke!" Er besinnt sich darauf, dass es auch andere Menschen gibt, die in Not sind, und fügt weniger heftig an: "Die Schweine haben Hogsmeade mit einer Art Energiekuppel umgeben. Brooke ist da drin! Viele von uns sind da drin!" Raven muss sich wirklich zusammenreißen, um keinen Tobsuchtsanfall zu erleiden. Warum lässt er sich eigentlich aufhalten? "Ich dachte, das Ding wäre vielleicht unten nicht zu und die Geheimgänge würden drunter durch und hinein führen, aber es reicht bis ins Erdreich. Die Frage ist nur, wie weit. Der tiefste Gang, den ich kenne, hat wahrscheinlich seit 'ner Million Jahren niemand mehr benutzt, er steht teilweise unter Wasser, aber ich muss es versuchen, ich muss!" Er merkt, dass er sich verkrampft. Dass alles in ihm sich verkrampft. Es gibt so viel, was sie Brooke antun könnten. Liam wird merken, dass der ach so coole Raven gerade alles andere als cool ist. Die Wut trennt ihn nur hauchdünn von der Verzweiflung. Diese Wut ist gerade alles, was er hat. "Ich muss ihr helfen!", sagt er und seine Stimme bebt. "Komm mit oder lass es, aber ich muss weiter, kapiert?" Sagt's und läuft los.
Niemals würde er es zugeben, doch in diesem Moment wünscht sich Raven, Liams Schritte zu hören, die zu ihm aufschließen. Er hat selten Angst und schon gar nicht um sich selbst, doch dort, wo er hin will, sind ganz sicher einige Leute, die ihn schneller kalt machen können als er 'Brooke' sagen kann. Es wäre nicht schlecht, jemanden dabei zu haben. Es wäre nicht schlecht, nicht allein zu sein.

(Korridore)

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 Betreff des Beitrags: Re: 13. Mai 01
BeitragVerfasst: Do 22. Jan 2009, 17:05 
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Ein ruhiger Tag. Zu ruhig. Dass es so etwas bei ihm gibt… Noch nicht so lange. Ja, wer hat es denn auch noch nicht mitbekommen? Niemand. Das Mädchen und der Block. Was genau da ist, weiß keiner ausser den beiden und das ist auch ganz gut so. Heute jedenfalls ist ein Tag, an dem man sie nicht zusammen sieht. Yume ist beschäftigt und Timothy will lernen. Er steckt mitten in den Prüfungen und leider ist ihm das meiste nicht in die Wiege gelegt worden. Nunja. Lernen ist der falsche Ausdruck. Der hochgewachsene Junge möchte wiederholen und vertiefen.
So war sein erster Gang nach dem Frühstück in die Bibliothek. Dort hat er eine ganze Zeit verbracht und Bücher studiert. Einen kleinen Stapel trägt er nun auch mit sich, als er durch die Korridore schreitet. Und dass er sie trägt und nicht schon längst in den Schlafsaal hat verschwinden lassen, verrät die gute Laune welche inzwischen doch recht häufig bei ihm zu finden ist. Seit diesem Schuljahr. Seit den Weihnachtsferien… seit… Ach ist doch egal.
Man muss dazu sagen, dass unlöslich mit der guten Laune eine ziemlich miese verbunden ist. Welche die restliche Zeit von Timothy besitz ergreift. Sie drückt die noch immer in ihm stattfindenden Kämpfe aus. In solchen Zeiten ist er wie früher. Nur vielleicht ein Bisschen schlimmer. Ein Bisschen so wie Henry? Beim Barte des Merlins, nein.
Mit einem Mal wird die Ruhe die den Slytherin umgibt zerstört. Das passiert als er in einen Korridor einbiegt und ihm durch diesen die Stimme eines fast hysterisch klingenden Klassen- und Hauskameraden entgegen schalt. Sehen kann er niemanden, überhören ist allerdings so gut wie unmöglich. Denken tut sich der glatzköpfige Junge nichts dabei. Raven blafft gerne und oft Leute an. Und die Frage die damit verbunden war, ist ebenfalls nichts Seltenes. Da kommen dann so Lösungen wie ‚Du hast mich schief angeschaut’, ‚Du lebst’ oder ähnliches. Timothy kann sich eigentlich glücklich schätzen, dass seine letzten Zusammenstöße dieser Art einige Jahre zurück liegen. Lust daran was zu ändern hat er nicht, sieht es jedoch auch nicht ein, wegen dem Raufbold nun die Richtung zu ändern. So marschiert er weiter, gefasst darauf, den schwarzhaarigen Jungen und sein Opfer einfach nicht zu beachten. Doch bei den folgenden Worten, ändert sich nicht nur Timothys innere Haltung, sondern auch mindestens der Gesichtsausdruck. Kein persönlicher Opferritus heute… was er da hört klingt nicht nach ‚kleiner Zeitvertreib’. Hogsmeade? Was zum Teufel? Drüber nachdenken kann er nicht, inzwischen ist er an der nächsten Korridorecke angekommen, da rauscht auch schon Raven an ihm vorbei. Keine Ahnung, wie er noch vor einem Jahr auf so eine Neuigkeit reagiert hätte. Wäre er dann weiter geschlendert und einfach im Gemeinschaftsraum verschwunden? So ohne weiteres funktioniert das heute jedenfalls nicht. Etwas verdutzt schaut Timothy die Person an die seinem Blick bisher verborgen geblieben ist. Liam. Noch ein Klassenkamerad. Wundervolle Zusammenstellung. Aber das ist jetzt auch egal oder? Er wird heute nicht zusehen. Er kann es nicht. Seit Yume in sein Leben getreten ist, hat auch er sich verändert. Er fühlt sich verantwortlich. Verantwortlich für andere. Die Bücher schlagen also schwebend den Weg weiter in den Schlafsaal ein, während Timothy sich umdreht und hinter Raven her eilt.

(Korridore)


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 Betreff des Beitrags: Re: 13. Mai 01
BeitragVerfasst: Do 22. Jan 2009, 18:12 
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"Du weißt nicht, was ...?", ist die erste verständliche Antwort aus dem Mund seines zu vorigen Wand-zum-gegen-laufen-Ersatzes. Stutzig fällt sein Blick diesmal richtig auf sein Gesicht, dort in seinen Augen spielt sich etwas ab, etwas das ihm ganz und gar nicht gefällt.
"Brooke!"
"Sie haben Brooke!"
Hat er es doch geahnt, natürlich war irgendetwas mit ihr, Raven McClouds Flamme, dieses Gerücht hielt sich inzwischen hartnäckig, war bald kein Gerücht mehr, sondern eine durch viele Augenzeugen bestätigte Wahrheit.
Doch was würde ihn im Zusammenhang mit ihr so wütend machen, McCloud machte bald schon den Eindruck verängstigt zu sein.
"Die Schweine haben Hogsmeade mit einer Art Energiekuppel umgeben. Brooke ist da drin! Viele von uns sind da drin!"
So lief der Hase... jemand war blöd genug Hogsmeade an zu greifen und dann auch noch die halbe Schule da drinnen ein zu sperren, obwohl sich mit Sicherheit auch einige Lehrer darunter befinden müssten. .... Moment...
Ganz leise und weit hinten in seinem Kopf klickte etwas, ein Schalter wurde umgelegt, wobei ebenfalls eine Sicherung durch schmorte und den ganzen umliegenden Rest mit sich riss.
Fassungslosigkeit anschalten!, rief es von oben herunter, sodass man einen weiteren Schalter umlegen möge. Anschließend Wut langsam hoch kochen lassen!, heißt der nächste Befehl vom inzwischen auf Hochtouren arbeitenden Großhirn. Nun lasst ihn etwas sagen, er muss reagieren!
Kazuko!
Also legt sich nun langsam ein roter Schleier vor Liams Augen, man könnte es als Vorstufe des Berserker-Modus bezeichnen, der erst richtig in Gang gesetzt wird, wenn er denjenigen sieht der seiner Verlobten ein Haar krümmen mag.
"Ich dachte, das Ding wäre vielleicht unten nicht zu und die Geheimgänge würden drunter durch und hinein führen, aber es reicht bis ins Erdreich. Die Frage ist nur, wie weit. Der tiefste Gang, den ich kenne, hat wahrscheinlich seit 'ner Million Jahren niemand mehr benutzt, er steht teilweise unter Wasser, aber ich muss es versuchen, ich muss!", kommt schließlich ein längerer Schwall an verzweifelt ausgesprochenen Informationen in hektischer Geschwindigkeit von Raven. Nun ist es nicht so, dass Wort für Wort durchkommt, es ist wie beim Lesen wichtiger Texte, man nehme eine Markierungsfeder, kennzeichne die wichtigsten Aussagen und setze diese zu einem kürzeren Text zusammen. In diesem Falle würde es wohl weniger einen Text anstatt einiger Stichwörter ergeben, doch ist es besser als gar nichts.
Halbkuppel, Geheimgänge tief unter der Erde, unbedingt retten.
Damit kann man ja schon mal etwas anfangen. Allerdings muss man auch beachten, dass es in dieser Situation ein Tier und kein Mensch ist der gerade Mordgedanken spinnt.
"Ich muss ihr helfen!" , kommt anschließend von dem Informanten und rüttelt den fast völlig zum Urvieh mutierten Slytherin nochmals aus seinem Wutwahn.
"Komm mit oder lass es, aber ich muss weiter, kapiert?"
Schnell nickt er, folgt dem bereits Vorauseilendem, wobei hinter ihm selbst schon die nächsten Schritte ertönen. Soll's ihm egal sein, je mehr desto besser und die Chancen auf Erfolg sinken dadurch auch nicht, eher gegenteilig.
Wie geschieht es eigentlich, dass von einem Schlag auf den anderen nur noch ein Gedanke Platz in diesem großen Gehirn findet, wo sich normalerweise hunderte, tausende Sinne treffen, Ideen entwickeln, ein Schicksal seinen Lauf nimmt? Wie geschieht es, dass man plötzlich nur noch an die eine denkt über die man sich sonst nie Gedanken macht, keine Minute an sie verschwendet, obwohl man sich eigentlich doch schon längst eingestanden hat, dass man sich verliebt hat?
Kazuko ist seine Verlobte, seine Geliebte, war es vielleicht schon immer, und nun als er endlich die Wahrheit erkennt, soll alles umsonst gewesen sein?
Er blickt hinab, der silberne mit Weißgold verzierte feine Ring schimmert an seinem Finger, das Zeichen ihrer Verlobung, das was sie verbindet. Sollte sein Vater am Ende doch einmal etwas Gutes hervor gebracht, eine Chance geschaffen haben?
Dies würde er später herausfinden müssen, wie kann man so etwas auch ohne die Betreffende regeln können, wie soll er ohne sie leben können?
Manchmal schleicht sie sich an, denn die Liebe ist ein heimtückisches kleines Biest!

[--> Korridore]

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 Betreff des Beitrags: Re: 13. Mai 01
BeitragVerfasst: Di 3. Feb 2009, 18:23 
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Alumni [Gryffindor]
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1. Post

Was macht eine Vertrauensschülerin im Verbotenen Wald? Ist doch ganz klar. Zentauren suchen. Was sonst? Vor allem wenn besagte Vertrauensschülerin ihre Osterferien in Griechenland bei einem Mitschüler verbracht hat und die dortige Suche nach den magischen Wesen leider erfolglos war. Aber hey, kein Grund zu verzweifeln. Immerhin kennen sie einen Ort, wo ganz sicher welche sind und genau dem wollen sie sich nun nähern. Und nein, das machen sie nicht nur um sie mal in echt zu sehen, sondern eher deswegen weil es Alexios und auch Trisha durchaus interessiert, ob diese Zentauren hier denn vom Pilion abstammen, der wie es heißt die Heimat eben dieser sei. Nein, nicht unbedingt genau von denen, die hier im Wald leben, sondern von Zentauren überhaupt. Oder doch von allen insgesamt? Mh.. könnte ja sein, dass sie alle ausgewandert sind. Nur wie kommen Zentauren aus Griechenland auf die Insel? Mit einem Schiff? Haha. Natürlich. Wahrscheinlich hat sie ein Greif gepackt und rübergeflogen. Oder Scotty hat sie hergebeamt. Also wirklich.. mehr Ernsthaftigkeit bitte. Die edlen Wesen würden es sicher nicht schätzen, wenn sie lächerlich gemacht werden. Wobei es eine durchaus berechtigte Frage ist, wie sie nach Schottland gekommen sind. Vielleicht ja gar nicht freiwillig, sondern durch Zauberer verschleppt. Oder gibt es Zentauren sogar schon so lange, dass sie gar kein Meer überqueren mussten, um hierher in den Verbotenen Wald zu kommen? Fragen über Fragen, die sie ihnen hoffentlich bald stellen können.
War Scotty eigentlich Zauberer? Argh. Patricia Julia McKenzie. KONZENTRATION! Sonst verlaufen sie sich noch. Wobei.. das haben sie vielleicht sogar schon geschafft. Zumindest wirkt Alexios neben ihr doch etwas planlos, auch wenn er noch immer was von Süden murmelt. Süden schön und gut, nur hilft das der Schülerin nicht viel. Sie erkennt Süden nur, wenn die Sonne scheint, was hier drinnen nicht wirklich der Fall ist. Oder natürlich mit Vier-Punkte-Zauber. Aber anscheinend kann sich der Grieche auch ohne Zauber orientieren, weswegen sie ihm einfach vertrauensvoll folgt. Angst hat sie keine sich zu verlaufen, weil man irgendwann immer irgendwo rauskommt. Und sie sind schließlich auch Zauberer und Hexe und wissen sich so zu helfen. Nur sind sie noch nicht in einer Notlage und können daher noch relativ gemütlich umher schlendern. Wird schon passen. „Ja, okay. Irgendwo werden wir schon hinkommen.“, meint sie auf seine Worte. Wahrscheinlich in Hogsmeade, sofern sie noch immer einigermaßen in die Richtung unterwegs sind, die sie zuerst eingeschlagen hatten. Süden. Mh. Doch, es fühlt sich wie Süden an. Sagte ein weiser Baum namens Baumbart nicht mal, dass sich nach Süden gehen anfühle als ginge man bergab? So fühlt es sich im Moment auch an. Aber vielleicht auch nur, weil sie tatsächlich bergab gehen. Hmpf.
Schon langsam sind sie wirklich lange unterwegs und die Schottin verlässt die Motivation. Allerdings geht sie noch immer brav weiter, auch wenn sie sich mittlerweile bei Alexios untergehakt hat. Der wird schon nichts dagegen haben und solang der Weg nicht enger wird, können sie auch bequem nebeneinander her gehen. Außerdem hat sie so noch ein wenig Stütze, was auch nie verkehrt ist. Die arme Siebtklässlerin ist schließlich schon sooo alt und das Quidditch spielen hat keinen Einfluss auf ihre Fitness, nein nein. Doch natürlich. Sie hat eigentlich auch genügend Kondition, aber mittlerweile ist es wirklich mangelnde Lust resultierend aus mangelndem Erfolg. „Wie weit wollen wir denn noch gehen? Ich wird schon langsam müde.“ Zur Unterstreichung wird natürlich sehr überzeugend gegähnt. „Ich glaube nicht, dass wir sie noch finden. Wir sollten uns wohl noch mal besser erkundigen, wo ihr Revier ist und dann einfach wieder suchen.“ Schließlich mag sie die Zentauren wirklich noch finden. Schon allein weil Alexios es sich so sehr wünscht und sie ja nur noch ein paar Wochen hier in Hogwarts haben. Aber nach den Prüfungen wird sich sicher noch ein geeigneter Tag finden, um einen erneuten Versuch zu starten.
Jetzt ist sie aber wirklich müde und will grad fragen, ob sie nicht vielleicht umkehren wollen, als sie etwas bläulich schimmerndes sieht, was sich nur einige Meter vor ihnen in die Höhe zieht. Da zuppelt sie ihrem Begleiter am Arm. „Guck mal.. siehst du das? Was ist das?“ Neugierig wie sie ist, geht sie natürlich darauf zu und streckt schließlich die Hand danach aus, um festzustellen, dass man nicht hindurchgreifen kann. „Es ist fest. Und.. riesig.“ Ja, riesig ist das richtige Wort, denn egal ob sie links oder rechts oder gar nach oben blickt, das Ding scheint sich überall zu erstrecken. „Was macht das mitten im Wald? Oder sind wir schon in der Nähe von Hogsmeade?“ Aber auch das ergibt nicht unbedingt viel Sinn. Und dann entdeckt sie etwas noch seltsameres. Zwei Schüler auf einem Besen zwischen den Bäumen in der Luft. „Ist das.. Kendrick? Und das andere.. sieht nach Katie aus. Was machen die da? Was ist hier überhaupt los?“ Ziemlich ratlos sieht sie zu Alexios, der ihr doch bitte erklären soll, was das alles soll und wieso sie durch eine Art Wand von ihren Mitschülern getrennt sind.

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 Betreff des Beitrags: Re: 13. Mai 01
BeitragVerfasst: Mi 4. Feb 2009, 13:39 
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Sie wandern und wandern und wandern und... ja, sie wandern immer noch. Irgendwann müsste es selbst Alexios seltsam vorkommen, dass sie noch immer keinen Zentaur gefunden haben - aber heißt es nicht immer, dass Männer nie nach dem Weg fragen? Kommt hier auch vor. Wobei es in seinem Fall ein einfacher Richtungszauber wäre. Oder vielleicht sollte er auch schlichtweg mal einen Accio probieren? Accio Zentaur oder so... mh. Dann aber rechtzeitig ausweichen, ehe sie das Vieh an den Kopf kriegen. Muss ja auch nicht sein, nicht? Nein. Vor allem können die Gesellen ganz schön ungemütlich werden, wenn man sie angreift und DAS könnten sie durchaus als Angriff werten - und das letzte, was Alexios erleben möchte, ist ein Zentaurenangriff.
Aber Trisha scheint noch immer nicht müde vom Laufen zu sein, oder aber sie denkt sich einfach, dass der Grieche schon wissen wird, wo er hin will. Weiß er ja auch - er weiß nur die Richtung nicht. Dennoch folgt ihm seine Klassenkameradin stoisch weiter, hat sich mittlerweile bei ihm eingehakt und vertraut wohl darauf, dass er noch immer weiß, wo er hin möchte. Auch wenn sie augenscheinlich nun immer tiefer in den Wald geraten, allerdings auch, und das merkt man mittlerweile, weil der Weg abschüssig wird, immer weiter in Richtung Hogsmeade. Prima, das Dorf wollen sie ja eh noch besuchen und wenn sie schon mal dort sind, können sie auch gleich eine kurze Stärkung einholen. Ein kleiner Umtrunk in den Drei Besen, dann ein kleiner Abstecher in den Honigtopf, zwei, drei Besorgungen und dann... dann können sie sich wieder den Zentauren widmen. Klingt schön und auch realisierbar - allerdings hat er da eine Mitgryffindor an seiner Seite, die nun sehr überzeugend (und wundervoll geschauspielert) gähnt und fragt, wie lang sie noch suchen wollen. Hm... also Essig mit weitersuchen nach Hogsmeade. Er ist ja auch kein Unmensch und so schmunzelt er.

"Weißt du, ich denke wir sind eh in der Nähe von Hogsmeade, da könnten wir einen kurzen Abstecher in die drei Besen machen, ehe wir uns beim Honigtopf was Süßes gönnen und dann zurück gehen.", erklärt er und hält mitten im 'Die Zentauren laufen uns ja nicht weg' inne, um Trisha anzuschauen, die ihn nun am Arm zuppelt. "Wie?", fragt er irritiert und schaut dann selbst auf das schimmernde Etwas. Das Trisha natürlich auch schon anfasst. Argh! Müssen Frauen eigentlich immer alles anfassen, ehe sie es glauben? Ist ja nicht so, dass sie nicht etwas erleiden könnte, und sei es nur ein magisches Äquivalent zum muggelischen Stromstoß.
Das gemurmelte 'nicht anfassen' spart er sich daher auch und seufzt nur leise. Es ist ja nichts passiert... und so legt er auch eine Hand an das Ding, das hier wie eine Wand herumsteht. Mitten im Wald. Und Trisha hat scheinbar seinen Satz gar nicht mitbekommen, aber das ist auch irrelevant, immerhin scheinen sie nicht unbedingt weiterzukommen und so, wie sich das Ding erstreckt - denn wenn er jetzt nach links und rechts schaut, sieht er noch einige Meter weiter diese Wand - können sie sich Hogsmeade wohl sparen. Jedenfalls auf diesem Wege.
"Mh... wir sind wirklich in der Nähe vom Dorf, weit ist es nicht mehr, vielleicht noch 10 Minuten zu Fuß.", meint er nun und runzelt die Stirn. Was ist das?! "Das Ding scheint sich noch einige Meter weiter zu erstrecken... guck mal. Erstaunlich, dass wir es nicht schon eher gesehen haben... mh oder auch nicht. Es wirkt ja fast durchscheinend." Vielleicht ein Schutz des Dorfes? In der anderen Richtung des Waldes in einem der Täler gibt es ja noch ein Dorf - ein Muggeldorf. Allerdings wäre ein Muggelabwehrzauber doch völlig ausreichend... und hier im Wald eigentlich unsinnig, weil ja eh kein Muggel hier rein kommt. Oder... rein schon, aber nicht wieder raus, bei dem ganzen Viehzeug hier drin.
Trishas nächste Bemerkung reißt ihn aus seinen Überlegungen, als sie von Katie und Kendrick spricht. "Wo?", fragt er irritiert und schaut schließlich, wie auch Trisha, in die Luft - um dort HINTER der Barriere seinen Freund und Trishas Quidditchkollegen sowie Katie Phlox erkennen kann, die sich gerade wieder hinter ihm auf einem Besen zu platzieren versucht. "Was machen die denn da?", murmelt er zu sich selbst und versucht dann einfach mal, lautstark und mit Kraft an das Ding zu hämmern. Den Gesetzen der Physik zufolge (ein wenig Ahnung hat er davon dann doch) müssten sich die Schallwellen oder was auch immer ja übertragen und fortpflanzen, so dass die beiden Gryffindors unten von den beiden Gryffindors in der Luft eigentlich gehört werden müssten. Und wenn nicht, dann... ja. Gute Frage.

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 Betreff des Beitrags: Re: 13. Mai 01
BeitragVerfasst: Di 10. Feb 2009, 18:57 
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Sie sind wirklich in der Nähe des Dorfes. Natürlich. Wieso sollten Kendrick und Katie auch im Verbotenen Wald fliegen üben? Wobei der Quidditchspieler das Fliegen sowieso schon gut beherrscht. Und Katie.. ist sie überhaupt schon mal auf einem Besen gesessen? Mh. Das ist hier nicht die Frage. Eher sollten sie sich auf diese.. Barriere konzentrieren. Die groß ist, jaha. Das hat die Schottin auch schon bemerkt. Die Durchsichtigkeit ist ihr auch schon aufgefallen. Der Sinn des Ganzen bleibt ihr allerdings verschlossen. Vielleicht einfach mal die beiden da drüben fragen? Ja, diese Idee ist nicht so schlecht und daher unterstützt sie Alexios, indem sie ebenfalls gegen das Ding schlägt und nach ihnen ruft. Allerdings sind sie entweder zu weit weg oder aber die Barriere dämpft ihre Rufe, da die beiden keine Minute später einfach wieder weg fliegen.
„Klasse. Jetzt sind sie weg. Ob die Barriere unsere Rufe gedämpft hat? Oder waren sie einfach zu weit weg?“, richtet sie ihre Fragen an ihren Mitschüler. Mehr kann sie jetzt ja nicht tun. Hmpf. Es gefällt ihr nicht, so planlos hier rumzustehen und nicht zu wissen, was vor sich geht. Sacht lehnt sie sich an das durchsichtige Etwas und überlegt. Einfach in der Gegend stehen bringts nicht. Weitersuchen ist nun auch keine gute Option, weil sie nun mal wissen will, was vor sich geht. Daher spricht sie dann erneut zu Alexios. „Mh.. was hältst du davon, wenn wir mal schauen, wie groß dieses Ding hier ist? Damit wir effektiver sind, würd ich sagen, du gehst zehn Minuten da lang und ich zehn Minuten in diese Richtung. Du hast doch eine Uhr? Und wenn die zehn Minuten um sind, dann drehen wir um und gehen wieder zurück, ja? Ich will nicht, dass wir uns hier drinnen verlieren.“ Natürlich hat sie sich darauf eingestellt, dass es Proteste geben wird. Und die kommen auch. Er will sie nicht allein ziehen lassen, was sie einerseits auch verstehen kann, aber.. „Hör mal, ich bin ein großes Mädchen, mit einem wirksamen Stab und kann durchaus aufpassen. Und zur Not könnte ich ja apparieren. Wir sind schließlich außerhalb des Schutzes.“ Sie kann sehen, dass es ihm dennoch nicht gefällt. Letztendlich gibt er aber nach. Natürlich nicht ohne ein paar Ermahnungen und gut gemeinte Ratschläge, was sie schmunzeln lässt. „Jaja, ich pass gut auf. Und nun hopp. Zehn Minuten denk dran.“
Sie schenkt ihm noch ein letztes Lächeln und wendet sich dann nach rechts, um diesem Ding zu folgen. Nicht ganz so einfach, wenn man sich im Wald befindet, wo es große Bäume gibt. Ach was, im Wald gibt es Bäume? Sehr intelligent, Trish. Leise seufzt sie aufgrund ihrer Gedanken, folgt aber immer brav der Barriere. Die rund zu sein scheint. Interessant. Anscheinend ein Kreis um Hogsmeade. Ein eingeschlossenes Hogsmeade. Das sie schließlich auch sehen kann, als sie aus dem Wald kommt. Und dort kann sie dann sehen, was da drinnen vor sich geht. Umherlaufende Menschen. Flüche, die ihnen nacheilen. Menschen, die diese Flüche abschießen. Wieso? Sie weiß es nicht. Im Moment ist sie so geschockt, dass sie nicht an die Ausstellung des Museums denkt, was eine Erklärung sein könnte. Eigentlich ist gerade alles vergessen. Alexios. Die Zeit. Alles. Ungläubig, aber dennoch gebannt, betrachtet sie das Geschehen innerhalb der Kuppel, die es sein muss. Denn sonst würden die Menschen doch apparieren, nicht? Sie sieht eine Frau davonlaufen. Auf sich zu laufen. Sie ansehen. Von einem Fluch getroffen werden. Stolpern. Vor ihr liegen bleiben. Dann sieht sie den Kerl, der das getan hat. Und er sieht sie an. Grinst hämisch. Die Schottin bemerkt erst jetzt, dass ihr stumme Tränen über die Augen laufen und sie schon über den zehn Minuten ist. Fahrig wischt sie sich über die Augen und eilt dann an der Barriere wieder zurück zu dem Ort, wo sie den Griechen verlassen hat.
Schneller als gedacht gelangt sie wieder dorthin und sieht ihren Mitschüler zum Glück schon warten. Ohne zu überlegen umarmt sie ihn und schmiegt sich an ihn, weil sie so froh ist, ihn hier bei sich zu haben. Einige Momente braucht sie, bis sie sich wieder halbwegs gefangen hat und ihrem Freund erzählen kann, was sie gesehen hat. Sie beschreibt ihm das Szenario, das sich ihr geboten hat. So sachlich wie es ihr möglich ist. Immerhin will sie nicht vor anderen heulen und tut das daher auch nicht. Stattdessen lässt sie ihn wieder los und lässt ihn selber berichten, was er gesehen hat.
Und dann sieht sie abermals Katie und Kendrick. Dieses Mal auf dem Boden. Und etwas seltsames mit einem Baum machen. Verwirrt sieht sie ihnen einen Moment zu, ehe sie wieder an die Kuppel tritt und abermals dagegen schlägt und ruft. Dieses Mal werden sie auch von Katie bemerkt und dann.. stutzt die Schottin wieder, als auf einmal Schüler aus dem Boden steigen. Obwohl sie weiter weg sind, kann sie die zwei der drei aufgrund ihrer Haare erkennen. Liam und Timothy. Wer der erste ist, kann sie nicht sagen. Dafür ist der zu.. grün? Okay, das ganze hier wird immer seltsamer. „Was...“ ist das einzige was sie im Moment herausbringt, den Blick weiter starr auf die Schüler gerichtet.

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THAT`S THE WAY THE COOKIE CRUMBLES


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 Betreff des Beitrags: Re: 13. Mai 01
BeitragVerfasst: Di 10. Feb 2009, 19:42 
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"Nein, scheinbar hören sie uns wirklich nicht. Weit weg sind sie ja eigentlich nicht.", murmelt Alexios, als er von seiner Freundin darauf angesprochen wird, ob die Barriere sie gedämpft oder die beiden sie einfach nicht gehört haben, weil sie zu weit weg sind. Es wird die Barriere gewesen sein, da ist er sich sicher. Nur - was IST das? Und warum ist es hier? Und was versuchen Kendrick und Katie da... Drüber fliegen? Aber dann hätten sie doch nicht in diese Richtung fliegen müssen, sondern in ihre? Seltsam, wirklich alles seltsam hier.
Trisha schlägt vor, dass sie sich - der Effizienz wegen - trennen und jeder für zehn Minuten an der Barriere entlang gehen, was dem Griechen nicht so recht gefallen mag. Er will sie nicht allein hier in dem Wald lassen. Sie kennt sich doch hier noch gar nicht aus. Dass er selber sich auch nicht wirklich auskennt, ignoriert er einfach mal. Kann man gut verdrängen. Doch Trisha lässt nicht locker und die Gryffindor lächelt schließlich und sagt, sie könne sich doch mit dem Stab wehren oder apparieren. Stimmt, kann sie. Alexios seufzt und nickt.
"Okay... zehn Minuten, nicht länger. Dann treffen wir uns in zwanzig Minuten wieder hier." Es gibt - wie im Agentenfilm - einen kurzen Uhrenvergleich und dann trennen sich ihre Wege. Alexios wandert an der Barriere entlang und entlang und... ja, weiter entlang, ohne dass sich da ein Ende auftun mag. Er seufzt und schaut nach oben, wo man auch kein wirkliches Ende sieht. Nur, wenn er ein Stück weiter weg geht, kann er ein Flirren erkennen, das einen Bogen macht, weit oben. Eine Kuppel? Hogsmeade unter einer Kuppel?

"Schwachsinn.", murmelt er leise. Warum sollte es auch so sein? Das erbringt einfach keinen Sinn. Allerdings - es bringt noch weniger Sinn, was er da zu sehen bekommt, dort, durch ein paar Büsche hinweg, die einfach mitten durch geteilt wurden von diesem Ding. Geht das Teil auch bis in den Boden? Das scheint fast so, denn als er den Erdboden ein Stück wegwischt und gräbt, sieht er auch dort diese Barriere. Es wird immer seltsamer und es bringt immer weniger Sinn mit sich. Warum sollte das Dorf eingeschlossen sein, wenn doch Leute dort sind? Eine Krankheit? Epidemie? Müssen sie dort festgehalten werden? Aber warum hat Kendrick dann einen Besen...? Der Grieche schüttelt den Kopf und geht weiter, diesmal wieder dicht an der Barriere entlang, um sie nicht zu verlieren.

Ein Blitz kommt auf ihn zugesaust und lässt den Gryffindor sich flach auf den Boden werfen, einen Fluch ausstoßend. Was zum...?! Weiterhin auf dem Boden liegend dreht er den Kopf und sieht, dass da mehrere Flüche fliegen. Was, bei Zeus, ist da los? Gut, also keine Epidemie, wie es scheint. Alexios flucht abermals, dann rappelt er sich auf und versucht sich mittels Stab an einem Ablenkungsmanöver. Funken schießen und so die Flüchewerfer drinnen von den armen Menschen ablenken - vielleicht gehen ein paar Flüche ja auf ihn los und werden von der Barriere gestoppt. Nur leider... tut sich da nichts. Sein Stab macht gar nichts. Verdutzt schaut der Grieche auf den Stab und schüttelt diesen, aber nichts tut sich. Erst, als er ein paar Schritt weiter weg von dieser Barriere geht, die gerade wieder Flüche abbekommt und abprallen lässt, funktioniert es.
Alexios beißt sich auf die Lippe und murmelt ein 'Na toll' ehe er auf die Uhr schaut und zusieht, dass er zurück kommt. Trisha ist noch nicht da, kommt aber bald heran gelaufen und wirft sich ihm in die Arme. Seufzend und erleichtert zugleich schließt er die Arme um sie und hält sie erst einmal einen Moment so fest. Er hätte es sich wohl auch nie verzeihen können, wenn ihr was passiert wäre...
"Gut dass es dir gut geht.", murmelt er leise und lässt sie dann erzählen. So sachlich wie sie ist, scheint es sie mehr mitzunehmen als sie vorgeben mag - was kein Wunder ist bei dem, was sie erzählt und was sich mit seinen Erzählungen deckt. Erschreckend deckt. Hogsmeade scheint also einer Invasion oder eher einer Enterung erlegen zu sein. Doch noch bevor er irgendwas machen oder sagen kann, was sie nun machen könnten, erscheinen Katie und Kendrick wieder und abermals entschließen sich die beiden Gryffindors, ihre Hauskameraden aufmerksam zu machen. Ob die schon gemerkt haben, was los ist? Sicher, oder? Alexios hämmert und ruft, genau wie Trisha und endlich, endlich scheint Katie sie gesehen zu haben. Der Siebtklässer winkt und fuchtelt ein wenig herum, versucht Flüche anzudeuten und auf die Barriere zu zeigen, um herauszufinden, ob sie weiß was da drin los ist.
Ob es fruchtet, ist aber weiterhin erstmal fraglich, denn sie werden abermals abgelenkt. Und auch Katie und Kendrick werden abgelenkt, denn die Ablenkung ist bei IHNEN.
"Was haben Block und Nebula da mitgebracht? Das Kerkermonster?", fragt der Grieche murmelnd und schaut skeptisch zu dem grünen Ding, was da dem... Baum?! entstiegen ist. Klare Schlussfolgerung: Ein Geheimgang nach Hogwarts? Aber wohl kein angenehmer, wenn man sich das Tentakelmonster da anguckt. Pardon, das Algenmonster. Und er will endlich wissen, was da los ist.
Rasch kramt er ein zerknittertes Blatt Pergament aus der Tasche und einen Stift, den er eher mit sich zu tragen pflegt als eine Feder und kritzelt rasch ein paar Wörter auf die freie Fläche. "Mach sie noch mal auf uns aufmerksam, Trish.", murmelt er seiner Freundin zu, während er schreibt und dann das Blatt mit der nun beschriebenen Fläche an die Barriere drückt.

'Funktionieren eure Stäbe? Hier draußen geht es nicht mehr.
Ist die Barriere komplett geschlossen?
Kommt man durch den Tunnel zum Schloss? Die Barriere reicht in den Boden hinein.
Ist Hilfe unterwegs?'


Besonders die letzte Frage ist wichtig... denn wenn nicht, dann müssen sie zusehen, dass sie die Schule informieren. Kenny und Katie sollten es von der Luft aus gesehen haben, ob da schon Hilfe unterwegs ist oder nicht.

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