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 Betreff des Beitrags: 19./20. Juni [Jahr 2]
BeitragVerfasst: Mi 30. Apr 2014, 16:42 
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19. Juni, 16 Uhr

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Verfasst: Mi 30. Apr 2014, 16:42 


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 Betreff des Beitrags: Re: 19./20. Juni
BeitragVerfasst: Fr 2. Mai 2014, 20:27 
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1. Beitrag

Mit vollen Backen sitzt Sèitheach zufrieden auf einem Stein am Ufer des Sees und isst ein belegtes Brot, dass er vom Mittagstisch hat mitgehen lassen. Die letzte Unterrichtsstunde ist gerade vorbei und das heißt, dass das Wochenende schon so gut wie begonnen hat. Zwar steht später noch Astronomie auf dem Stundenplan, aber nicht einmal das kann den Iren noch aus der Bahn werfen. Zwar haben sich seine Noten seit dem letzten Schuljahr nur minimal verbessert, und das eigentlich auch erst in den letzten Monaten, nachdem er zu Beginn des Schuljahrs gehörig abgesackt war, aber der morgige Tag ist viel interessanter. Morgen wird die nächste und das heißt letzte Turnieraufgabe stattfinden, und es wird garantiert spannend. Dazu kommt, dass Niamph und Dòmhnallaidh anwesend sein werden, nachdem sie die ersten beiden Aufgaben schon verpasst hatten und Sheáin so lange gejammert hatte, bis sie, trotz einiger Zweifel, zugestimmt hatten sich das Spektakel anzusehen. Mit leichtem Unbehagen sieht Sèi der Gefahr entgegen, dass irgendein Idiot meint, ihn in hörweite seines erzkatholischen Vaters als Schwuchtel zu bezeichnen, aber eigentlich haben die Anfeindungen in der letzten Zeit auch immer mehr abgenommen. Sèi, der sich nicht leicht provozieren lässt und nach wie vor die Finger von pinken Klamotten lässt ist wahrscheinlich kein gutes Ziel. Beleidigungen von sich abprallen zu lassen, darin hat er mittlerweile ja auch genug Übung. Schwerer im Magen liegen da schon die näher und näher rückenden Prüfungen, für die er so langsam mal anfangen sollte intensiver zu lernen. Sämtliche Lehrer scheinen schon Hummeln im Hintern zu haben, mit Ausnahme von Sechmet Sokaris vielleicht, denn die ist immerhin nicht mehr da und selbst wenn macht Amundsen das locker wieder wett.

Allerdings war Sèi auch schon immer gut darin, seine Pflichten gewissenhaft zu verdrängen und die Zeit zu genießen, die er hat, weil er sie sich nimmt und deswegen sind alle diese Gedanken nur Schatten am Horizont, an dem die Sturmfront aufzieht. Noch aber herrscht eitel Sonnenschein. Genaugenommen ist es so schön und warm, dass Sèitheach sich versucht fühlt, eine Runde im See zu schwimmen, auch wenn das Wasser sicherlich sehr kalt ist. Allerdings müsste er dafür erst die Badehose aus seinem Schrank im Schlafsaal holen. Oder einfach in Unterhose reinspringen? Oder einfach gleich nackt? Ein Anblick, der Leander sicherlich gefallen würde, dem Rest der auf dem Rasen verteilten Schülergrüppchen vermutlich eher nicht. Vorerst überwiegt also Anstand gepaart mit Faulheit. Ein Zustand, der bei Sèitheach nicht oft vorkommt, durchaus Grund genug, in für den Moment einfach zu genießen, wie er ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: 19./20. Juni
BeitragVerfasst: Mo 5. Mai 2014, 14:32 
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[Erstes Posting]

Schnaufend und mit Seitenstechen stützt Fabi ihre Hände auf ihren Oberschenkeln ab, während ihr ihre Umhängetasche mit einem kaum hörbaren Geräusch von der Schulter rutscht. Sie mag ja in vielem gut sein, Sport gehört allerdings definitiv nicht dazu. Im Gehirnjogging mag die blonde Ravenclaw vielleicht viele schlagen, aber nicht beim normalen Dauerlauf. Da fehlt ganz klar die Ausdauer. Auch wenn sie diese in den letzten Tagen ungewollt ein wenig trainieren durfte. Jeanette sei Dank. Und allein beim Gedanken an die Mitschülerin kann sie sich ein Augenverdrehen nicht verkneifen.
Jeanette McLloyd, Gryffindorfünftklässlerin, rote lange Haare, keine besonders gute Schülerin, meist vorlaut, schusselig, von fröhlicher Natur, faul und von ihren Mitschülern als oft anstrengend bezeichnet. Und, wie Fabiènne in den letzten drei Tagen zu ihrem Kopfinternen Steckbrief über sie hinzufügen musste: in letzter Zeit ziemlich besessen!

Obwohl ihr ihre Ohren keine näher kommenden Schritte melden, muss Fabi nun doch noch einen prüfenden Blick über ihre Schultern werfen. Nur so zur Sicherheit. Es wäre nicht das erste mal, dass dieses Gör doch plötzlich vor ihr auftaucht. Da half es bisher auch nicht Orte aufzusuchen, von denen man eigentlich ausgehen konnte, dass Jeanette sie auf jeden Fall meiden würde. Etwa die Jungentoiletten. Wenn sie es nicht besser wüsste, würde sie glatt davon ausgehen, sie würde einen dauerhaften Aufspürzauber wirken, nur um sie immer zu finden. Aber dieser Möglichkeit hat die Ravenclaw schon vor zwei Tagen einen magischen Strich durch die Rechnung gemacht.

Immer noch nicht ganz zu Atem gekommen, richtet sich Fabiènne wieder auf, atmet einmal erleichtert aus und wirft sich ihre Tasche wieder über die Schultern. Wäre sie ein wenig mädchenhafter, würde sie sich nun noch ihre Schuluniform zurecht zupfen, so jedoch nimmt sie ihren Weg gleich wieder auf. Schließlich war ihr eigentliches Ziel, vor Jeanettes "Fabi, warte, ich hab dir Herzchenschokomuffins gebacken!"-Attacke, der See und nicht ein finsterer Korridor unten bei den Kerkern.
Hm, oder doch in den Ravenclaw-Turm?, überlegt sie kurz, als sie am Fuße einer Treppe steht, schließlich kann ihr ihre Verehrerin dorthin mit absoluter Sicherheit nicht folgen. Doch im nächsten Moment hat sie diesen Gedanken auch schon wieder verworfen. Das Wetter ist einfach zu schön, um hinter Mauern zu lernen.

So steht Fabi wenige Minuten später am See. Suchend wandern ihre hellgrünen Augen über das Ufer, in der Hoffnung auf ein stilles Plätzchen zwischen all den schwatzenden Schülergrüppchen, als ihr Blick an etwas erfreulichem hängen bleibt, was ihr automatisch ein fröhliches Lächeln ins Gesicht zaubert: Sèi! Gar nicht weit von ihr auf einem Stein sitzend ein Brot essend.
"Hey!", begrüßt sie ihren besten Freund schon von weitem, und hält mit zügigen Schritten auf ihn zu.
Bei ihm angekommen klopft sie ihm mit einem freundschaftlichen "Na?" auf die Schulter, nur um sich im nächsten Moment schnaufend neben ihm nieder zu lassen. "Versteck mich bitte, ja?", grinst sie schief, klingt dabei aber reichlich gequält. "Ich sag's dir, die Irre macht mich fertig. Wer hat Frauen eigentlich erfunden?"

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 Betreff des Beitrags: Re: 19./20. Juni
BeitragVerfasst: Mo 5. Mai 2014, 18:25 
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Als er seinen Namen hört schaut sich Sèi suchend um, doch Fabi, die mit großen Schritten auf ihn zuhält ist kaum zu übersehen und sogar er kann sehen, dass sie irgendwie aufgekratzt wirkt. Während er die Hand zum Gruß hebt stopft er schnell noch das letzte Stück Brot in den Mund, das der Grund dafür ist, warum seine Begrüßung etwas verspätet kommt – er muss erst runterschlucken. „Hey du“, meint er dann grinsend und wischt sich die Hände an den Hosenbeinen ab. „Das war der liebe, liebe Gott, der fand, das Adam zu viele Rippen hatte. Er hätte ruhig mal noch ein Paar rausnehmen können“, erwidert er mit einem Augenzwinkern und einer Anspielung auf Marilyn Manson, die wahrscheinlich nicht so lustig ist, wie er glaubt. „Aber jetzt ernst mal, kann man denn nicht vernünftig mit ihr reden? Soll ich es mal versuchen?“, schlägt er dann jedoch vor. Auch wenn Fabi es wahrscheinlich nicht gerne hören wird, aber ihrer nicht sehr heimlichen Verehrerin mal zu stecken, das sie keineswegs einem gutaussehenden Jungen nachläuft könnte vielleicht Wunder wirken. Wäre er nicht in einer Beziehung mit Leander würde Sèi vielleicht sogar vorschlagen, selbst als Freund herzuhalten, vielleicht sogar, wenn einige Dinge in der Vergangenheit anders gelaufen wären (und Leander einverstanden wäre, aber das ist ohnehin unnötiges hypopthetisches Denken). Das das Fabi noch dazu in den Ruf bringen könnte schwul zu sein und sie damit nicht unbedingt aus dem Beuteschema des Typs Mädchen ausschließt, unter dem sie gerade zu leiden hat, soweit denkt er nicht. Er selber hatte noch keines getroffen, dass sooooo gerne eine schwulen besten Freund hätte weil man mit denen so gut shoppen gehen und über Maniküre diskutieren kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: 19./20. Juni
BeitragVerfasst: Di 6. Mai 2014, 18:46 
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"Wenn der liebe Gott eine Rippe mehr von Adam gehabt hätte um Eva zu basteln, wäre vielleicht mehr Gehirnmasse für diese übrig geblieben.", schmunzelt sie auf Sèis erste Bemerkung hin. Denn auch, wenn ihr aus biologischer Sicht durchaus klar ist, warum so viele Frauen offenbar nichts lieber tun als sich den ganzen Tag um ihr Aussehen zu können, kann sie es bis heute nicht wirklich gefühlsmäßig nachvollziehen, wie man stundenlang vor dem Spiegel stehen und sich Farbe auf die Haut klatschen kann. Auf der anderen Seite, macht das ihre 'Arbeit' leichter. Was man aus den angemalten Gesichtern alles herauslesen kann, ist immer wieder verblüffend. Vor allem, wenn die entsprechende Person hofft durch ihr Make-up alles zu verdecken. Mit Gefühlsregungen ist es doch im Grunde wie bei allem, was man verbergen möchte: Das beste Versteck ist, etwas gar nicht zu verstecken.
"Da hätten zumindest alle etwas von.", stellt sie noch fest. Wobei es sicher viele Männer gibt, die Intelligenz bei Frauen eher hinderlich finden.

"Hmpf.", ist das erste, was Fabi auf Sèis 'Reden'-Vorschlag von sich gibt, während sie ihre Tasche zu sich zieht und darin herumzugraben.
"Ich glaube, Worte helfen bei ihr nicht mehr. Ist ja nicht so," spricht sie weiter und fischt ihre Sonnenbrille zwischen einem Pergamentrollenhaufen aus ihrer Umhängetasche hervor, "dass ich das nicht versucht hätte."
Kurz unterbricht sich die blonde Ravenclaw um ihre Brille anzuhauchen und dann mit ihrem Hemdsaum zu putzen.
"Aber kaum bleib ich stehen, klebt sie an mir. Dagegen ist Petrificus Totalus nichts."
Die Sonnenbrille findet ihren Weg auf ihre Nase.
"Ich kann sie ja schlecht fest fluchen um mit ihr zu reden.", und dabei klingt sie, als würde ihr die Idee fast gefallen. Ein kleiner unauffälliger Fluch, der ihren Liebeswahn auf jemand anderen umlenkt.. hmm... man könnte es immerhin glatt als Notwehr deklarieren. Aber mit einem innerlichen Seufzer verwirft sie diesen Gedanken wieder. Ihr Gerechtigkeitsempfinden verbietet es ihr einfach andere mit Flüchen zu belegen, es sei denn im Unterricht oder zur Verteidigung.
Auch wenn Sèi das vermutlich nie erfahren wird, ist Fabiènne sehr froh, und hätte sich auch nichts besseres wünschen können, als einen schwulen besten Freund, der mit Mädchen nichts anfangen kann, so wie sie!

"Aber genug von mir, wie geht's dir?", lächelt die Siebtklässlerin ihren besten Freund an und betrachtet ihn dabei aufmerksam mit ihren grünen Augen. Morgen steht immerhin die letzte Turnieraufgabe an und Sèitheachs Eltern werden kommen.

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 Betreff des Beitrags: Re: 19./20. Juni
BeitragVerfasst: Di 6. Mai 2014, 20:39 
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Sèitheach gluckst vergnügt. „Rippen enthalten normalerweise nicht besonders viel Hirn, also glaube ich nicht, dass das was geholfen hätte. Aber naja, so schlimm ist es generell ja auch wieder nicht. Du hast nur scheinbar das große Los gezogen“, erwidert er auf ihre Klagen. So etwas ist Sèitheach von Fabi eigentlich gar nicht gewöhnt, aber für ist es sicherlich auch nicht der Normalzustand, etwas nicht durch ihren zugegebenermaßen überlegenen Intellekt zu lösen oder sich der Situation einfach zu entziehen, wozu sich Hogwarts ja bestens eignet. Zumindest, wenn man Dinge oder Personen meiden will, dich sich außerhalb davon aufhalten. Beides zieht bei Jeanette ganz offensichtlich nicht. „Mh …“, meint Sèi unentschlossen, als Fabi die Möglichkeit erwähnt, die Gryffindor einfach festzufluchen. Eine halbwegs amüsante Vorstellung, aber nicht gangbar. Auch davon, auf Schulgelände mit gefährlichen, wenn nicht sogar verbotenen Flüchen umzugehen, egal an welchem Ende des Zauberstabs, hat Sèitheach seiner Meinung nach mehr als genug gehabt. Nein, nein, da freut man sich doch eigentlich schon fast, diesen Lebensabschnitt endlich hinter sich lassen zu können, auch wenn er vieles sicher vermissen wird.

„Ganz gut eigentlich“, erwidert er auf ihre Frage, immer noch halb in Gedanken auf den See blickend. Die Nachmittagssonne spiegelt sich auf der sich leicht kräuselnden Oberfläche und das Schiff der Durmsträngler liegt darin so friedlich, wie ein großes, über und über mit Fratzen und Ghoulen übersätes Schiff nur wirken kann. „Weißt du eigentlich schon, was du nach der Schule machen willst? Meine Eltern, also das heißt mein Vater, will, dass ich direkt weiter nach Buchenhain gehe. Aber ich will irgendwie erst bisschen was von der Welt sehen. Vielleicht mal nach Amerika fahren oder 'ne Rucksacktour durch den Kontinent. Aber davon wäre er wohl nicht so begeistert“, meint er mit einem schiefen Grinsen und sieht zu Fabi hin, deren Augen er durch die Sonnenbrille nicht mehr erkennen kann. „Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass studieren für mich das Richtige ist, wenn ich mir so meine Zeugnisse in Erinnerung rufe. Hast du irgendwelche Pläne?“ Was Leander tun will weiß Sèitheach auch nicht so recht und das liegt wohl daran, dass er noch nicht danach gefragt hat. Vor allem deswegen, weil er Angst davor hat, dass ihre Pläne so weit auseinander gehen, dass sich ein gemeinsames Leben nicht verwirklichen lässt. Aber egal, noch ist ja Zeit.

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 Betreff des Beitrags: Re: 19./20. Juni
BeitragVerfasst: Mi 7. Mai 2014, 10:03 
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Erster Post

Die Tage sind schier dahingeflogen. Vor kurzem war es noch nicht mal Ostern und jetzt? Jetzt ist der Juni fast um und damit nicht nur die letzte Turnieraufgabe in greifbarer Nähe, sondern auch das Ende des Schuljahrs. Was auch ein Grund ist, weshalb die Zeit verflogen ist. Man musste ja lernen, lernen und... ach ja, lernen. Es gab mehr Hausaufgaben, als den Leuten lieb war und manch einer ist dabei ziemlich aus der Spur geraten, wenn man nicht sogar von Hysterie reden konnte. Eine der Hufflepuffs aus der Abschlussklasse hat, so Rhonda, mit ein paar Substanzen aus Travis Fundus und einigen Mitbringseln aus dem Tränkeunterricht herumexperimentiert und lag am Schluss mit einer Hysteriewolke umnebelt im Krankenflügel. Nur um da gleich Miss Milliminsters gesamte Gästeschar ebenfalls in Hysterie zu versetzen. Er selber hätte das gern gesehen, aber die Vertrauensschülerin würde wohl gern darauf verzichtet haben. Jedenfalls ihrem Fluchen nach zu urteilen. Laurence grinst bei dem Gedanken daran, wie die sonst fröhliche und meist ruhige Hufflepuff rumgemeckert hat wie ein walisisches Waschweib, dem man das Waschbrett geklaut hatte.

Das war vor einer Woche gewesen und die hysterische Stimmung ist mittlerweile auch wieder verklungen, aber es liegt noch immer irgendwas in der Luft. Es ist fast greifbar, aber man kann es nicht wirklich benennen. Es liegt jedenfalls nicht nur am Turnier an sich. Klar, die Champions sind kribbelig wie ein Haufen Ameisen, Christopher ist sogar gänzlich verschwunden. Vermutlich treibt er sich irgendwo still für sich herum und trainiert die letzten Stunden besonders hart. Tja, kann nicht jeder die Ruhe weg haben, wie Lord, pardon, der werte Earl Hemslaye, der sich die Sonne auf den Pelz brennen lässt. Lord Hemslaye ist auch ein Haufen Ameisen in letzter Zeit, wenn auch ein unauffällig ruhiger Haufen Ameisen. Aber wenn man mehrere Jahre mit dem Kerl in einem Schlafsaal verbracht hat, kennt man sein eigentliches Ruhepotential und momentan ist er auch wuselig. Genau wie Rhonda. Hm... muss wohl auch am Turnier liegen. Sicherheitsvorkehrungen, damit nicht wieder etwas passiert wie letztes Mal.

Aber selbst das scheint nicht alles zu sein. Warum sonst hat es nun nach seinem Feuerteufelkollegen wieder zwei seiner "Geschwister" wie sie sich nennen, umgehauen? Laurence verschränkt die Arme hinter dem Kopf und blinzelt in die Sonne. Hach, so viele Sachen, so viel zu grübeln. Gut, dass er sich nicht auch noch um Jobaussichten Gedanken machen muss. Er hat letztens wieder mit Alexios geschrieben und der ist auch schon ganz wuschig...äh, er freut sich, dass er bald pyrotechnische Unterstützung bekommt.

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 Betreff des Beitrags: Re: 19./20. Juni
BeitragVerfasst: Fr 9. Mai 2014, 11:33 
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Dumdidum. Was macht man an so einem schönen Tag bloß? Eigentlich ist es ihr viel zu sonnig draußen. Allerdings hat sie eine seltsame Stimme im Ohr, die flüstert: "Wenn es schön ist, muss man rausgehen." Eine weisen, älteren Dame scheint diese Stimme zu gehören. Eine penetrante, ältere Dame, die man nicht ignorieren kann. Von daher war Eden heute zuerst brav im Unterricht und ist jetzt unterwegs zum Gemeinschaftsraum. Was? Der Gemeinschaftsraum liegt gar nicht draußen? Jaha, das stimmt. Aber sie will auch nur kurz etwas zu lesen holen. Ganz ohne irgendwas nützliches einfach rauszugehen liegt ihr nicht. Zumindest nicht zurzeit. Woran liegt das eigentlich? Physisch zieht sie eine Augenbraue hoch, mental stellt sie sich J.D. mit schiefgelegtem Kopf vor (jaha, Muggelserien gehören auch zur Bildung). Doch dann verwirft sie den Gedanken wieder, indem sie den Kopf schüttelt und holt lieber den 'Guardian', um sich damit bewaffnet dann auch wirklich auf den Weg nach draußen zu machen. Das dauert wie alles in Hogwarts seine Zeit, da sie ja immer brav auf die Treppen warten muss. Doch war Eden schon immer ein geduldiger Mensch, weswegen das nicht weiter stört. Außerdem entkommt sie somit der Sonne noch für ein paar Minuten. Na hoffentlich hat sie das jetzt nicht zu laut gesagt, sonst fängt Omi wieder an zu mosern. Ähäm.
Doch es hilft alles nichts und bald darauf steht Eden blinzelt auf den Stufen, die zum Schlossportal hochführen oder in ihrem Fall davon weg, und schaut sich um. So viel Sonne überall. Mh. Okay, gehen wir das Ganze schön rational an. Schatten wäre eine Option. Doch diese Option haben schon einige andere für sich entdeckt. Fällt also flach. Was dann? Wind... Wind wär gut. Und wo gibt es schön viel Wind? Am Wasser! Von daher schlägt sie den Weg zum See ein, wo sich natürlich auch etliche Schüler tummeln. Nur dort bei dem Slytherin mit der feurigen Aura ist noch bissl mehr Platz übrig. Nun gut. Der gesprächigste ist der Kerl wohl eh nicht, weswegen sie auf ihn zugeht und höflicherweise nachfragt: "Stört es dich, wenn ich mich zu dir setze?" Um ihm klarzumachen, dass sie ihn wirklich nicht stören will, winkt sie auch noch brav mit der Zeitung dabei.

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 Betreff des Beitrags: Re: 19./20. Juni
BeitragVerfasst: So 1. Jun 2014, 13:12 
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Was wohl bei dem Turnier passieren wird? Rauszukriegen ist ja aus niemandem was, weil offiziell niemand weiß, was Sache ist. Ja, der Feuerteufel hat sich gebildet, was Geschichte von Hogwarts und auch sportliche Aktivitäten der Zaubererwelt angeht. Wobei... da gibts ja nun nicht soooo viel. Von Quidditch mal abgesehen, worüber man wohl etliche Bibliotheken füllen könnte. Drachenzähmen läuft ja weniger unter Sportart als unter Berufsbild. Granianer werden bei einer Sportart verwendet, die weniger zu Boden als in der Luft ausgetragen wird, ähnlich dem eigentlichen Pferderennen der Muggel. Ist aber eher was für die bessere Schicht - oder halt solche, die der Wettleidenschaft frönen. Tja... bleibt also wirklich kaum mehr als Quidditch. Und eben, wenn man über die Geschichte von Hogwarts forscht, das Trimagische Turnier. Da heißt es eben auch, dass nicht mal die Champions wissen, was genau passiert - soll ja eben ein Turnier sein, wo man sich anhand seiner Talente beweisen kann/soll. Aber es wird auch erwähnt, dass in den Turnieren meistens ordentlich geschummelt wird. Nun ja... bleibt zu hoffen, dass Christopher auch schummelt, hm? Der so auf Fairplay besonnene Kerl.

Laurence blinzelt, so in Gedanken versunken, als jemand ihn anspricht. Der Slytherin kneift kurz die Augen zusammen, weil die Schülerin die Sonne im Rücken hat und schirmt die Augen gegen besagte Sonne ab, um zu sehen, wer sich da zu ihm setzen will. Freiwillig. Ah, die kleine Monroe. "Japp, kein Ding, setz dich", erwidert er schließlich und stützt sich auf die Ellenbogen.

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 Betreff des Beitrags: Re: 19./20. Juni
BeitragVerfasst: Mi 4. Jun 2014, 13:10 
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Aufmerksam beobachten ihre grünen Augen Sèi während dieser auf ihre Frage antwortet. Es wirkt ein wenig geistesabwesend, wie eine Mischung aus Floskel und wirklich gut. Am deutlichsten macht aber das Wörtchen 'eigentlich' darauf aufmerksam, dass da noch mehr ist. Im Grunde geht es ihrem besten Freund gut, dennoch beschäftigt ihn etwas. Und das 'etwas' formuliert er im nächsten Moment schon als eine einleitende Frage an sie, nach der er sofort weiter spricht.
Den Ellenbogen auf dem Bein, in ihre Hand ihr Gesicht abgestützt hört Fabi ihm zu und muss lächeln, als er davon spricht, lieber erst einmal etwas von der Welt sehen zu wollen. Das passt zu ihm! Aber auch zu seinen Eltern - zumindest zu dem Bild, das sie durch seine Erzählungen von diesen hat - dass ihnen das vermutlich eher nicht so recht ist.
"Also so schlimm sind deine Noten auch nicht!", grinst sie (es gibt da schließlich weit schlechtere Schüler als Sèi), nickt dann aber verständig. "Zu Reisen ist allerdings auch eine Art Studium. Zwar nicht das, was sich deine Eltern vorstellen, aber vielleicht kann man es ihnen so logisch erklären, damit sie einverstanden sind. Ich denke nämlich schon, dass du deine Rucksacktour machen solltest.", fügt sie aufmunternd hinzu. Wäre Sèi nicht Sèi hätte sie ihm wohl geraten, egal was die Eltern sagen, es einfach zu machen. Aber ihr bester Freund gehört nicht zu der Sorte Mensch, denen es egal ist, ob sie sich mit ihren Eltern überschlagen. Fabi im übrigen auch, zumindest was ihren Vater betrifft. Ihre Mutter ist für sie ohnehin nicht mehr existent, zumindest ist sie stets bemüht so zu tun.

Hm, Pläne?
"Ehrlich gesagt," beginnt die Ravenclaw und legt sich auf den Stein zurück, den Blick in den blauen Himmel gerichtet, "weiß ich gar nicht, was ich nach dem Abschluss machen werde." Sicher, ein Studium hat sie zunächst auch überlegt, würde ihr auch liegen und Spaß machen. Doch das 'was' hat sie für sich noch nicht klären können. Heilungszauber liegen ihr weit mehr, als manch einer vermuten würde, doch ein Medizin-Studium kommt nicht in Frage, denn in St. Mungo arbeitet ihre verhasste Mutter. Und der möchte sie sicherlich nicht über den Weg laufen. Auror werden kommt auch nicht in Frage, auch wenn es Teile der Arbeit gibt, die sie durchaus spannend findet. Fabiènne ist sicherlich keine Pazifistin, dennoch studiert sie Flüche lieber nur in der Theorie und wendet sie nur im äußersten Notfall praktisch an. Eine detektivisch-beratende Tätigkeit würde ihr gefallen, ganz nach ihrem Vorbild Sherlock Holmes, aber die Verwirklichung dessen wird eher schwierig, wenn auch nicht ganz unmöglich.
"Vielleicht gehe ich wie mein Vater zur Londoner Kriminalpolizei.", teilt sie dann einen ihrer Gedanken mit Sèi, und dreht ihren Kopf zu ihm. "Als Kontaktmann zwischen Kripo und Zaubereiministerium." Es geschehen schließlich oft genug Morde, die Muggle dann gerne als einen 'unmöglichen Mord' bezeichnen, dabei war letztlich nur Magie im Spiel.
"Ich könnte mir zumindest vorstellen, dass..."
Doch weiter kommt ihr Satz nicht, denn ein kreischend angerannter Drittklässler - Hufflepuff, Mio Bloom, wie Fabi sofort erkennt - der auf ein Grüppchen direkt in ihrer Nähe zusteuert, unterbricht sie.
"Die ist verrückt, total verrückt geworden! Das ganze Schloss... Wasser... überall!", presst der Knirps panisch hervor und fuchtelt mit seiner Hand in Richtung Schloss, während ihn seine Freunde irritiert und erschrocken anblicken. "Ludza", erklärt er noch kurz, eher Mio bei seinen Freunden ins Gras sackt und zu weinen beginnt. Nass ist er, und die frischen Schrammen die er auf dem Gesicht und den Knien hat, zeugen davon, dass er entweder panisch geflohen und dabei gestürzt oder von etwas anderem zu Boden gerissen wurde. Eine einfach 'Es-ist-so-heiß-draußen-und-uns-ist-langweilig'-Wasserschlacht im Korridor war es demnach nicht. Und dann wäre da noch sein letzte Wort, das demnach nur auf Meredith Button schließen lässt.

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BeitragVerfasst: Fr 6. Jun 2014, 12:32 
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Als Polizistin kann Sèi sich Fabi richtig gut vorstellen mit ihrem analytischen Verstand würde sie sicherlich jeden Fall im Handumdrehen auflösen und gleichzeitig die magischen Komponenten vertuschen, sodass die Muggel nicht auf dumme Ideen kommen. Da sie mit den Jungs ja auch jetzt schon wesentlich besser zurecht kommt als mit ihren Mitschülerinnen, hätte sie sicher auch keine Probleme, sich in diesem hauptsächlich männlich geprägten Umfeld durchzusetzen und sich Respekt zu erarbeiten. „Wahrscheinlich wärst du im Handumdrehen Polizeipräsidentin“, schmunzelt Sèi, der Fabi vor seinem inneren Auge schon hinter einem riesigen Schreibtisch sitzen und mit drei Leuten gleichzeitig telefonieren sieht. Fabi setzt schon zum nächsten Satz an, als ihre Unterhaltung jäh unterbrochen wird. Ein Hauskollege Sèis mit dem Sheáin manchmal unterwegs ist, kommt völlig aufgelöst den flachen Hang hinunter gestolpert. Sèi kann sich nicht so ganz einen Reim daraus machen, doch ein Blick in Fabis Gesicht verrät ihm, dass sie keineswegs so verwirrt ist, wie er. Gut, Ludza, mit denen hatte Sèi sogar selbst schon zu tun, genauer genommen mit Uriel, der ja im gleichen Haus ist. Die wenigen Begegnungen waren allerdings allesamt wenig fruchtbar. Aber egal, wer oder was gerade im Schloss los ist und was Ludza damit zu tun hat, Sèitheach erhebt sich augenblicklich. Bestimmt will auch Fabi nicht untätig herumsitzen, zumal Sèi sich schon ein wenig Sorgen um seinen Bruder macht. Sinéad kann da schon viel eher auf sich selber aufpassen, wobei auch sie im Keller Gefahr läuft, unterhalb des Wasserspiegels zu landen, der Schwerkraft sei Dank. Ob der Slytherin-Gemeinschaftsraum wohl wasserdicht ist?

„Was meinst du was da los ist?“, fragt Sèitheach hörbar besorgt, während sie sich dem Schloss schon mit großen Schritten nähern. Es wirkt sehr surreal, dass da drinnen eine Flut herrschen soll, wenn hier draußen eitel Sonnenschein ist. Gerade eben noch hat der Tag so friedlich gewirkt und nun das. Kaum erreichen sie die Stufen, erwartet der Ire schon durch knöchelhohes Wasser zu warten, so hat er sich das schlimmste Szenario im Kopf schon ausgemalt. Doch hier scheint alles trocken zu sein.

-> Eingangshalle

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Gesellschaft: Laurie
Immer die gleichen Krisen auf der Welt. Scheint, als hätte sich nichts geändert. Keine Lösungen gefunden, aber zum Glück auch keine neuen Probleme, die dann wieder keine Lösungen erfahren könnten. Nja. Dennoch ziemlich deprimierend zurzeit, die Zeitung zu lesen. Daher legt sie eben diese auch neben sich, nachdem sie sich vergewissert hat, dass alles gleich geblieben ist, und blinzelt lieber in die Sonne. Mh… wenn man es genau bedenkt, hat so eine Sonne schon auch was Gutes. Macht die Welt freundlicher, treibt die Menschen zusammen. Sie selbst sitzt ja schließlich auch hier bei einem anderen Menschen. Sollte man da nicht auch ein bisschen Konversation führen? Ja, sollte man. Sie überlegt. Irgendwas Unverfängliches. Lieber nicht über die Abschlussprüfungen reden. Wer weiß schließlich, wie er darauf reagiert? Was gibt es also noch?
Natürlich! Das Trimagische Turnier! Morgen wird die letzte Aufgabe stattfinden, bei der sich entscheiden wird, welche Schule am Ende triumphiert, welcher Schüler. „Was denkst du, was die Champions morgen erwartet?“, richtet sie sich also an Laurence. „Denkst du, Nolan wird es noch schaffen zu gewinnen?“ Die beiden sind doch im selben Jahrgang, die müssen sich also kennen. Von daher kann Barlows vielleicht auch einen etwas qualifizierteren Beitrag abgeben als der ganze Rest der Meute. Eden für ihren Teil denkt, dass noch jeder gewinnen kann. Kommt ja ganz darauf an, was die Aufgabe beinhaltet. Ob sie die Talente eher des einen oder des anderen anspricht. Ob morgen wohl auch wieder etwas passiert? Oder haben die Auroren alles unter Kontrolle gekriegt? Sorgenvoll beißt sie sich kurz auf die Lippe, ehe sie sich wieder auf ihren Gesprächspartner konzentriert.


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 Betreff des Beitrags: Re: 19./20. Juni
BeitragVerfasst: Mo 27. Jul 2015, 21:02 
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20. Juni, 14 Uhr

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(Ein gebildeter Mensch hat immer Reichtum in sich.)


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 Betreff des Beitrags: Re: 19./20. Juni
BeitragVerfasst: Mi 22. Nov 2017, 21:36 
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[Erstes Posting 20. Juni]

Da steht sie nun. Nass, zitternd, entsetzt.
Isadora kann gar nicht fassen, wie viele Dinge in so wenig Zeit hineinpassen. Gerade eben noch war sie mit Damien eine kleine Runde spaziert, da ihr auf der Tribüne unwohl geworden war. Aufregung, nicht genug getrunken, so viele Menschen ... was auch immer. Aber dann hatten sie die Unruhe im Publikum bemerkt, hatten gesehen, dass etwas mit der Übertragung des Turnier nicht stimmt ... und am Ende waren da Wölfe und Schreie und Blut und Angst. Chaos.
Sie weiß nicht, wo Damien ist. Sie weiß nicht, was sie tun soll. Vor wenigen Augenblicken hatte dieser Wolf sie angegriffen, nein, nicht sie im Speziellen, aber die Gruppe an Menschen, mit der sie auf der Wiese herumgestanden hatte, nachdem sie von Damien getrennt worden war und alle in Richtung Schloss losrennen wollten. Und jemand hatte Stupor gewirkt, aber verfehlt. Und die Zweitklässlerin war zu Boden gegangen. Und Isadora hatte einen Schildzauber gewirkt, dann wurde sie umgerempelt, ging zu Boden. Jemand schoss Blitze auf das Tier und ein Schmerz fuhr in Isadoras rechten Oberarm. Dann noch ein Wolf, Flucht, Gerempel. Irgendwann war sie am See gelandet, zwischen den Felsen. Jemand schubste sie aus dem Weg, sie war ins Wasser gefallen. Und jetzt ... die beiden Wölfe sind weg, die Zweitklässlerin liegt immer noch dort drüben auf der Wiese, aber ... aber ... Isadora hat sie eine Weile angestarrt und auch wenn ihr klar ist, dass das Mädchen tot ist, will sie es nicht begreifen. Ihr Oberteil klebt an ihrer Haut, vom Saum ihrer Jeans tropft Wasser, das sich auch in ihren Schuhen sammelt. Ihre Haare kleben an ihren Wangen. Sie weiß nicht, wo ihr Stab ist.
Als ihr klar wird, dass sie den Stab verloren hat, während sie das Mädchen schützen wollte, beißt sie sich auf die Unterlippe. Sie kann nicht zu dem leblosen Körper gehen. Zitternd streckt sie die Hand aus. "A-Accio ...", wispert sie und der Stab fliegt ihr in die klammen Finger. Sie sieht sich um. Überall Flammen, Magieblitze und Kinder, die nach ihren Eltern schreien. Langsam, ganz langsam beginnt sie, klarer zu denken.
Die Schwarzmagier. Das Wolfsrudel. Die Gerüchte. ... der Verbotene Wald. Christopher! Sie blickt mit brennenden Augen gen Wald. Es ist alles wahr, einfach alles! Die Schwarzmagier waren im Wald, sie haben gewartet und sich vorbereitet und jetzt ist der Tag ihrer Rache gekommen. Christopher und Rhyll sind in großer Gefahr. Alle sind in Gefahr! Wo ist der Schulleiter? Sie schaut hinüber zum Schloss, sieht die geschlossenen Tore und die Menschenmenge, die sich dort zusammengefunden hat. Warum ist das Tor geschlossen? Tränen steigen ihr in die Augen und sie wird dem Zittern ihrer Glieder nicht Herr. Was soll sie tun? Weglaufen? Versuchen zu helfen? Wem und wie? Da entdeckt sie Rhyll, der ein Ritual auszuführen scheint. Wie gebannt verfolgt sie seine Bewegungen. Seine Worte kann sie nicht verstehen, dazu ist er zu weit entfernt. Sie muss zu ihm!

(-> Wald und Wiesen)

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Viviamo attimi che valgono per sempre:
sono fulmini luminosi in cielo, tuoni forti che fanno tremare la terra,
attimi che danno un segno,
che ci fanno vedere la nostra propria strada.


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