Name: Moritz Brunner
Haus: Gryffindor
Klassenstufe: 5
Alter/Geburtsdatum: 16/11.1.
Größe: 1,75
Augenfarbe: dunkelgrünbraun
Haarfarbe: dunkelblond/hellbraun, ist Ansichtssache
Patronusform: Zauberstab: 7einviertel Zoll Sadebaumholz mit einem Kern aus Jarvey-Fellhaaren
Haustier: Kröterich
PutziHobbies: Sport (Laufen, Schwimmen, Inliner, Handball), Musik hören, Gaming
Likes:- Ska, Britpop, Alpenrock
- Computer/Internet
- Essen
- Abenteuer
Dislikes:- Slytherins
- Langeweile
- typische Tussis
- Hausaufgaben
Erscheinung: Darauf gibt Moritz nicht viel. Ihm reicht es, frisch geduscht zu sein, alles weitere besorgt der Zufall, zum Beispiel welches Shirt grad ganz oben liegt. Seine Frisur gestaltet meist das Kopfkissen, wenn er sich nach dem Duschen nochmal eine Viertelstunde hinlegt. Einen Kamm haben seine Haare wahrscheinlich seit der Grundschule nicht mehr gesehen. Für grobe Rekonstruktionsarbeiten reichen seine gespreizten Finger völlig aus.
Moritz wirkt manchmal älter, manchmal jünger als er ist. Älter, wenn er nachdenklicher Stimmung oder wütend ist, jünger, wenn er sehr ausgelassen ist und seinem Hang für Albernheiten nachgibt. Bartwuchs hat sich noch nicht eingestellt, dafür hat sein Gesicht seit der vierten Klasse an Kantigkeit gewonnen und so langsam wächst sich der letzte Rest Kindchenschema heraus. Seine Wangen haben trotzdem noch jene knuffige Beschaffenheit, die seine Tanten leider dazu animiert, hineinzukneifen.
Moritz' Statur verrät regel- aber nicht übermäßig betriebenen Sport. Freunde erschrecken sich oft, wenn sie sehen, wie er massenweise Essen in sich hineinstopft, weil man so eine ungezügelte Nahrungsaufnahme bei seiner Figur gar nicht vermuten würde. Er hat diesen lockeren Gang, der einen an eine gespannte Sprungfeder erinnern lässt - jederzeit fähig loszusprinten und einen Baum zu erklettern. Im Alltag wirkt er manchmal ungeduldig, kann schlecht stillsitzen und beschäftigt Hände, Beine und andere Körperteile mit Ersatzhandlungen, wenn es doch einmal sein muss. Seine Stimme hat den Stimmbruch gut überstanden und ist männlich-sanft. Er lacht viel, lächelt viel und drückt sich auch generell lebhaft über seine Mimik aus. Stimmungen zurückzuhalten ist nicht sein Talent.
Bevorzugte Kleidung: Jeans, Sportschuhe, Kapuzenjacken, T-Shirts. Bevorzugte Farben: Schwarz, Rot, Orange, Braun.
Charakter: Moritz ist neugierig und offen, setzt sich auch mal für Schwächere ein und kann andere zum Lachen bringen. Doch vor allem ist er mutig wie ein Gryffindor. Obwohl manche statt Mut vielleicht nur Leichtsinn zu erkennen glauben, besonders seine Lieblingsfeinde aus Slytherin. Er ist sich für keinen Spaß zu schade und no risk, no fun, oder? Ein unerschütterlicher Optimismus gehört ebenso dazu wie eine fast schon eiserne Zuversicht. Moritz scheint einfach nicht fähig zu sein, sich Sorgen zu machen. Dass alle Unternehmungen immer gut ausgehen ist für ihn selbstverständlich. Schon allein deshalb wagt er vieles, das andere lieber bleiben lassen würden. Angst sich zu verletzen kennt er nicht. Bisher ist ja immer alles gut gegangen, es gab noch keine ernsthafteren Gründe für einen Krankenflügelbesuch, als die obligatorische winterliche Erkältung. Moritz ist ein fröhlicher Mensch, er ist hilfsbereit (soweit er das mit seiner latenten Faulheit vereinbaren kann) und verfügt über angeborenen Witz und Charme. Leider verfügt er nicht über allzu viele Manieren. Er kann Autoritäten schlecht akzeptieren, ebenso Regeln und Pflichten, und ganz besonders kann er keine Grenzen akzeptieren. Ein Trampel ist er trotz allem nicht. Manchmal merkt er zwar erst spät, dass er stört oder zu weit gegangen ist mit seiner direkten Art, aber er bemerkt es immerhin. Dann tut es ihm auch leid und er ist sich nicht zu schade für eine ehrliche Entschuldigung. Allerdings nur, wenn er sich wirklich im Unrecht sieht, denn sonst siegt seine Sturheit über seine Vernunft. Die ist sowieso ein eher seltener Gast in seinem strubbeligen Köpfchen. Er lässt sich rasch provozieren, aber auch um den Finger wickeln oder anderweitig manipulieren. Eine Schwäche, an der er arbeiten sollte. Seinen Freunden ist er ein treuer Freund, seinen Feinden ein treuer Feind. Auch wenn er ein wenig unberechenbar sein kann, weiß man doch, woran man bei ihm ist, vor allem, weil er mit seinen Meinungen nicht hinter dem Berg hält. Er ist der Ansicht, dass jeder so leben sollte wie er will. Darum gibt es auch wenig, für das er sich schämen würde.
Hintergrund: Moritz wuchs in einer absolut magiefreien Umgebung auf. Die ersten sieben Jahre seines Lebens verbrachte er in einer tiroler Vorstadt mit allem was dazugehört: Fernsehen, Computer, Videospiele, Fußball, Cartoons und Klingelstreiche bei den Nachbarn. Er war ein aufgewecktes, nicht ganz pflegeleichtes Kind, das man ordentlich beschäftigen musste, wenn es nicht auf dumme Idee kommen sollte. Seine magische Begabung wurde jedoch erst durch einen Vorfall hervorgelockt, der sich kurz nach dem Umzug zur englischen Verwandtschaft der Mutter ereignete. Ein Spielkamerad stürzte mit dem Fahrrad und drohte, unter einen nahenden Wagen zu kommen. Auf Moritz' entsetzten Aufschrei hin platzte der Reifen, das Auto landete an einer Staßenlaterne, der Freund blieb unverletzt. Ab diesem Vorfall ereigneten sich öfter unerklärliche Dinge, die erst mit dem Brief aus Hogwarts drei Jahre später Aufklärung fanden. Die magische Welt war für Moritz ein riesiger Abenteuerspielplatz und seine anfangs skeptische Familie hat sich nach und nach daran gewöhnt, nun einen Zauberer großziehen zu müssen.
Familie: Klaus Brunner (55, Muggel, Frührentner, ehemaliger Inspektionskommandant), Theresa Brunner, geborene Nunfield (46, Muggel, Sekretärin), Mona Brunner (13, Muggel, Schülerin), Verwandte der Mutter in England, in Österreich lediglich noch ein Onkel väterlicherseits
Besonderheiten: Struwwelfrisur und besonders kurzer Zauberstab (Längenwitze kennt er inzwischen alle)